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    Natalie Amiri begleitet in ihrem Film drei Generationen iranischer Frauen: Großmutter, Mutter und Enkelin.
    Fotoquelle: BR/Natalie Amiri-Dehadj
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    Fotoquelle: WDR
Report, Zeitgeschehen
Weltspiegel extra

Infos
Produktionsland
Deutschland
Produktionsdatum
2017
ARD
Mo., 11.02.
22:45 - 23:00
40 Jahre Republik Iran


Natalie Amiri begleitet für ihren Film drei Generationen iranischer Frauen: Großmutter, Mutter und Enkelin. Die Großmutter zeigte nach der Islamischen Revolution 1979 eine streng religiöse Orientierung. Die alte Dame ist vermögend. Religiöse Stiftungen in Mashad sind auf ihr Geld aus und beeinflussen sie, damit sie keinen Zweifel am System der Islamischen Republik Iran aufkommen lässt. Ihre Tochter, heute 57, ging 1979 als junge Medizinstudentin auf die Straße, um für Freiheit und Gleichheit zu kämpfen. Als Khomeini aus dem Exil kam, mobilisierte er Massen gegen den Schah und seinen luxuriösen Lebensstil. "Es war eine Welle, auf die alle aufsprangen, nur ahnten wir nicht, was daraus werden wird." Die Enkelin Reihane Taravati zählt zu den "Kindern der Revolution". Sie ist Influencerin auf Instagram, schaut verbotenes Satellitenfernsehen und sehnt sich nach mehr Freiheit. Trotzdem verlässt sie ihr Land nicht: "Ich liebe den Iran, ich kann meinem Land trotz aller Einschränkungen in unserer Freiheit nicht den Rücken kehren." Natalie Amiri gibt mit ihrer Dokumentation genau den Einblick in die Gesellschaft, den der Gottesstaat nicht zeigen will: Mit Propaganda-Bildern wird versucht ein ganz anderes Bild des Iran zu zeichnen. Diese Familie jedoch repräsentiert viele Schicksale der iranischen Gesellschaft.


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