Wer bezahlt den Osten?

  • Die Unternehmerin Ingrid Weinhold aus Bitterfeld erzählt von der Euphorie des Aufbruchs, aber auch von der Enttäuschung über die Förderpolitik von Treuhand und Banken. Vergrößern
    Die Unternehmerin Ingrid Weinhold aus Bitterfeld erzählt von der Euphorie des Aufbruchs, aber auch von der Enttäuschung über die Förderpolitik von Treuhand und Banken.
    Fotoquelle: MDR/Hoferichter & Jacobs
  • Klaus von Dohnanyi, Leiter Regierungskommission zum Aufbau Ost Vergrößern
    Klaus von Dohnanyi, Leiter Regierungskommission zum Aufbau Ost
    Fotoquelle: MDR/Hoferichter & Jacobs
  • Klaus von Dohnanyi im Gespräch mit Gregor Gysi Vergrößern
    Klaus von Dohnanyi im Gespräch mit Gregor Gysi
    Fotoquelle: MDR/Hoferichter & Jacobs
  • Gründer des Möbel-Giganten HÖFFNER Vergrößern
    Gründer des Möbel-Giganten HÖFFNER
    Fotoquelle: MDR/Hoferichter & Jacobs
Report, Dokumentation
Wer bezahlt den Osten?

Infos
Audiodeskription
Produktionsland
Deutschland
Produktionsdatum
2017
MDR
Di., 12.02.
22:05 - 22:48
Folge 1, Geben und Nehmen


Im Thüringer Wald passierte Historisches: die Höchstgeschwindigkeitsstrecke Berlin-Leipzig-Erfurt-München wurde fertiggestellt - ein Symbol für die insgesamt 130 Milliarden Euro, die allein in den ersten fünf Nachwendejahren in die Infrastruktur des Ostens fließen. Dabei war der Anfang alles andere als einfach: Schon 1990 tobt ein erbitterter Verteilungskampf, um Standorte, und um Geld: Der DDR-Stahlmanager Karl Döring erkämpft sich mit harter Hand knapp eine Milliarde an Fördergeldern für ein hochmodernes Stahlwerk in Eisenhüttenstadt. Die Unternehmerin Ingrid Weinhold aus Bitterfeld erzählt von der Euphorie des Aufbruchs, aber auch von der Enttäuschung über die Förderpolitik von Treuhand und Banken. "Man hätte engagierten Ost-Unternehmern mehr Geld in die Hand geben müssen", meint das SPD-Urgestein Klaus von Dohnanyi heute, damals saß er im Aufsichtsrat des DDR-Kombinates TAKRAF. Kurt Krieger, Gründer des Möbel-Giganten HÖFFNER, wiederum berichtet, wie er vom neuen Markt profitierte - und warum er heute seinen Hauptsitz in Brandenburg hat und so als eines der wenigen Großunternehmen überhaupt Gewerbesteuern im Osten zahlt. "Wer bezahlt den Osten - Geben und Nehmen" geht auf Spurensuche zwischen Bonn und Bitterfeld, in Günthersdorf, Eisenhüttenstadt und Leipzig, addiert die gigantischen Transfersummen für den Aufbau Ost und zeigt, wohin das Geld geflossen ist, woher es kam und wer von den Milliarden profitiert hat.


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