Wilder Planet

  • Der Bromo ist einer der aktivsten Vulkane der indonesischen Insel Java. Vergrößern
    Der Bromo ist einer der aktivsten Vulkane der indonesischen Insel Java.
    Fotoquelle: ZDF/Marc Szeglat
  • 2010 brach der Lavadom des Soufrière Hills Vulkans auf der Karibikinsel Monserrat teilweise zusammen. Dadurch kam es zu pyroklastischen Strömen, die bis 400 m auf das offene Meer hinausreichten. Vergrößern
    2010 brach der Lavadom des Soufrière Hills Vulkans auf der Karibikinsel Monserrat teilweise zusammen. Dadurch kam es zu pyroklastischen Strömen, die bis 400 m auf das offene Meer hinausreichten.
    Fotoquelle: ZDF/Marc Szeglat
  • Mit der Flugdrohne in den Schwefeldampf: Der Multicopter ermöglicht spektakuläre Flugaufnahmen. Vergrößern
    Mit der Flugdrohne in den Schwefeldampf: Der Multicopter ermöglicht spektakuläre Flugaufnahmen.
    Fotoquelle: ZDF/Axel Schmidt
  • Mit der Flugdrohne über Lava und giftige Dämpfe: Der Multicopter ermöglicht spektakuläre Flugaufnahmen über gefährlichem Gelände. Vergrößern
    Mit der Flugdrohne über Lava und giftige Dämpfe: Der Multicopter ermöglicht spektakuläre Flugaufnahmen über gefährlichem Gelände.
    Fotoquelle: ZDF/Axel Schmidt
  • Oft nur als malerischer Hintergrund Neapels wahrgenommen: Der Vesuv. Tatsächlich ist der Feuerberg ein einzelner Schlot eines verborgenen Supervulkans. Vergrößern
    Oft nur als malerischer Hintergrund Neapels wahrgenommen: Der Vesuv. Tatsächlich ist der Feuerberg ein einzelner Schlot eines verborgenen Supervulkans.
    Fotoquelle: ZDF/Axel Schmidt
  • Maßarbeit: Konzentration und Können waren gefragt, um den ZDF-Multicopter mitsamt der Kamera sicher durch die schmalen Gässchen Neapels zu navigieren. Vergrößern
    Maßarbeit: Konzentration und Können waren gefragt, um den ZDF-Multicopter mitsamt der Kamera sicher durch die schmalen Gässchen Neapels zu navigieren.
    Fotoquelle: ZDF/Axel Schmidt
  • Angriff der Außerirdischen auf Sizilien? Gebannt beobachteten die Einwohner Neapels die Terra X - Dreharbeiten mit dem Multicopter. Vergrößern
    Angriff der Außerirdischen auf Sizilien? Gebannt beobachteten die Einwohner Neapels die Terra X - Dreharbeiten mit dem Multicopter.
    Fotoquelle: ZDF/Axel Schmidt
  • Kameramann Marc Szeglat auf dem Weg zum Merapi: Die Asche des Vulkans hat alles Leben unter sich begraben. Vergrößern
    Kameramann Marc Szeglat auf dem Weg zum Merapi: Die Asche des Vulkans hat alles Leben unter sich begraben.
    Fotoquelle: ZDF/Chris Weber
  • Ascheregen gehört zum Handwerk: Kameramann Marc Szeglat vor einem der berühmtesten Vulkane der Welt, dem Krakatau in Indonesien. Vergrößern
    Ascheregen gehört zum Handwerk: Kameramann Marc Szeglat vor einem der berühmtesten Vulkane der Welt, dem Krakatau in Indonesien.
    Fotoquelle: ZDF/Marc Szeglat
  • Giftige Feuerberge - manchen Vulkanen kann sich Kameramann Marc Szeglat nur mit Gasmaske nähern. Vergrößern
    Giftige Feuerberge - manchen Vulkanen kann sich Kameramann Marc Szeglat nur mit Gasmaske nähern.
    Fotoquelle: ZDF/Rainer Albiez
  • Giftige Feuerberge - manchen Vulkanen kann sich Kameramann Marc Szeglat nur mit Gasmaske nähern. Vergrößern
    Giftige Feuerberge - manchen Vulkanen kann sich Kameramann Marc Szeglat nur mit Gasmaske nähern.
    Fotoquelle: ZDF/Rainer Albiez
  • Dreharbeiten an Vulkanen erfordern eine spezielle  Ausrüstung. Neben Gasmasken gegen giftige Dämpfe sind auch isolierende Decken hilfreich, die nicht nur gegen Hitze oder Kälte, sondern auch gegen herabregnende Asche schützen können. Vergrößern
    Dreharbeiten an Vulkanen erfordern eine spezielle Ausrüstung. Neben Gasmasken gegen giftige Dämpfe sind auch isolierende Decken hilfreich, die nicht nur gegen Hitze oder Kälte, sondern auch gegen herabregnende Asche schützen können.
    Fotoquelle: ZDF/Marc Szeglat
  • Angriff der Außerirdischen auf Sizilien? Gebannt beobachteten die Einwohner Neapels die Terra X - Dreharbeiten mit dem Multicopter. Vergrößern
    Angriff der Außerirdischen auf Sizilien? Gebannt beobachteten die Einwohner Neapels die Terra X - Dreharbeiten mit dem Multicopter.
    Fotoquelle: ZDF/Axel Schmidt
Natur+Reisen, Natur und Umwelt
Wilder Planet

Infos
Produktionsland
Deutschland
Produktionsdatum
2013
3sat
Do., 16.08.
14:05 - 14:50
Vulkane


Vulkane sind faszinierend: Ein eben noch friedlicher Berg verwandelt sich zum todbringenden Feuerspucker. Vulkanasche verdunkelt den Himmel, und rotglühende Lava bahnt sich ihren Weg. Aus der Ferne betrachtet mögen Vulkanausbrüche spektakuläre Naturschauspiele sein, nicht selten jedoch werden sie zum tödlichen Inferno. Insgesamt 1900 Vulkane gelten heute nach Meinung von Wissenschaftlern als aktiv und könnten jederzeit ausbrechen. Es ist noch nicht lange her, da meldeten sich einige Feuerberge mit Eruptionen zurück, unter anderem der Ätna auf Sizilien und der Sakura-jima in Japan. Welche Bedeutung haben die Feuerberge für uns heute, und wie versuchen moderne Forscher, den rätselhaften Glutriesen ihre letzten Geheimnisse zu entreißen? Weitgehend unbekannt ist beispielsweise der Nyragongo in der Republik Kongo. In 3500 Meter Höhe brodelt in seinem Krater ein 1000 Grad Celsius heißer Lavasee - ein außergewöhnliches Naturschauspiel und zugleich einer der größten natürlichen Umweltverschmutzer der Welt. Täglich spuckt der Vulkan so viel Schwefeldioxid aus wie alle anderen Vulkane der Erde zusammen. Die gesamte europäische Industrie hat ungefähr den gleichen Ausstoß wie der Klimakiller. Aber nicht nur die Luft verpestet der Feuerberg: Zu dem Vulkankomplex gehört auch der rund 2500 Quadratkilometer große Kiwusee. In diesem Gewässer haben sich im Lauf der Zeit riesige Mengen Kohlendioxid und Methan angesammelt. Wissenschaftler fürchten nun, dass bei einer größeren Eruption die Gase plötzlich freigesetzt werden könnten. Die geruch- und farblose, tödliche Wolke wäre schwerer als Luft und würde direkt über dem Boden dahintreiben und alles Leben auf ihrem Weg auslöschen. Das Fernseh-Team begleitet den italienischen Vulkanologen Dario Tedesco bei seiner gefährlichen Expedition in den Krater und trifft den deutschen Physiker Klaus Peter Tietze, der eine Möglichkeit sucht, den tödlichen See zu entgasen. Dass Vulkane auch in den Eiswüsten der Antarktis höchst aktiv sein können, ist den Experten seit langem bekannt, trotzdem halten die Feuerriesen im Eis immer wieder Überraschungen für die Forscher bereit. Seit neun Jahren reist der britische Vulkanologe Clive Oppenheimer in die Eiswüste der Antarktis, um den südlichsten Lavasee-Vulkan der Erde zu erforschen. Mit seinem internationalen Expertenteam trotzt er Temperaturen von bis zu minus 40 Grad Celsius. Die Mühe lohnt sich. Ein Vulkan wie der Mount Erebus ist wie eine offene Tür in die verborgene Welt des Erdinneren. Oppenheimer hofft, dass seine Forschung es ermöglicht, besser zu verstehen, welche Prozesse genau im Herz der Erde ablaufen. Bei seinen Erkundungstouren entdeckt er verzauberte Welten - Eishöhlen vom Feuer geschaffen, erstarrt in bizarrer Schönheit. Supervulkane sind seit ihrer Entdeckung vor einigen Jahren immer wieder Thema wissenschaftlicher Forschung. Kaum jemand weiß jedoch, dass einer dieser Vulkane quasi direkt in Europas Vorgarten steht. Im Jahr 79 begrub der Vesuv die antike Stadt Pompeji unter einer meterdicken Aschewolke, heute überragt er majestätisch die Stadt Neapel und droht hin und wieder mit einer kleineren Eruption. Tatsächlich ist der Vesuv, wie man ihn heute kennt, jedoch nur ein einzelner Schlot eines viel größeren Vulkans. Wissenschaftler haben herausgefunden, dass der gesamte Golf von Neapel die Caldera eines Supervulkans ist. Vor 35 000 Jahren brach der Gigant zuletzt aus und zerstörte große Teile Süditaliens. Das Eis in Grönland zeigt deutlich globale Klimaveränderungen in dieser Zeit. Vulkanologe Giuseppe Mastrolorenzo warnt seit Langem, dass das Ausmaß der Gefahr von Behörden und Anwohnern gleichermaßen unterschätzt wird. Seit einiger Zeit hebt sich die Erde über der gewaltigen Caldera wieder zentimeterweise an, und Schwefelquellen brechen aus dem Boden hervor. Steht ein neuer Superausbruch bevor?


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