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Kultur, Kunst und Kultur
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WDR
Mo., 08.10.
22:40 - 23:20


Neben kulturellen Themen finden hier auch politische Vorkommnisse ihren Platz. Mit einem Regionalbezug zu Nordrhein-Westfalen wird stets aktuell und mit detaillierten Hintergrundinformationen berichtet.

Thema:

"Being Mario Götze": Annäherung an eine Fußballlegende

Er war gerade mal 22 Jahre alt, als er im WM-Finale 2014 den Siegtreffer erzielte. Mario Götzes Tor galt als Geniestreich und machte den jungen Fußballer zum Helden von Rio. Grimme-Preisträger Aljoscha Pause hat ihn nach der WM sieben Monate lang begleitet. Verblüffend offen erzählt der Fußballprofi von seinem sportlichen und privaten Alltag. Mit Angehörigen und Weggefährten wie Jürgen Klopp, Jogi Löw, Matthias Sammer und Toni Kroos blickt die Doku zurück auf die Anfänge, Erfolge und Krisen des Ausnahmetalents. "Being Mario Götze" ist das sehr persönliche Porträt eines Spielers, der nach dem frühen Triumph um seine Zukunft kämpft. Westart ist bei der Weltpremiere auf dem ersten Fußball-Film-Festival in Dortmund dabei. Am 18. Oktober startet der Film in den Kinos.

Mit anderen Augen: Ausstellung der Fotografin Éva Besny? in Köln

Überraschende Perspektiven, fesselnde Blicke, poetische Bildsprache - Éva Besny?s Fotografien faszinieren. 1910 in einer liberalen jüdischen Familie in Budapest geboren, ging sie 1930 nach Berlin. "Ich kam nach Berlin und da ging das Licht an", beschrieb sie die Atmosphäre der Avantgarde. Am liebsten fotografierte sie Straßenszenen - ungewöhnlich ins Licht gesetzt und "mit anderen Augen" gesehen. Doch schon nach zwei Jahren floh sie vor der drohenden Nazi-Diktatur nach Amsterdam. Während der deutschen Besatzung tauchte sie unter und schloss sich dem niederländischen Widerstand an. Nach dem Krieg wurde sie eine der wichtigsten Vertreterinnen der modernen Fotografie. Das Käthe-Kollwitz-Museum in Köln zeigt bis zum 9. Dezember eine Retrospektive ihres Werkes. Zu sehen sind frühe Aufnahmen aus Budapest, experimentelle Straßenszenen aus Berlin, Porträt- und Architekturfotografien aus den Niederlanden und ihre Dokumentation der niederländischen Frauenbewegung aus den 70er-Jahren.

Grotesk und grandios: Heinz Strunks neue Erzählungen

Er führt uns in die dunkelsten und versifftesten Ecken, dorthin, wo sich selbst noch die Loser ducken: der Schriftsteller, Musiker und Entertainer Heinz Strunk. 2016 erhielt er für "Der goldene Handschuh", seinen abgründigen Tatsachenroman über den Hamburger Serienmörder Fritz Honka, den Wilhelm-Raabe-Literaturpreis. In diesem Jahr gab's die Goldene Kamera für die WDR-Verfilmung seines Romans "Jürgen", in dem er selbst die Hauptrolle spielte. Jetzt ist sein neuntes Buch "Das Teemännchen" erschienen. In seinen grotesk-tragischen Geschichten leuchtet der Autor in die Randbezirke unserer Gesellschaft, erzählt von Einsamkeit, Körperverfall und Sexualnot. Ohne Mitleid, aber auch ganz ohne Häme. Westart hat Heinz Strunk in Hamburg getroffen.

Filmdoku "Elternschule": Das Geheimnis guter Erziehung

Eltern am Rande des Nervenzusammenbruchs: weil ihre Kinder 14 Stunden lang schreien, sich blutig kratzen, das Essen verweigern oder sich auf den Boden werfen und nicht wieder aufstehen. Ralph Bücheler und Jörg Adolph begleiten in ihrem Dokumentarfilm "Elternschule" mehrere Familien, die Hilfe in der Kinder- und Jugendklinik Gelsenkirchen suchen. Während der stationären Behandlung geht es nicht nur um die Symptome der Kinder, sondern um das gesamte Beziehungsgeflecht innerhalb der Familien. In kleinen Schritten lernen die Eltern: Wie "ticken" Kinder? Was brauchen sie? Wie setzt man Grenzen? Und die Zuschauer werden Zeuge, wie Therapeut Dietmar Langer und sein Team die Familien aus dem zermürbenden Teufelskreis führen. "Elternschule" ist ein Film für alle, die wissen wollen, wie "gute Erziehung" geht. Am 11. Oktober startet er in den Kinos.

Zu Gast bei Westart: Regisseur Ralf Bücheler

Junge Eltern gehen zur Geburtsvorbereitung, lernen wickeln und Erste Hilfe. Vom Erziehen aber haben sie kaum eine Ahnung. Kein Wunder, dass viele an ihrer Orientierungslosigkeit scheitern. Was Erziehung ausmacht, wann sie misslingt und wie sie gelingt - das wollten die Filmemacher Ralf Bücheler und Jörg Adolph in verdichteter Form beobachten. Gelegenheit dazu hatten sie in der Abteilung für pädiatrische Psychosomatik der Gelsenkirchener Kinder- und Jugendklinik. Bei Westart erzählt Ralf Bücheler, was er als Vater eines 14-Jährigen und einer Neunjährigen selbst bei den Dreharbeiten gelernt hat.

Jung, wild und (laut-)stark: der Schlagzeuger Alexej Gerassimez

Für Alexej Gerassimez ist jeder Gegenstand ein Instrument - vorausgesetzt er klingt gut. Dann reicht auch mal ein Tisch oder Topf, um darauf furiose Rhythmen zu zaubern. 1987 in Essen geboren, wuchs Alexej Gerassimez in einer Musikerfamilie auf. Schon als Kind war er fasziniert von den Klängen und Rhythmen des Alltags. Er studierte u.a. bei dem international gefeierten Percussionisten Peter Sadlo und gewann zahlreiche Wettbewerbe. Bereits 2012 veröffentlichte er ein ganzes Album mit Eigenkompositionen. Neues zu entdecken, Grenzen zu überschreiten und das Publikum zu überraschen - dafür brennt er. Und so kommen in seinen Konzerten neben Trommel, Pauke und Becken auch Bremsscheiben, Fässer, und Schiffsschrauben zum Einsatz.

Hooligans gegen Satzbau: Rechts-Schreibung korrigieren

Nazi-Parolen, Hasstiraden, Mordaufrufe: Die sozialen Medien sind voll von pseudopatriotischer Propaganda. Und das demokratische Deutschland fragt sich, wie man der nicht nur sprachlichen Verrohung begegnen soll. Zwei Hooligans machen es vor. Seit vier Jahren betreiben sie die Plattform "Hooligans gegen Satzbau". Mit Witz und Wissen analysieren sie besonders dumme, besonders dreiste rechte Sprüche und entlarven ihren menschenverachtenden Inhalt. Jetzt haben sie ein Buch herausgebracht: eine satirische Rechts-Schreib-Fibel, in der man den grammatikalischen und inhaltlichen Unsinn rechter Wutbürger korrigieren kann.



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