Wildes Deutschland

  • Grenzsäule am Grünen Band Vergrößern
    Grenzsäule am Grünen Band
    Fotoquelle: © MDR/Uwe Müller
  • Braunkehlchen auf GB-Schild. Vergrößern
    Braunkehlchen auf GB-Schild.
    Fotoquelle: © MDR/Uwe Müller
  • Braunkehlchen sind sehr selten. Am Grünen Band finden sie Schutz. Vergrößern
    Braunkehlchen sind sehr selten. Am Grünen Band finden sie Schutz.
    Fotoquelle: © MDR/Uwe Müller
  • Braunkehlchen auf GB-Schild. Vergrößern
    Braunkehlchen auf GB-Schild.
    Fotoquelle: BR/Uwe Müller
Natur + Reisen, Natur + Umwelt
Wildes Deutschland

Infos
Originaltitel
Wildes Deutschland - Unbekannte Tiefen
Produktionsland
D
Produktionsdatum
2014
MDR
Sa., 09.11.
12:20 - 13:05


Eine außergewöhnliche Perlenschnur der Natur zieht sich längs durch Deutschland. Von der Ostsee bis zum Vogtland verbindet sie auf 1400 Kilometern Länge über 100 verschiedene Biotope mit seltenen Tier- und Pflanzenarten zum Grünen Band. Raritäten wie Schwarzstorch, Fischotter, Wanstschrecke oder Braunkehlchen finden ideale Bedingungen in Sumpfgebieten, Mooren, Pionierwäldern oder auf Magerrasenflächen. In diesem einzigartigen Biotopverbund leben über 5.000 verschiedene Tier- und Pflanzenarten, darunter über 600 stark gefährdete. Die langgestreckte grüne Oase ist ein besonders geschütztes Gebiet, dessen Ursprung lebensfeindlicher nicht sein kann. Vor einem viertel Jahrhundert noch teilte dieser Streifen zwei Systeme, zerschnitt Deutschland in zwei Teile, trennte Familien, Freunde und Völker. Mit Minenfeldern, Stacheldraht und Mauern, rund um die Uhr bewacht. Doch statt Wächtern der Grenze sind heute Wächter der Natur am Grünen Band unterwegs. Sie wachen in dem Schutzgebiet über die tierischen Grenzgänger, die zu Zeiten des Eisernen Vorhangs hier aufgehalten wurden oder sich schon damals nicht aufhalten ließen. Grenzgänger wie die Wildkatzen, die über den Korridor heute vom Vogtland nach Bayern wandern können. Seeadler, die in den angrenzenden Fluren in Niedersachsen ihren Nachwuchs großziehen und in Sachsen-Anhalts Gewässern die Fische fangen. Oder Biber, die immer in der DDR heimisch waren und erst nach deren Ende aufbrachen und nun auch in den westlichen Feuchtbiotopen Bäume fällen. Der Tierfilmer Uwe Müller beobachtete das Leben an der alten Grenze über ein Jahr lang mit modernster HD Technik zu Lande, zu Wasser und in der Luft. Bei seinen Wachdiensten in den blühenden Landschaften und neuen Lebensräumen kamen ihm Jäger und Gejagte, aber auch Grenzzeugen vor die Kamera. Der Film zum 25. Jubiläum des Grünen Bandes lässt diesen längsten Biotopverbund Deutschlands dadurch gleichzeitig auch als besondere Erinnerungsstätte lebendig werden.

Thema:

Heute: Grenzgänger am Grünen Band



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