Wie geht das? Wasser für Millionen

  • Im Klärwerk Köhlbrandhöft wird das Hamburger Abwasser aufbereitet. Vergrößern
    Im Klärwerk Köhlbrandhöft wird das Hamburger Abwasser aufbereitet.
    Fotoquelle: © NDR, honorarfrei - Verwendung gemäß der AGB im engen inhaltlichen, redaktionellen Zusammenhang mit genannter NDR-Sendung bei Nennung "Bild: NDR" (S2). NDR Presse und Information/Fotoredaktion, Tel: 040/4156-2306 oder -2305, pressefoto@ndr.de
  • Bis in die 1960er Jahre wurde in Kaltehofe Oberflächenwasser aus der Elbe aufbereitet. Vergrößern
    Bis in die 1960er Jahre wurde in Kaltehofe Oberflächenwasser aus der Elbe aufbereitet.
    Fotoquelle: © NDR, honorarfrei - Verwendung gemäß der AGB im engen inhaltlichen, redaktionellen Zusammenhang mit genannter NDR-Sendung bei Nennung "Bild: NDR" (S2). NDR Presse und Information/Fotoredaktion, Tel: 040/4156-2306 oder -2305, pressefoto@ndr.de
  • Trinkwasser ist eines der am besten kontrollierten Lebensmittel in Deutschland. Vergrößern
    Trinkwasser ist eines der am besten kontrollierten Lebensmittel in Deutschland.
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Info, Wissen
Wie geht das? Wasser für Millionen

Infos
Originaltitel
Wie geht das?
Produktionsland
D
Produktionsdatum
2019
NDR
Mi., 09.10.
18:15 - 18:45


Jeder Bundesbürger verbraucht pro Tag zwischen 120 und 130 Liter Trinkwasser: zum Kochen, Duschen, für die Toilettenspülung, bei der Autowäsche oder im Garten. Doch wo kommt das Wasser eigentlich her? Wie wird es aufbereitet? Wie überprüft? Und wo fließt das Abwasser eigentlich hin? Der Film aus der Reihe "Wie geht das?" begibt sich auf eine Reise durch die Wasserwelt einer Großstadt: mit den Ingenieuren beim Brunnenbau in Hamburgs Süden. Wie wird das sogenannte Rohwasser aufbereitet? Wie wird die Wasserqualität gewährleistet? Was müssen die Klärwerke an der Elbe leisten? Dafür arbeitet der städtische Versorger Hamburg Wasser im komplexen Rund-um-die-Uhr-Betrieb. In Hamburg hat die Wasseraufbereitung eine lange Tradition: Denn nach London investierte die Freie und Hansestadt als Erste auf dem europäischen Kontinent in eine zentrale Wasser- und Abwasserentsorgung. Seit 1848 versorgten die damaligen Hamburger Wasserwerke die Menschen in der Großstadt mit Frischwasser. Noch bis kurz nach der verheerenden Sturmflut 1962 wurde im Wasserwerk Kaltehofe Elbwasser aufbereitet. Seit 1964 bezieht Hamburg sein Trinkwasser ausschließlich aus Grundwasser. Alles, was verbraucht wird, und alles, was in Hamburg an Regen, Schnee oder Graupel fällt, fließt durch ein 5.700 Kilometer langes Rohrleitungsnetz ins Klärwerk Köhlbrandhöft. Hier wird aus dem Abwasser von rund 2,4 Millionen Menschen aus Hamburg und 21 Umlandgemeinden am Ende Klärschlamm, der schließlich 80.000 Megawattstunden Strom liefert. Das über Dutzende Stufen gereinigte Wasser wird dann auf der anderen Elbseite bei Dradenau, sauberer als das eigentliche Flusswasser, zurück in die Elbe geleitet. Und hier beginnt der Kreislauf von vorne: Dort verdunstet das Wasser wieder, kommt irgendwann als Regen über die Stadt und bildet abermals neues Grundwasser. An zahlreichen Drehorten begleitet die NDR Dokumentation Wassertechniker, Brunnenbauingenieure, Sielarbeiter, Labortechniker und Kraftwerksmitarbeitende von Norddeutschlands größtem städtischen Versorgungsbetrieb: von der Gewinnung des Rohwassers bis zur Einleitung des gereinigten Abwassers.

Thema:

Heute: Wasser für Millionen



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