Da ihre Stoßgebete unerhört bleiben, nimmt Lieschen ihr Schicksal selbst in die Hand. Heimlich schleicht sie sich aus dem Waisenhaus. In der Straßenbahn trifft sie auf den sprechenden Hund Willy Wuff - und rettet den vierbeinigen Schwarzfahrer vor dem Kontrolleur. Damit ist der Grundstein für eine tiefe Freundschaft gelegt. Auf ihren Streifzügen durch den Winterwald entdecken die beiden ein gräfliches Gut. Hier könnte sich Lieschen wohl fühlen - und Willy geht es ähnlich: Er riecht den himmlischen Duft von Würstchen und Braten. Die beiden 'Streuner' haben Glück: Köchin Johanna hat Mitleid und lädt sie zu einem Festschmaus ein. Währenddessen fasst Graf Robert einen Entschluss, der ihm nicht leicht fällt: Heiligabend will er sich mit der steinreichen Dorle Bims verloben, obwohl er sie nicht liebt. Der Graf steckt in finanziellen Nöten, und seine zukünftige Frau ist scharf auf seinen Titel. So wäre diese Ehe für beide von Nutzen. Roberts Mutter, die Gräfin, und Herr Bims, der Vater der Braut, sind mit den Heiratsplänen ihrer Kinder einverstanden. Nur Babette, Roberts Zofe und Geliebte, ist unglücklich. Im gräflichen Gut ist unterdessen von weihnachtlicher Besinnlichkeit nichts zu spüren: Willy Wuff hetzt Dorles Dogge Doggidogdog quer durchs Haus - Weihnachtsbaum und Dekor bleiben bei der wilden Jagd auf der Strecke. Auf der Flucht ist auch Dorle: Der spanische Tourist Don Miguel, in Liebe zu ihr entflammt, weicht nicht mehr von ihrer Seite. Und Babette verliert angesichts der bevorstehenden Verlobung ihres geliebten Grafen die Contenance und will das Gut heimlich verlassen. Das nahende Fest der Liebe verfehlt seine Wirkung nicht: Roberts Mutter und Dorles Vater kommen sich näher - und schließen Lieschen in ihr Herz. Wird sich deren Wunsch nach einem 'richtigen' Weihnachtsfest doch noch erfüllen? Und welche Paare werden unter dem Tannenbaum zusammenfinden?