Wildes Russland

  • Riesenseeadler sind die größten Raubvögel in Russlands Fernem Osten. Im Winter kämpfen sie um jeden gefangenen Fisch. Vergrößern
    Riesenseeadler sind die größten Raubvögel in Russlands Fernem Osten. Im Winter kämpfen sie um jeden gefangenen Fisch.
    Fotoquelle: ZDF/NDR/Naturfilm 2008
  • Mehr als sechs Monate im Jahr regiert der Winter in Kamtschatka. Vergrößern
    Mehr als sechs Monate im Jahr regiert der Winter in Kamtschatka.
    Fotoquelle: ZDF/NDR/Naturfilm 2008
  • Wenn der Bär Winterschlaf hält, schlägt die Stunde des Rotfuchs: Er jagt vor allem kleinere Tiere und ernährt sich von Aas. Vergrößern
    Wenn der Bär Winterschlaf hält, schlägt die Stunde des Rotfuchs: Er jagt vor allem kleinere Tiere und ernährt sich von Aas.
    Fotoquelle: ZDF/NDR/Naturfilm 2008
  • Einst ein Naturwunder: Kamtschatkas Tal der Geysire. Große Teile davon wurden 2007 in einem verheerenden Erdrutsch zerstört. Vergrößern
    Einst ein Naturwunder: Kamtschatkas Tal der Geysire. Große Teile davon wurden 2007 in einem verheerenden Erdrutsch zerstört.
    Fotoquelle: ZDF/NDR/Naturfilm 2008
  • Der Kurilensee im Winter - er liegt mitten im Krater eines uralten, längst erloschenen Vulkans. Vergrößern
    Der Kurilensee im Winter - er liegt mitten im Krater eines uralten, längst erloschenen Vulkans.
    Fotoquelle: ZDF/NDR/Naturfilm 2008
  • Der Riesenseeadler ist wirklich ein Riese - seine Flügelspannweite übersteigt noch zwei Meter, und sein enormer Schnabel ist sein Markenzeichen. Vergrößern
    Der Riesenseeadler ist wirklich ein Riese - seine Flügelspannweite übersteigt noch zwei Meter, und sein enormer Schnabel ist sein Markenzeichen.
    Fotoquelle: ZDF/NDR/Naturfilm 2008
  • Die Küste Kamtschatkas - Orkas und Pottwale durchschwimmen diese eisigen Wasser auf ihrer Reise. Vergrößern
    Die Küste Kamtschatkas - Orkas und Pottwale durchschwimmen diese eisigen Wasser auf ihrer Reise.
    Fotoquelle: ZDF/NDR/Naturfilm 2008
  • Eines der am seltensten gesichteten Raubtiere auf der Halbinsel Kamtschatka - das Vielfraß. Vergrößern
    Eines der am seltensten gesichteten Raubtiere auf der Halbinsel Kamtschatka - das Vielfraß.
    Fotoquelle: ZDF/NDR/Naturfilm 2008
  • Wenn das Frühjahr kommt, finden die Bären Nahrung bei den heißen Quellen und Geysiren. Vergrößern
    Wenn das Frühjahr kommt, finden die Bären Nahrung bei den heißen Quellen und Geysiren.
    Fotoquelle: ZDF/NDR/Naturfilm 2008
Natur+Reisen, Landschaftsbild
Wildes Russland

Infos
Produktionsland
Deutschland
Produktionsdatum
2008
3sat
Mi., 19.12.
15:30 - 16:15
Folge 5, Kamtschatka


Auf der Halbinsel Kamtschatka treffen Feuer und Eis aufeinander. Feuer speiende Vulkane herrschen über Himmel und Erde. 20 verschiedene Klimazonen gehen ineinander über. Vulkanschlote rauchen neben Gletschern, meterhohe Schneewehen grenzen an kochend heiße Geysire. Im "Tal der Geysire" sind die heißen Wasserfontänen besonders konzentriert. Es wurde daher zum UNESCO-Weltnaturerbe erklärt. In einem verheerenden Erdrutsch 2007 wurden jedoch viele von ihnen unter Schlammmassen begraben. Kamtschatka gehört zu den geothermisch aktivsten Gebieten der Welt, wie die zahlreichen Vulkankrater, Geysire und Fumarolen deutlich vor Augen führen. Trotz der launischen Natur ist die heimische Tierwelt einen gewissen Komfort gewöhnt: Bachstelzen finden "beheizte" Kinderstuben, und Bären lieben das Bad in den Thermalquellen. Das warme Wasser befreit sie von Flöhen, Zecken und anderen Parasiten. Überhaupt ist Kamtschatka ein Paradies für Bären: Im feuchten Sommer finden sie genug Kräuter und Beeren, und im Spätsommer stehen täglich 40 Kilogramm Lachs pro Bär auf dem Speiseplan. Auch der seltene Riesenseeadler ist hier heimisch und jagt im Herbst Lachse für seine Jungen. Im Meer finden Orcas und Pottwale Nahrung im Überfluss. Im Winter schlägt die Stunde der kleineren Raubtiere: Während die Bären Winterschlaf halten, konkurrieren Vielfraß und Rotfuchs um kleine Beutetiere und vor allem Aas. Die Adler belagern die wenigen offenen Wasserstellen und kämpfen untereinander um die wenigen Fische. Noch stehen sechs Monate kalter Winter bevor - im Land der Bären und Vulkane.


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