Die Shetlandinseln nördlich von Schottland bieten Fischottern und Papageientauchern, spektakulär tauchenden Tölpeln und seltenen Sturmschwalben einen Lebensraum. Den Jahreszeiten folgend, beginnt die Dokumentation mit den mächtigen Winterstürmen über dem Atlantik und begleitet zuerst eine Otterfamilie in der Dunkelheit des Winters. Wenn die Tage länger werden, versammeln sich Tausende Tölpel auf den mächtigen Felsentürmen an der Küste, um sich in einem wahren Fressrausch bis zu 25 Meter tief in den Atlantik zu stürzen. Unterdessen erkundet in einiger Entfernung die Otterfamilie im täglichen Überlebenskampf die Küste eines Fjords; dann taucht ein neues Männchen auf. Nachdem die kleinsten Seevögel der Welt - zarte Sturmschwalben - zum Nisten in ein 2.000 Jahre altes Bauwerk aus der Eisenzeit zurückgekehrt sind, bevölkern bald zahlreiche bunte Küken die grasbewachsenen Klippen. Wenn im Sommer die Blumenfelder blühen, gibt es im Ozean reichlich Nahrung, sodass die Seeschwalbenküken schnell wachsen. Währenddessen reihen sich an den weißen Stränden unzählige Seehundbabys aneinander. Doch mit ihrer Geburt tauchen auch die Orcas auf. Mit klinischer Präzision treiben die gefürchtetsten Raubfische des Ozeans die Seehunde vor der Küste in die Enge, um ihre eigene Familie zu ernähren.