Wenn Eltern ausrasten

  • Das Kinderschutzteam in Berlin-Neukölln - ein modellhaftes Präventionsprojekt des Jugendamtes, um Kinder vor Gewalt zu schützen. Vergrößern
    Das Kinderschutzteam in Berlin-Neukölln - ein modellhaftes Präventionsprojekt des Jugendamtes, um Kinder vor Gewalt zu schützen.
    Fotoquelle: ZDF/Philip Koepsell
  • Cornelia mit ihren Zwillingen Lilly und Valentino Vergrößern
    Cornelia mit ihren Zwillingen Lilly und Valentino
    Fotoquelle: ZDF/Robert Engelke
  • Tino wurde als Baby mit drei Monaten von seinem Vater schlimm geschüttelt. Vergrößern
    Tino wurde als Baby mit drei Monaten von seinem Vater schlimm geschüttelt.
    Fotoquelle: ZDF/Robert Engelke
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    Typical
    Fotoquelle: ZDF/ZDF
  • Dr. Dragana Seifert ist Gerichtsmedizinerin am UKE. Vergrößern
    Dr. Dragana Seifert ist Gerichtsmedizinerin am UKE.
    Fotoquelle: ZDF/Robert Engelke
  • Dr. Sylvester von Bismarck von der Kinderschutzambulanz Neukölln untersucht ein Kind auf Gewaltspuren. Vergrößern
    Dr. Sylvester von Bismarck von der Kinderschutzambulanz Neukölln untersucht ein Kind auf Gewaltspuren.
    Fotoquelle: ZDF/Philip Koepsell
  • Sabine Rindsfüßer-Rose leitet das Kinderschutzteam in Berlin-Neukölln. Vergrößern
    Sabine Rindsfüßer-Rose leitet das Kinderschutzteam in Berlin-Neukölln.
    Fotoquelle: ZDF/Philip Koepsell
  • Sabine Rindsfüßer-Rose leitet das Kinderschutzteam in Berlin-Neukölln. Vergrößern
    Sabine Rindsfüßer-Rose leitet das Kinderschutzteam in Berlin-Neukölln.
    Fotoquelle: ZDF/Philip Koepsell
  • Zwei Sozialpädagoginnen des Kinderschutzteams in Berlin-Neukölln kontrollieren Familien, die ihnen wegen Verdacht auf Kindeswohlgefährdung gemeldet wurden. Vergrößern
    Zwei Sozialpädagoginnen des Kinderschutzteams in Berlin-Neukölln kontrollieren Familien, die ihnen wegen Verdacht auf Kindeswohlgefährdung gemeldet wurden.
    Fotoquelle: ZDF/Philip Koepsell
Report, Gesellschaft und Soziales
Wenn Eltern ausrasten

Infos
Produktionsland
Deutschland
Produktionsdatum
2018
3sat
Do., 27.09.
20:15 - 21:00


Laut Polizeistatistik sterben in Deutschland jede Woche drei Kinder an den Folgen von Misshandlung. Rund 70 Kinder werden derart malträtiert, dass sie ärztlich behandelt werden müssen. Warum werden Eltern gewalttätig, und warum bleibt Gewalt gegen Kinder häufig unentdeckt? Wo und wann können Lehrer, Ärzte oder Nachbarn eingreifen, wenn sie das Wohl eines Kindes gefährdet sehen? Welchen Beitrag muss die Gesellschaft leisten? Schläge auf den Po oder eine Ohrfeige - körperliche Gewalt gegen Kinder gehört häufig noch in den Erziehungsalltag, auch wenn es seit dem Jahr 2000 in Deutschland gesetzlich verboten ist. Dabei finden sich Täter und Opfer in allen gesellschaftlichen Schichten. Allein in Hamburg werden jährlich über 800 Kinder untersucht - wegen des Verdachts auf Kindeswohlgefährdung. Mögliche Spuren der Gewalt sind Prellungen, Bisswunden, Knochenbrüche und Verbrennungen, die ihnen meistens von Familienmitgliedern zugefügt werden und zu schlimmen Narben an Körper und Seele führen. Eltern schlagen heute seltener aus Überzeugung, sondern eher aus Überforderung. Der Leistungsdruck in Schule und Elternhaus ist oft der Auslöser für diese Gewalt. Dr. Dragana Seifert ist Rechtsmedizinerin am Universitätsklinikum Hamburg. Sie erkennt, ob ein Bluterguss tatsächlich, wie gern behauptet wird, von einem Sportunfall stammt, oder ob der blaue Fleck hinterm Ohr doch die Spur einer Misshandlung ist. Eine Spezialeinheit des Landeskriminalamtes Berlin hat sich ganz dem Kindeswohl verschrieben - eine notwendige Konsequenz nach zahlreichen Fällen von Kindesmisshandlung. Im Jugendamt Berlin-Neukölln kümmert sich ein Kinderschutzteam ausschließlich um Fälle von Kindeswohlgefährdung, und in der dortigen Vivantes Klinik gibt es eine eigene Station, die Kinderschutzambulanz. In zahlreichen Städten sollen Babylotsinnen schon während der Schwangerschaft oder kurz nach der Geburt Eltern mit hohen Belastungen herausfiltern und ihnen helfen.


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