Wie geht das?

Report, Reportage
Wie geht das?

Infos
Produktionsland
Deutschland
Produktionsdatum
2016
NDR
Fr., 26.10.
11:30 - 12:00
Sicherheit in jeder Lebenslage - Der TÜV-Nord


Spricht man vom TÜV, denken die meisten Deutschen zuerst an ihr Auto. Der TÜV-Prüfer ist für sie derjenige, der schaut, ob die Bremsen funktionieren, der Unterboden nicht rostet und die Abgaswerte stimmen. Alle zwei Jahre werden bei der Hauptuntersuchung bis zu 2.000 Prüfpunkte innerhalb von 20 Minuten abgehakt, damit Verkehrssicherheit und Umweltschutz gewährleistet sind. Auch wenn der TÜV heute kein Monopol mehr auf diese Kontrollen hat: Der Volksmund spricht weiterhin von der "TÜV-Plakette" für sein Auto. Was die wenigsten wissen: Allein der TÜV NORD hat 10.000 Mitarbeiter, die sich um mehr als nur um die Sicherheit von Fahrzeugen kümmern. Überall wo Sicherheit gewährleistet werden muss, sind die TÜV-Prüfer am Werk, sowohl in Hamburg als auch in anderen Städten auf der ganzen Welt. Die Geschichte des TÜVs ist lang. Mitte des 19. Jahrhunderts gründeten Industrielle Dampfkessel-Überwachungs-Vereine, um den Umgang mit Maschinen sicherer zu machen und dadurch Menschenleben zu retten. Diese Vereine waren so erfolgreich, dass sie ihren Einsatz auf immer weitere Bereiche der Technik ausweiteten. 1938 vereinigten sich die einzelnen Gruppen zu 14 Überwachungsvereinen, die seither als TÜV bezeichnet werden. Der TÜV Nord ist ebenfalls ein Verein und zusätzlich ein marktwirtschaftliches Unternehmen mit Milliardenumsätzen. Der Film aus der Reihe "Wie geht das?" zeigt, welche unterschiedlichen Aufgaben der technische Überwachungsverein wahrnimmt. Er begleitet TÜV-Prüfer an markante Orte in Hamburg, ist dabei, wenn sie auf dem DOM kontrollieren, ob alle Schrauben des Riesenrades halten, die Bügel der Achterbahn richtig schließen und die Trittstufen am Kinderkarussell die richtige Höhe haben. Auch auf Spielplätzen sind die Leute vom TÜV im Einsatz, sie untersuchen, ob das Holz der Geräte stabil ist, der Sand die richtige Korngröße hat und die Büsche am Rande der Anlage nicht giftig sind. Die Liste der Sicherheitsvorschriften und Normen ist lang. Doch nur dadurch kann der TÜV den Hamburgern einen mehr oder weniger gefahrlosen Alltag garantieren. Zumindest bei Fahrstühlen, in Fabriken, auf Fähren oder Brücken, denn in diesen Einrichtungen wird alles vom TÜV kontrolliert. Die TÜV-Prüfer sind sogar dort im Einsatz, wo auf dem ersten Blick keine Gefahr lauert. An Schulen, in Behörden und bei Privatleuten nehmen sie Proben von Fliesenklebern und Dämmstoffen, analysieren diese im eigenen Labor und können so sehen, ob sich Asbest im Gebäude verbirgt. Außerdem untersuchen sie die Luft auf Sauberkeit und kontrollieren den Lärm, dem die Menschen tagtäglich ausgesetzt sind, weil er genau wie Strahlung oder Abgase krank machen kann.
Spricht man vom TÜV, denken die meisten Deutschen zuerst an ihr Auto. Der TÜV-Prüfer ist für sie derjenige, der schaut, ob die Bremsen funktionieren, der Unterboden nicht rostet und die Abgaswerte stimmen. Alle zwei Jahre werden bei der Hauptuntersuchung bis zu 2.000 Prüfpunkte innerhalb von 20 Minuten abgehakt, damit Verkehrssicherheit und Umweltschutz gewährleistet sind. Auch wenn der TÜV heute kein Monopol mehr auf diese Kontrollen hat: Der Volksmund spricht weiterhin von der "TÜV-Plakette" für sein Auto.
Was die wenigsten wissen: Allein der TÜV NORD hat 10.000 Mitarbeiter, die sich um mehr als nur um die Sicherheit von Fahrzeugen kümmern. Überall wo Sicherheit gewährleistet werden muss, sind die TÜV-Prüfer am Werk, sowohl in Hamburg als auch in anderen Städten auf der ganzen Welt.
Die Geschichte des TÜVs ist lang. Mitte des 19. Jahrhunderts gründeten Industrielle Dampfkessel-Überwachungs-Vereine, um den Umgang mit Maschinen sicherer zu machen und dadurch Menschenleben zu retten. Diese Vereine waren so erfolgreich, dass sie ihren Einsatz auf immer weitere Bereiche der Technik ausweiteten. 1938 vereinigten sich die einzelnen Gruppen zu 14 Überwachungsvereinen, die seither als TÜV bezeichnet werden.
Der TÜV Nord ist ebenfalls ein Verein und zusätzlich ein marktwirtschaftliches Unternehmen mit Milliardenumsätzen.
Der Film aus der Reihe "Wie geht das?" zeigt, welche unterschiedlichen Aufgaben der technische Überwachungsverein wahrnimmt. Er begleitet TÜV-Prüfer an markante Orte in Hamburg, ist dabei, wenn sie auf dem DOM kontrollieren, ob alle Schrauben des Riesenrades halten, die Bügel der Achterbahn richtig schließen und die Trittstufen am Kinderkarussell die richtige Höhe haben. Auch auf Spielplätzen sind die Leute vom TÜV im Einsatz, sie untersuchen, ob das Holz der Geräte stabil ist, der Sand die richtige Korngröße hat und die Büsche am Rande der Anlage nicht giftig sind.
Die Liste der Sicherheitsvorschriften und Normen ist lang. Doch nur dadurch kann der TÜV den Hamburgern einen mehr oder weniger gefahrlosen Alltag garantieren. Zumindest bei Fahrstühlen, in Fabriken, auf Fähren oder Brücken, denn in diesen Einrichtungen wird alles vom TÜV kontrolliert.
Die TÜV-Prüfer sind sogar dort im Einsatz, wo auf dem ersten Blick keine Gefahr lauert. An Schulen, in Behörden und bei Privatleuten nehmen sie Proben von Fliesenklebern und Dämmstoffen, analysieren diese im eigenen Labor und können so sehen, ob sich Asbest im Gebäude verbirgt. Außerdem untersuchen sie die Luft auf Sauberkeit und kontrollieren den Lärm, dem die Menschen tagtäglich ausgesetzt sind, weil er genau wie Strahlung oder Abgase krank machen kann.


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