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Auf dem Honister Pass im Lake District. Vergrößern
Auf dem Honister Pass im Lake District.
Fotoquelle: NDR/Sarah Prietzsch
Natur+Reisen, Landschaftsbild
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NDR
Sa., 23.03.
12:45 - 13:15


Ganz im Nordwesten Englands liegen zwischen sanft ansteigenden Bergen Dutzende Seen mit glasklarem Wasser. Hier, im Lake District, findet man die schönste Aussicht Englands. Die Dampfeisenbahn sorgte einst für die ersten Besucher-Wellen. Sie ist noch immer in Fahrt und bringt auch Autor Frank Jahn und ein Team des ARD-Auslandsstudios London auf ihrer Entdeckungsreise nach Windermere. Mit Bergkletterern erobern sie die höchsten Hügel: Von hier aus kann man auf die Irische See und bis nach Schottland schauen. Am Honister Pass können Mutige neben der Aussicht auch das Abenteuer der Berge erleben. An einem Stahlseil hängend schweben Besucher über die Schlucht. Der "Zip Wire" ist die Attraktion des Berges, in dem auch eine alte noch aktive Schiefermine liegt. Lange hat der Lake District vom Schieferabbau gelebt, von hier aus wurde er ins ganze Land transportiert. Mit Schiefer sind auch die Dächer der Häuser in der Region bedeckt. Im alten Ort Grasmere sticht das Grau der Häuser aus dem Grün der Landschaft hervor. Eine Postkartenidylle. Der schönste Ort der Erde, urteilte der große englische Poet William Wordsworth, der hier begraben liegt. Doch Grasmere ist auch Heimat einer weltberühmten Tradition: Hier wird seit 150 Jahren das Gingerbread gebacken, das vom Dienstmädchen Sarah Nelson erfunden wurde. Das Rezept für den berühmten Lebkuchen liegt streng geheim in einem Tresor. Das Filmteam darf jedoch Andrew Hunter, dem heutigen Chef des Familienbetriebs, über die Schulter schauen. Wie eh und je wird das Gingerbread in der alten winzigen Backstube gebacken, im winzigen Verkaufsraum nebenan stehen japanische Touristen Schlange und reißen es den in alte Trachten gekleideten Verkäufern aus der Hand, ein köstlicher Exportschlager. Gestärkt mit Gingerbread geht das Team auf einer alten Dampfjacht namens "Gondola" aufs Wasser. Mit diesem Boot hatte sich 1859 ein reicher Engländer seinen Traum von Venedig erfüllt. Mit größter Sorgfalt und Detailtreue wurde der Oldtimer restauriert. Eine kleine Mannschaft von Dampfliebhabern schippert damit Touristen übers Wasser. Am westlichen Rand des Lake Districts zwischen den Bergen sticht Muncaster Castle ins Auge. Es ist ein Geisterschloss, in dem nach Sonnenuntergang Untote durch das Gemäuer streifen sollen. Besucher berichten von unerklärlichem Kinderjammern, das nachts aus den Wänden kommt. Seit 1208 leben die Penningtons hier und mit ihnen die seltsame Gesellschaft. Der Spuk ist ein Segen für die Familie, weil er doch eine Attraktion für zahlreiche Touristen ist. Die Geister locken auch das Filmteam. Für den Weg zum Schloss wird es mit abenteuerlichen Geschichten und beeindruckender Geschichte belohnt. Ein Besuch im Lake District wäre ohne das wichtigste SocietyErlebnis nicht vollständig: Auf der "Hawkshead Agricultural Show" treffen sich die Bauern und Schafzüchter. Schafe sind nach dem Tourismus die wichtigste Einnahmequelle für die Leute. In Hawkshead befindet sich auch die "Wettkampfstätte" der besten Fruchtkuchenbäckerinnen.

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Englands Lake District

Ganz im Nordwesten Englands liegen zwischen sanft ansteigenden Bergen Dutzende Seen mit glasklarem Wasser. Hier, im Lake District, findet man die schönste Aussicht Englands. Die Dampfeisenbahn sorgte einst für die ersten Besucher-Wellen. Sie ist noch immer in Fahrt und bringt auch Autor Frank Jahn und ein Team des ARD-Auslandsstudios London auf ihrer Entdeckungsreise nach Windermere. Mit Bergkletterern erobern sie die höchsten Hügel: Von hier aus kann man auf die Irische See und bis nach Schottland schauen. Am Honister Pass können Mutige neben der Aussicht auch das Abenteuer der Berge erleben. An einem Stahlseil hängend schweben Besucher über die Schlucht. Der "Zip Wire" ist die Attraktion des Berges, in dem auch eine alte noch aktive Schiefermine liegt. Lange hat der Lake District vom Schieferabbau gelebt, von hier aus wurde er ins ganze Land transportiert. Mit Schiefer sind auch die Dächer der Häuser in der Region bedeckt. Im alten Ort Grasmere sticht das Grau der Häuser aus dem Grün der Landschaft hervor. Eine Postkartenidylle. Der schönste Ort der Erde, urteilte der große englische Poet William Wordsworth, der hier begraben liegt. Doch Grasmere ist auch Heimat einer weltberühmten Tradition: Hier wird seit 150 Jahren das Gingerbread gebacken, das vom Dienstmädchen Sarah Nelson erfunden wurde. Das Rezept für den berühmten Lebkuchen liegt streng geheim in einem Tresor. Das Filmteam darf jedoch Andrew Hunter, dem heutigen Chef des Familienbetriebs, über die Schulter schauen. Wie eh und je wird das Gingerbread in der alten winzigen Backstube gebacken, im winzigen Verkaufsraum nebenan stehen japanische Touristen Schlange und reißen es den in alte Trachten gekleideten Verkäufern aus der Hand, ein köstlicher Exportschlager. Gestärkt mit Gingerbread geht das Team auf einer alten Dampfjacht namens "Gondola" aufs Wasser. Mit diesem Boot hatte sich 1859 ein reicher Engländer seinen Traum von Venedig erfüllt. Mit größter Sorgfalt und Detailtreue wurde der Oldtimer restauriert. Eine kleine Mannschaft von Dampfliebhabern schippert damit Touristen übers Wasser. Am westlichen Rand des Lake Districts zwischen den Bergen sticht Muncaster Castle ins Auge. Es ist ein Geisterschloss, in dem nach Sonnenuntergang Untote durch das Gemäuer streifen sollen. Besucher berichten von unerklärlichem Kinderjammern, das nachts aus den Wänden kommt. Seit 1208 leben die Penningtons hier und mit ihnen die seltsame Gesellschaft. Der Spuk ist ein Segen für die Familie, weil er doch eine Attraktion für zahlreiche Touristen ist. Die Geister locken auch das Filmteam. Für den Weg zum Schloss wird es mit abenteuerlichen Geschichten und beeindruckender Geschichte belohnt. Ein Besuch im Lake District wäre ohne das wichtigste SocietyErlebnis nicht vollständig: Auf der "Hawkshead Agricultural Show" treffen sich die Bauern und Schafzüchter. Schafe sind nach dem Tourismus die wichtigste Einnahmequelle für die Leute. In Hawkshead befindet sich auch die "Wettkampfstätte" der besten Fruchtkuchenbäckerinnen.



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