Welt der Tiere

  • Russische Jäger in einem Boot. Vergrößern
    Russische Jäger in einem Boot.
    Fotoquelle: Bayerischer Rundfunk
  • Eine Tigerspur am Ozean. Vergrößern
    Eine Tigerspur am Ozean.
    Fotoquelle: Bayerischer Rundfunk
  • Eine Tigerspur im Schnee. Vergrößern
    Eine Tigerspur im Schnee.
    Fotoquelle: Bayerischer Rundfunk
  • Das Auswilderungsteam. Vergrößern
    Das Auswilderungsteam.
    Fotoquelle: Bayerischer Rundfunk
  • Der "Gast" aus der Taiga ist wieder gesund. Vergrößern
    Der "Gast" aus der Taiga ist wieder gesund.
    Fotoquelle: Bayerischer Rundfunk
  • Blick auf die winterliche Taiga. Vergrößern
    Blick auf die winterliche Taiga.
    Fotoquelle: Bayerischer Rundfunk
  • Ein Amur-Tiger. Vergrößern
    Ein Amur-Tiger.
    Fotoquelle: Bayerischer Rundfunk
  • Der Amur-Tiger liebt Wasser. Vergrößern
    Der Amur-Tiger liebt Wasser.
    Fotoquelle: Bayerischer Rundfunk
  • Ein Tiger wird ausgewildert - hier beim Sprung in die Freiheit. Vergrößern
    Ein Tiger wird ausgewildert - hier beim Sprung in die Freiheit.
    Fotoquelle: Bayerischer Rundfunk
  • Der Tiger-Transport-Container kommt an. Vergrößern
    Der Tiger-Transport-Container kommt an.
    Fotoquelle: Bayerischer Rundfunk
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    Logo
    Fotoquelle: Bayerischer Rundfunk
Natur+Reisen, Tiere
Welt der Tiere

Infos
Produktionsland
Deutschland
Produktionsdatum
2015
BR
Sa., 08.12.
10:00 - 10:30
Leben mit dem Tigerrr...


Konzept der Sendung ist es, anstelle von möglichst spektakulären Bildern aus der Tierwelt eher unbekannte Geschichten zu erzählen. Auf diese Weise lernt man neue Seiten unseres Planeten kennen.
Sibirische Tiger leben in einem riesigen Gebiet vom Amur-Fluss bis zur pazifischen Küste Russlands. In den 30er-Jahren war die Population so gut wie ausgerottet. Dank eines staatlichen Schutzprogramms konnte der Amur-Tiger in die heutige Zeit hinübergerettet werden. Die letzte Zählung liegt zehn Jahre zurück, 450 Tiere waren es damals. Um herauszufinden, wie viele dieser gefährdeten Einzelgänger es aktuell noch in der Taiga gibt, startete eine Expeditions-Team in den sibirischen Urwald.
Sie sind die größten und die prächtigsten Wildkatzen der Erde und gehören zu der einzigen Tiger-Unterart, die in Schnee und Eiseskälte lebt. Sibirische Tiger bewohnen einen riesigen Raum, der sich über 150.000 Quadratkilometer vom Amur-Fluss bis zur pazifischen Küste Russlands erstreckt.
Fast drei Meter lang und bis zu 300 Kilo schwer ist der Amur-Tiger und übertrifft damit sogar den "König der Tiere", den Löwen. Und er kennt nur einen Feind - den Menschen. Zwar nennen die Menschen das charismatische Tier "Herrscher der Taiga" und bewundern ihn für seine Schönheit, Stärke und Ausdauer. Doch das hat die Wilderer nicht daran gehindert, diese Großkatze skrupellos abzuschießen. In den 1930er-Jahren war die Population so gut wie ausgerottet und zählte vermutlich nur noch etwa 50 Tiere. Dank eines straff organisierten staatlichen Schutzprogramms konnte der Amur-Tiger in die heutige Zeit hinübergerettet werden. Die letzte Zählung vor zehn Jahren ergab 450 Tiere.
Im Winter wurden die Tiere erneut gezählt. Die große Frage war: Wie viele dieser gefährdeten Einzelgänger gibt es aktuell noch in der Taiga? Um den letzten aktuellen Wildbestand zu erfassen, starteten russische Naturschützer und WWF-Experten eine spektakuläre Expedition in den sibirischen Urwald. Das Filmteam begleitet die Tigerhüter auf der Suche nach Spuren im Schnee - hinterlassen von der größten aller Raubkatzen. Galina Kirsunova und ihr Team erzählen die Geschichte eines kranken Jungtieres, berichten aber auch von dem oft überraschenden und durchaus gefährlichen Leben der Menschen Seite an Seite mit den Amur-Tigern, die selbst so sehr um ihr Überleben kämpfen müssen.


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