Wilde Tiere vor der Haustür

  • Tierischer Besuch: Eine Wildschwein-Rotte spaziert durch den Berliner Norden. Vergrößern
    Tierischer Besuch: Eine Wildschwein-Rotte spaziert durch den Berliner Norden.
    Fotoquelle: ZDF/Jürgen Dombrowski
  • Eine Begegnung der besonderen Art: Fuchs und Mensch auf dem Parkplatz. Vergrößern
    Eine Begegnung der besonderen Art: Fuchs und Mensch auf dem Parkplatz.
    Fotoquelle: ZDF/Jürgen Dombrowski
  • Der Wildtierexperte Derk Ehlert kann es kaum glauben - ein Waschbär als Haustier. Vergrößern
    Der Wildtierexperte Derk Ehlert kann es kaum glauben - ein Waschbär als Haustier.
    Fotoquelle: ZDF/Jürgen Dombrowski
  • Schweine von links! Neue wilde Verkehrsteilnehmer. Vergrößern
    Schweine von links! Neue wilde Verkehrsteilnehmer.
    Fotoquelle: ZDF/Jürgen Dombrowski
  • Schön, aber laut, vor allem nachts: ein Pfau hinterm Haus. Vergrößern
    Schön, aber laut, vor allem nachts: ein Pfau hinterm Haus.
    Fotoquelle: ZDF/Jürgen Dombrowski
  • Futter vor der Haustür - in den Wald geht’s nur zum Schlafen. Vergrößern
    Futter vor der Haustür - in den Wald geht’s nur zum Schlafen.
    Fotoquelle: ZDF/Jürgen Dombrowski
  • Auch der Bundespräsident hat tierische Nachbarn - ein Fuchs am Schloss Bellevue. Vergrößern
    Auch der Bundespräsident hat tierische Nachbarn - ein Fuchs am Schloss Bellevue.
    Fotoquelle: ZDF/Jürgen Dombrowski
Natur+Reisen, Tiere
Wilde Tiere vor der Haustür

Infos
Produktionsland
D
Produktionsdatum
2015
3sat
Fr., 10.08.
13:20 - 13:55
Folge 2, Tierische Plagen in der Stadt


Die Reportage von Ulli Rothaus begleitet Derk Ehlert, den Wildtierexperten des Berliner Senats, bei dessen denk- und merkwürdigen Begegnungen mit Mensch und Tier. Denn wo Menschen auf Tiere treffen, gibt es schnell Ärger. "Die Menschen wohnen gern im Grünen, am Stadtrand - und dann wundern sie sich, wenn plötzlich ein Wildschwein den Vorgarten umwühlt oder ein Waschbär den Dachboden in Beschlag nimmt", sagt Ehlert. Zwischen Mensch und Tier zu schlichten - das ist sein Job. Er geht fast auf tierische Tour, um aufzuklären, zu beruhigen, aber auch um Tierfreunde vom Füttern abzuhalten. Oft verlangen empörte oder verängstigte Bürger von ihm ein "hartes Durchgreifen": Er soll den Fuchs im Garten erschießen, der die niedlichen Kaninchen frisst, oder das Wildschwein, das sich im Sandkasten suhlt. Auch für wilde Vierbeiner ist Berlin die Hauptstadt: Neben 3,5 Millionen Menschen leben in Berlin geschätzt 5000 Wildschweine, 3000 Kaninchen, 2000 Marder, 1800 Füchse, 800 Waschbären - die "Big Five" der deutschen Städte, wie Derk Ehlert sie nennt. Berlin ist ein Zoo ohne Zaun, die Stadt gilt als artenreichste Europas. Die Tiere erobern die Stadt. Kein Wunder - unsere Städte sind oft umgeben von öden, agrarindustriell geprägten Flächen, die ihnen kaum noch Nahrung bieten. Dagegen sind die vollen Mülltonnen in der Stadt für Tiere wie Supermärkte. Die Folge: Immer öfter sind unsere wilden Mitbewohner im Stadtbild zu sehen. Waschbären spazieren seelenruhig über Kreuzberger Dächer, Biber nagen an den Weiden im berühmt-berüchtigten Görlitzer Park, und direkt hinter dem Kanzleramt spielt seelenruhig eine Fuchsfamilie. Nicht alle Zweibeiner sehen das mit Freude: Aufgebrachte Eigenheimbesitzer werfen mit Spaten nach Wildschweinen, die ihre frisch bepflanzten Vorgärten zerwühlen. Besorgte Eltern haben Angst vor Tollwut und Fuchsbandwurm, aufgeregte Städter sehen jeden Waschbären als Problembären - und die Kinder füttern den Fuchs mit Pommes. Auf der anderen Seite ziehen Berliner mit viel Mühe wilde Feldhasen auf, füttern aus dem Nest gefallene Mauersegler durch und kümmern sich um kranke Krähen im Schrebergarten.


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