3sat widmet dem großen Leonard Bernstein einen ganzen Themenabend – neben zwei sehenswerten Dokus darf die Filmadaption seiner "West Side Story" dabei nicht fehlen.

Er war Amerikas berühmtester Dirigent, ein begnadeter Komponist und TV-Musikpräsentator: Leonard "Lennie" Bernstein. Dank seiner Einstellung, dass sich "klassische Musik, Barbesuche und die Vorliebe für Musicals oder Beatles-Songs nicht ausschließen müssen", eroberte der Sohn jüdischer Emigranten sowohl die Liebhaber der ernsten als auch der Unterhaltungsmusik. In einer Reihe zum 100. Geburtstag des Genies am 25. August zeigt 3sat nun noch einmal die legendäre Filmadaption von Bernsteins "West Side Story" (1961) zur besten Sendezeit. Anschließend folgen die beiden Dokumentationen "Bernstein Story" (in einer Erstausstrahlung um 22.40 Uhr) und "Leonard Bernstein" (in einer Wiederholung um 23.30 Uhr) über den 1990 im Alter von 72 Jahren verstorbenen Ausnahmekünstler.

Im Zentrum der "West Side Story" steht das junge Liebespaar Maria (Natalie Wood) und Tony (Richard Beymer), das in einem New Yorker Armenviertel zwischen die Fronten zweier rivalisierender Jugendgangs gerät. Es ist vor allem die faszinierende Musik Bernsteins, die diese moderne, mit zehn Oscars ausgezeichnete "Romeo und Julia"-Geschichte zu einem unvergleichlichen Ereignis werden lässt. Songs wie "Maria", "America" oder "Tonight, Tonight" sind heute noch weltweit in aller Munde. Zudem gelten die grandiosen Tanzszenen als Wegweiser in der Geschichte des Musical-Films. Jerome Robbins, der gemeinsam mit Robert Wise Regie führte, erhielt einen Ehrenpreis für seine brillante Choreografie.


Quelle: teleschau – der Mediendienst