Wildes Deutschland

  • "Steklo", das slawische Wort für Glas, hat dem Stechlinsee seinen Namen gegeben. Vergrößern
    "Steklo", das slawische Wort für Glas, hat dem Stechlinsee seinen Namen gegeben.
    Fotoquelle: Bayerischer Rundfunk
  • Unter umgestürzten Bäumen suchen Hechte Deckung, so mancher ist bis anderthalb Meter lang. Vergrößern
    Unter umgestürzten Bäumen suchen Hechte Deckung, so mancher ist bis anderthalb Meter lang.
    Fotoquelle: Bayerischer Rundfunk
  • Ursprünglich stammt der Marderhund aus Ostasien und Japan. Als Pelztier wurde er im zwanzigsten Jahrhundert in der Sowjetunion ausgesetzt. Seither erobern die vermehrungsfreudigen Wildhunde Europa: Mitte der neunziger Jahre hat er den Naturpark Stechlin-Ruppiner Land erreicht. Vergrößern
    Ursprünglich stammt der Marderhund aus Ostasien und Japan. Als Pelztier wurde er im zwanzigsten Jahrhundert in der Sowjetunion ausgesetzt. Seither erobern die vermehrungsfreudigen Wildhunde Europa: Mitte der neunziger Jahre hat er den Naturpark Stechlin-Ruppiner Land erreicht.
    Fotoquelle: Bayerischer Rundfunk
  • Im Alter von vier Wochen verlassen Jungbiber die Biberburg und folgen ihrer Mutter nach draußen. Vergrößern
    Im Alter von vier Wochen verlassen Jungbiber die Biberburg und folgen ihrer Mutter nach draußen.
    Fotoquelle: Bayerischer Rundfunk
  • Die Sonnenbucht im Norden des Stechlinsees trägt ihren Namen zu Recht. Vergrößern
    Die Sonnenbucht im Norden des Stechlinsees trägt ihren Namen zu Recht.
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  • Die Seerose gehört zu den schönsten Wasserpflanzen im Naturpark "Stechlin-Ruppiner Land" im Norden Brandenburgs. Vergrößern
    Die Seerose gehört zu den schönsten Wasserpflanzen im Naturpark "Stechlin-Ruppiner Land" im Norden Brandenburgs.
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  • Liegen umgestürzte Bäume über Jahre im Wasser, werden sie von Pflanzen bewachsen und sind ein perfekter Unterschlupf für viele Tiere. Vergrößern
    Liegen umgestürzte Bäume über Jahre im Wasser, werden sie von Pflanzen bewachsen und sind ein perfekter Unterschlupf für viele Tiere.
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  • Reichlich Fisch sorgt für einen guten Fischotterbestand im Naturpark Stechlin-Ruppiner Land. Vergrößern
    Reichlich Fisch sorgt für einen guten Fischotterbestand im Naturpark Stechlin-Ruppiner Land.
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  • Brandenburg - und vor allem der Naturpark Stechlin-Ruppiner Land - ist das Gebiet mit den meisten Fischadlerbruten Europas. Vergrößern
    Brandenburg - und vor allem der Naturpark Stechlin-Ruppiner Land - ist das Gebiet mit den meisten Fischadlerbruten Europas.
    Fotoquelle: Bayerischer Rundfunk
  • Der aus Nordamerika stammende Waschbär - einst ausgesetzt in hessischen Wäldern - hat Mitte der achtziger Jahre die Mark Brandenburg erreicht. Der Räuber mit der schwarzen Gesichtsmaske ist eine Gefahr für die seltenen Sumpfschildkröten. Vergrößern
    Der aus Nordamerika stammende Waschbär - einst ausgesetzt in hessischen Wäldern - hat Mitte der achtziger Jahre die Mark Brandenburg erreicht. Der Räuber mit der schwarzen Gesichtsmaske ist eine Gefahr für die seltenen Sumpfschildkröten.
    Fotoquelle: Bayerischer Rundfunk
  • Der Stechlinsee ist besonders reich an Fischen. Die gestreiften Flussbarsche sind besonders häufig und beliebte Beute der Hechte. Vergrößern
    Der Stechlinsee ist besonders reich an Fischen. Die gestreiften Flussbarsche sind besonders häufig und beliebte Beute der Hechte.
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  • Hechte vor die Kamera zu bekommen ist nicht einfach. Die großen Raubfische sind extrem scheu. Vergrößern
    Hechte vor die Kamera zu bekommen ist nicht einfach. Die großen Raubfische sind extrem scheu.
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Natur+Reisen, Landschaftsbild
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Infos
Audiodeskription
Produktionsland
Deutschland
Produktionsdatum
2013
BR
Di., 05.06.
10:25 - 11:10
Der Stechlin - Im Reich der klaren Seen


Der Stechlinsee östlich von Rheinsberg ist 69 Meter tief und einer der am besten erforschten Seen Deutschlands. In der Tiefe leben Barsche, im Dickicht der Ufervegetation lauern Hechte auf Beute. Sobald sich das Wasser im Frühjahr erwärmt, werben gleich mehrere Hechtmännchen um ein Weibchen. Sie drängen sich dicht an die Seite des Weibchens, um sie zum Laichen zu animieren. Derartige Szenen konnten bisher noch nie gedreht werden. Christoph Hauschild und sein Team haben für diesen Film modernste HD-Technik mit Extremzeitlupen und Zeitraffern, Makrooptiken, Leichtkräne und neueste Unterwasser-Kameratechnik eingesetzt, um die Magie der glasklaren Wasserwelt sichtbar zu machen. Im Zeitraffer sieht man Seerosen emporwachsen und Mückenlarven schlüpfen. Extreme Zeitlupen zeigen, wie der Wasserschlauch, eine fleischfressende Pflanze, Jagd auf Wasserflöhe macht oder sich der farbenprächtige Eisvogel bei der Nahrungssuche in die Fluten stürzt. Der Stechlinsee ist von großen, teils sumpfigen Wäldern umgeben, die ihn weiträumig vor den Einflüssen der modernen Landwirtschaft abschirmen. So gelangen kaum Gülle und Düngemittel in den See. Im Schutz des Waldes brütet auch wieder der Wanderfalke, einer der schnellsten Vögel der Welt. Auch für Fischotter, Biber und die extrem seltene Europäische Sumpfschildkröte sind die ausgedehnten Wälder ein perfektes Rückzugsgebiet. Neu angesiedelt haben sich Waschbär und Marderhund, die den Lebensraum in dieser Region schätzen, aber den einheimischen Tieren das Leben schwermachen.


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