Wilder Planet

  • Giftige Feuerberge - manchen Vulkanen kann sich Kameramann Marc Szeglat nur mit Gasmaske nähern. Vergrößern
    Giftige Feuerberge - manchen Vulkanen kann sich Kameramann Marc Szeglat nur mit Gasmaske nähern.
    Fotoquelle: ZDF/Rainer Albiez
  • Ascheregen gehört zum Handwerk: Kameramann Marc Szeglat vor einem der berühmtesten Vulkane der Welt, dem Krakatau in Indonesien. Vergrößern
    Ascheregen gehört zum Handwerk: Kameramann Marc Szeglat vor einem der berühmtesten Vulkane der Welt, dem Krakatau in Indonesien.
    Fotoquelle: ZDF/Marc Szeglat
  • Kameramann Marc Szeglat auf dem Weg zum Merapi: Die Asche des Vulkans hat alles Leben unter sich begraben. Vergrößern
    Kameramann Marc Szeglat auf dem Weg zum Merapi: Die Asche des Vulkans hat alles Leben unter sich begraben.
    Fotoquelle: ZDF/Chris Weber
  • Angriff der Außerirdischen auf Sizilien? Gebannt beobachteten die Einwohner Neapels die "Terra X"-Dreharbeiten mit dem Multicopter. Vergrößern
    Angriff der Außerirdischen auf Sizilien? Gebannt beobachteten die Einwohner Neapels die "Terra X"-Dreharbeiten mit dem Multicopter.
    Fotoquelle: ZDF/Axel Schmidt
  • Angriff der Außerirdischen auf Sizilien? Gebannt beobachteten die Einwohner "Wilder Planet - Vulkane": ZDF-Multikopter fliegt durch eine Gasse in Neapel. Vergrößern
    Angriff der Außerirdischen auf Sizilien? Gebannt beobachteten die Einwohner "Wilder Planet - Vulkane": ZDF-Multikopter fliegt durch eine Gasse in Neapel.
    Fotoquelle: ZDF/Axel Schmidt
  • Maßarbeit: Konzentration und Können waren gefragt, um den ZDF-Multicopter mitsamt der Kamera sicher durch die schmalen Gässchen Neapels zu navigieren. Vergrößern
    Maßarbeit: Konzentration und Können waren gefragt, um den ZDF-Multicopter mitsamt der Kamera sicher durch die schmalen Gässchen Neapels zu navigieren.
    Fotoquelle: ZDF/Axel Schmidt
  • Mit der Flugdrohne über Lava und giftige Dämpfe: Der Multicopter ermöglicht spektakuläre Flugaufnahmen über gefährlichem Gelände. Vergrößern
    Mit der Flugdrohne über Lava und giftige Dämpfe: Der Multicopter ermöglicht spektakuläre Flugaufnahmen über gefährlichem Gelände.
    Fotoquelle: ZDF/Axel Schmidt
  • 2010 brach der Lavadom des Soufrière-Hills-Vulkans auf der Karibikinsel Monserrat teilweise zusammen. Dadurch kam es zu pyroklastischen Strömen, die bis 400 Meter auf das offene Meer hinausreichten. Vergrößern
    2010 brach der Lavadom des Soufrière-Hills-Vulkans auf der Karibikinsel Monserrat teilweise zusammen. Dadurch kam es zu pyroklastischen Strömen, die bis 400 Meter auf das offene Meer hinausreichten.
    Fotoquelle: ZDF/Marc Szeglat
  • Giftige Feuerberge - manchen Vulkanen kann sich Kameramann Marc Szeglat nur mit Gasmaske nähern. Vergrößern
    Giftige Feuerberge - manchen Vulkanen kann sich Kameramann Marc Szeglat nur mit Gasmaske nähern.
    Fotoquelle: ZDF/Rainer Albiez
  • Mit der Flugdrohne in den Schwefeldampf: Der Multicopter ermöglicht spektakuläre Flugaufnahmen. Vergrößern
    Mit der Flugdrohne in den Schwefeldampf: Der Multicopter ermöglicht spektakuläre Flugaufnahmen.
    Fotoquelle: ZDF/Axel Schmidt
  • Oft nur als malerischer Hintergrund Neapels wahrgenommen: Der Vesuv. Tatsächlich ist der Feuerberg ein einzelner Schlot eines verborgenen Supervulkans. Vergrößern
    Oft nur als malerischer Hintergrund Neapels wahrgenommen: Der Vesuv. Tatsächlich ist der Feuerberg ein einzelner Schlot eines verborgenen Supervulkans.
    Fotoquelle: ZDF/Axel Schmidt
  • Der Bromo ist einer der aktivsten Vulkane der indonesischen Insel Java. Vergrößern
    Der Bromo ist einer der aktivsten Vulkane der indonesischen Insel Java.
    Fotoquelle: ZDF/Marc Szeglat
  • Dreharbeiten an Vulkanen erfordern eine spezielle  Ausrüstung. Neben Gasmasken gegen giftige Dämpfe sind auch isolierende Decken hilfreich, die nicht nur gegen Hitze oder Kälte, sondern auch gegen herabregnende Asche schützen können. Vergrößern
    Dreharbeiten an Vulkanen erfordern eine spezielle Ausrüstung. Neben Gasmasken gegen giftige Dämpfe sind auch isolierende Decken hilfreich, die nicht nur gegen Hitze oder Kälte, sondern auch gegen herabregnende Asche schützen können.
    Fotoquelle: ZDF/Marc Szeglat
Natur+Reisen, Natur und Umwelt
Wilder Planet

Infos
Produktionsland
Deutschland
Produktionsdatum
2013
3sat
Mi., 31.07.
15:40 - 16:25
Vulkane


Vulkane sind faszinierend: Ein eben noch friedlicher Berg verwandelt sich zum todbringenden Feuerspucker. Vulkanasche verdunkelt den Himmel, und rotglühende Lava bahnt sich ihren Weg. Aus der Ferne betrachtet mögen Vulkanausbrüche spektakuläre Naturschauspiele sein, nicht selten jedoch werden sie zum tödlichen Inferno. Insgesamt 1900 Vulkane gelten heute nach Meinung von Wissenschaftlern als aktiv und könnten jederzeit ausbrechen. Es ist noch nicht lange her, da meldeten sich einige Feuerberge mit Eruptionen zurück, unter anderem der Ätna auf Sizilien und der Sakura-jima in Japan. Welche Bedeutung haben die Feuerberge für uns heute, und wie versuchen moderne Forscher, den rätselhaften Glutriesen ihre letzten Geheimnisse zu entreißen? Weitgehend unbekannt ist beispielsweise der Nyragongo in der Republik Kongo. In 3500 Metern Höhe brodelt in seinem Krater ein 1000 Grad Celsius heißer Lavasee - ein außergewöhnliches Naturschauspiel und zugleich einer der größten natürlichen Umweltverschmutzer der Welt. Täglich spuckt der Vulkan so viel Schwefeldioxid aus wie alle anderen Vulkane der Erde zusammen. Die gesamte europäische Industrie hat ungefähr den gleichen Ausstoß wie der Klimakiller. Aber nicht nur die Luft verpestet der Feuerberg: Zu dem Vulkankomplex gehört auch der rund 2500 Quadratkilometer große Kiwusee. In diesem Gewässer haben sich im Lauf der Zeit riesige Mengen Kohlendioxid und Methan angesammelt. Wissenschaftler fürchten nun, dass bei einer größeren Eruption die Gase plötzlich freigesetzt werden könnten. Die geruch- und farblose, tödliche Wolke wäre schwerer als Luft und würde direkt über dem Boden dahintreiben und alles Leben auf ihrem Weg auslöschen. Das Fernsehteam begleitet den italienischen Vulkanologen Dario Tedesco bei seiner gefährlichen Expedition in den Krater und trifft den deutschen Physiker Klaus Peter Tietze, der eine Möglichkeit sucht, den tödlichen See zu entgasen. Dass Vulkane auch in den Eiswüsten der Antarktis höchst aktiv sein können, ist den Experten seit Langem bekannt, trotzdem halten die Feuerriesen im Eis immer wieder Überraschungen für die Forscher bereit. Seit neun Jahren reist der britische Vulkanologe Clive Oppenheimer in die Eiswüste der Antarktis, um den südlichsten Lavasee-Vulkan der Erde zu erforschen. Mit seinem internationalen Expertenteam trotzt er Temperaturen von bis zu minus 40 Grad Celsius. Die Mühe lohnt sich. Ein Vulkan wie der Mount Erebus ist wie eine offene Tür in die verborgene Welt des Erdinneren. Oppenheimer hofft, dass seine Forschung es ermöglicht, besser zu verstehen, welche Prozesse genau im Herz der Erde ablaufen. Bei seinen Erkundungstouren entdeckt er verzauberte Welten - Eishöhlen vom Feuer geschaffen, erstarrt in bizarrer Schönheit. Supervulkane sind seit ihrer Entdeckung vor einigen Jahren immer wieder Thema wissenschaftlicher Forschung. Kaum jemand weiß jedoch, dass einer dieser Vulkane quasi direkt in Europas Vorgarten steht. Im Jahr 79 begrub der Vesuv die antike Stadt Pompeji unter einer meterdicken Aschewolke, heute überragt er majestätisch die Stadt Neapel und droht hin und wieder mit einer kleineren Eruption. Tatsächlich ist der Vesuv, wie man ihn heute kennt, jedoch nur ein einzelner Schlot eines viel größeren Vulkans. Wissenschaftler haben herausgefunden, dass der gesamte Golf von Neapel die Caldera eines Supervulkans ist. Vor 35 000 Jahren brach der Gigant zuletzt aus und zerstörte große Teile Süditaliens. Das Eis in Grönland zeigt deutlich globale Klimaveränderungen in dieser Zeit. Vulkanologe Giuseppe Mastrolorenzo warnt seit Langem, dass das Ausmaß der Gefahr von Behörden und Anwohnern gleichermaßen unterschätzt wird. Seit einiger Zeit hebt sich die Erde über der gewaltigen Caldera wieder zentimeterweise an, und Schwefelquellen brechen aus dem Boden hervor. Steht ein neuer Superausbruch bevor?
Vulkane faszinieren den Menschen schon immer. Ein eben noch friedlicher Berg verwandelt sich zum todbringenden Feuerspucker. Vulkanasche verdunkelt den Himmel, und rotglühende Lava bahnt sich pulsierend ihren Weg. Aus der Ferne betrachtet mögen Vulkanausbrüche spektakuläre Naturschauspiele sein, nicht selten jedoch werden sie zum tödlichen Inferno für Mensch und Tier. Insgesamt 1900 Vulkane gelten heute nach Meinung von Wissenschaftlern als aktiv und könnten jederzeit ausbrechen. Diese Folge der "Terra X"-Reihe "Wilder Planet" dokumentiert, welche Bedeutung die Feuerberge für uns heute haben und wie moderne Forscher versuchen, den rätselhaften Glutriesen ihre letzten Geheimnisse zu entreißen. Weitgehend unbekannt ist beispielsweise der Nyiragongo in der Republik Kongo. In 3500 Metern Höhe brodelt in seinem Krater ein 1000 Grad Celsius heißer Lavasee - ein außergewöhnliches Naturschauspiel und zugleich einer der größten natürlichen Umweltverschmutzer der Welt. Täglich spuckt der Vulkan so viel Schwefeldioxid aus wie alle anderen Vulkane der Erde zusammen. Auch die gesamte europäische Industrie hat ungefähr den gleichen Ausstoß wie der Klimakiller. Aber nicht nur die Luft verpestet der Feuerberg. Zu dem Vulkankomplex gehört auch der rund 2500 Quadratkilometer große Kiwusee. In diesem Gewässer haben sich im Laufe der Zeit riesige Mengen Kohlendioxid und Methan angesammelt. Die Wissenschaftler fürchten nun, dass bei einer größeren Eruption die Gase plötzlich freigesetzt werden könnten. Die geruch- und farblose, tödliche Wolke wäre schwerer als Luft und würde direkt über dem Boden dahintreiben und alles Leben auf ihrem Weg auslöschen. Das "Terra X"-Team begleitet den italienischen Vulkanologen Dario Tedesco bei seiner gefährlichen Expedition in den Krater und trifft den deutschen Physiker Klaus Peter Tietze, der eine Möglichkeit sucht, den tödlichen See zu entgasen. Dass Vulkane auch in den Eiswüsten der Antarktis höchst aktiv sein können, ist den Experten seit Langem bekannt. Trotzdem halten die Feuerriesen im Eis immer wieder Überraschungen für die Forscher bereit. Seit neun Jahren reist der britische Vulkanologe Clive Oppenheimer in die Eiswüste der Antarktis, um den südlichsten Lavasee-Vulkan der Erde zu erforschen. Mit seinem internationalen Expertenteam trotzt er Temperaturen von bis zu minus 40 Grad Celsius. Die Mühe lohnt sich. Ein Vulkan wie der Mount Erebus ist wie eine offene Tür in die verborgene Welt des Erdinneren. Oppenheimer hofft, dass seine Forschung es ermöglicht, besser zu verstehen, welche Prozesse genau im Herzen der Erde ablaufen. Bei seinen Erkundungstouren entdeckt er verzauberte Welten - Eishöhlen, vom Feuer geschaffen, erstarrt in bizarrer Schönheit. Supervulkane sind seit ihrer Entdeckung vor einigen Jahren immer wieder Thema wissenschaftlicher Forschung. Kaum jemand weiß jedoch, dass einer dieser Supervulkane quasi direkt in Europas Vorgarten steht. Im Jahr 79 begrub der Vesuv die antike Stadt Pompeji unter einer meterdicken Aschewolke, heute überragt er majestätisch die Stadt Neapel und droht hin und wieder mit einer kleineren Eruption. Tatsächlich ist der Vesuv, wie man ihn heute kennt, jedoch nur ein einzelner Schlot eines viel größeren Vulkans. Wissenschaftler haben herausgefunden, dass der gesamte Golf von Neapel die Caldera eines Supervulkans ist. Vor 35 000 Jahren brach der Gigant zuletzt aus und zerstörte große Teile Süditaliens. Das Eis in Grönland zeigt deutlich globale Klimaveränderungen in dieser Zeit. Vulkanologe Giuseppe Mastrolorenzo warnt seit Langem, dass das Ausmaß der Gefahr von Behörden und Anwohnern gleichermaßen unterschätzt wird. Seit einiger Zeit hebt sich die Erde über der gewaltigen Caldera wieder zentimeterweise an, und Schwefelquellen brechen aus dem Boden hervor. Steht ein neuer Superausbruch bevor?


Werbepause? Zeit für Spielchen!

Das könnte Sie auch interessieren

3sat In fünf afrikanischen Ländern soll das größte Schutzgebiet der Welt entstehen. Es ist das Kavango-Sambesi-Projekt, benannt nach den beiden großen Flüssen die durch die fünf Länder, Namibia, Sambia, Zimbabwe, Angola und Botswana fließen. Speziell die Elefanten profitieren davon, da sie wieder ihren alten Wanderwegen folgen können.

Grenzen frei für Dickhäuter! - Afrikas größtes Schutzgebiet

Natur+Reisen | 30.07.2019 | 17:05 - 17:50 Uhr
/500
Lesermeinung
3sat Im Sturmsimulator des US-Versicherungsinstituts IBHS in South Carolina zertrümmern Wissenschaftler ganze Häuser in künstlichen Hurrikans. Erstaunliche Erkenntnis dieser spektakulären Experimente: Schon mit kleinem finanziellen Aufwand kann man die Stabilität von Häusern dramatisch verbessern.

Wilder Planet - wenn die Erde verrückt spielt

Natur+Reisen | 31.07.2019 | 14:10 - 14:55 Uhr
4/502
Lesermeinung
BR Der Bach

natur exclusiv - Der Bach

Natur+Reisen | 31.07.2019 | 21:00 - 21:45 Uhr
5/501
Lesermeinung
News
Weg mit den Kilos: Melanie (Melanie Lenz, Mitte) kämpft mit ihren Freunden gegen das Übergewicht.

Ulrich Seidl ist der erste Regisseur, der es innerhalb eines Jahres mit den jeweiligen Teilen einer …  Mehr

Detective Mike Shepherd (Neill Rea) und seine Mitarbeiterin Kristin Sims (Fern Sutherland) versuchen den Tod des Farmers Nate Dunn aufzuklären.

Sehr zum Verdruss des örtlichen Polizeichefs wird Kommissar Mike Shepherd (Neill Rea) in die neuseel…  Mehr

Einer nach dem anderen: Desmond Doss (Andrew Garfield) hört nicht auf, Verletzte vom Schlachtfeld zu bergen.

Anstatt Leben zu nehmen, rettet Desmond Doss als Sanitäter in der berühmten Schlacht von Okinawa Hun…  Mehr

Hollywood-Blockbuster made in China: "The Great Wall" wurde im Reich der Mitte gedreht, die Hauptrolle übernahm mit Matt Damon aber ein Amerikaner.

Monster machen den Grenzsoldaten an der Chinesischen Mauer das Leben schwer. Ausgerechnet Matt Damon…  Mehr

Bregenzer Festapiele 2019: In der Neuinszenierung von Verdis "Rigoletto" entsteigt ein Narr dem Wasser und öffnet seine Augen.

Neues Ambiente für einen Klassiker von Giuseppe Verdi: Rigoletto scheint für die Bregenzer Festspiel…  Mehr