Weltspiegel-Reportage

  • Es ist der längste ununterbrochene Zaun der Welt: Mehr als 5600 Kilometer Maschendrahtzaun - quer durch Australien, von der Südküste bis zur Ostküste. Der Dingozaun soll Australiens Wildhunde von den Schafen fernhalten. Vergrößern
    Es ist der längste ununterbrochene Zaun der Welt: Mehr als 5600 Kilometer Maschendrahtzaun - quer durch Australien, von der Südküste bis zur Ostküste. Der Dingozaun soll Australiens Wildhunde von den Schafen fernhalten.
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  • Makabre Dekoration: Zur Abschreckung hängen Australiens Farmer Dingo-Köpfe an die Grenzen ihrer Farmen. Vergrößern
    Makabre Dekoration: Zur Abschreckung hängen Australiens Farmer Dingo-Köpfe an die Grenzen ihrer Farmen.
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  • Zur Abschreckung hängen Australiens Farmer die geschossenen Dingos in die Bäume auf ihrem Farmgebiet. Sie sind stolz auf jedes abgeschossene Tier. Vergrößern
    Zur Abschreckung hängen Australiens Farmer die geschossenen Dingos in die Bäume auf ihrem Farmgebiet. Sie sind stolz auf jedes abgeschossene Tier.
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Report, Auslandsreportage
Weltspiegel-Reportage

Infos
Produktionsland
Deutschland
Produktionsdatum
2019
ARD
Sa., 20.04.
04:15 - 04:45
Neuseeland - Leben nach dem Terror


Inseln der Ruhe in einer globalisierten, harten Welt. Viel Platz für Individualisten, keine Hektik und Enge wie in Europa. Natur und Schafe: Das war das allgemeine Bild von Neuseeland. Dabei ist Neuseeland globalisiert wie nur wenige Staaten der Erde. "Wir sind eine stolze Nation von über 200 Ethnien, 160 Sprachen", so Premierministerin Jacinda Ardern in ihrer Ansprache nach dem Terroranschlag auf die Moscheen von Christchurch im März 2019.
Das lässige Lebensgefühl der Neuseeländer, ihre offene Herzlichkeit, die von Touristen aus aller Welt gerühmt wird, ist angeschlagen. Es ist nichts mehr wie zuvor. Das Attentat von Christchurch hat den Blick der Neuseeländer auf ihr Land und ihr Lebensgefühl verändert.
Vermutlich wollte der Terrorist genau das: Im friedlichen Neuseeland zeigen, dass nichts auf der Welt sicher ist. Premierministerin Ardern: "Wir, Neuseeland, sind nicht zum Ziel geworden, weil wir ein sicherer Hafen für jene sind, die hassen. Man hat uns nicht gewählt, weil wir Rassismus billigen oder eine Enklave des Extremismus sind. Sondern gerade deshalb, weil wir all das nicht sind."
Aber was und wie werden die Neuseeländer in Zukunft sein? Wie gehen die Menschen mit der Last des Attentats um? Werden sich die Inseln am Rande der Welt verändern? Werden Brücken zwischen den neu Eingewanderten und den schon vor langer Zeit Eingewanderten gebaut? Oder brechen Gräben auf, die bislang zugeschüttet waren?
Die Welt in Neuseeland ist nicht ganz so heil, wie es scheint. Es gibt auch in Neuseeland Armut, Perspektivlosigkeit und Alkoholismus, vor allem unter den Maori, den Ureinwohnern Neuseelands. Trotz der Weite des Landes fehlt es in den Städten an Wohnraum. Auch in Neuseeland werden die Stimmen lauter, die weniger Einwanderung und dafür bessere Ausbildung der Einheimischen fordern. Aber ist Neuseeland gefährlich für Einwanderer oder Geflüchtete? Nein. Bisher nicht.
Neuseeland war immer ein friedliches Land. Todesopfer durch Schusswaffen gehörten nicht zum Alltag. Dabei sind die Waffengesetze dort sehr liberal. Schätzungen gehen von 1,5 Millionen Schusswaffen in Privatbesitz aus, bei knapp fünf Millionen Einwohnern. Nach dem Anschlag haben viele Neuseeländer freiwillig ihre Waffen abgegeben. Ein klares Zeichen.


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