1979: Wien, die einstmals fünftgrößte Stadt der Welt, ist auf 1,5 Millionen Einwohner geschrumpft und scheint sich auf direktem Weg in die Bedeutungslosigkeit zu verabschieden. Zur selben Zeit nimmt aber etwas Fahrt auf, das mit einer pulsierenden, kunstaffinen Szene und dem so bedeutungsschwangeren Begriff "Zeitgeist" zu tun hat. Die Dokumentation beleuchtet ein halbes Jahrzehnt, in dem sich Wien als Weltstadt neu erfand. Mode bekommt eine ebenso politische wie internationale Note, der berühmte Nachtklub U4 lockt internationale Stars wie Sade in den Keller, Designer entwerfen In-Lokale, mit Falco oder Hansi Lang boomt eine neue Musikszene, Kunst und Werbung gehen eine enge Symbiose ein. Und die Zeitschrift "Wiener" wird zum Zentralorgan des Zeitgeists.