Wunderkinder

  • Träumen von einer Karriere in Amerika: die beiden Wunderkinder Larissa Brodsky (Imogen Burrell, li) und Abrascha Kaplan (Elin Kolev) Vergrößern
    Träumen von einer Karriere in Amerika: die beiden Wunderkinder Larissa Brodsky (Imogen Burrell, li) und Abrascha Kaplan (Elin Kolev)
    Fotoquelle: rbb/ARD Degeto/CCC Filmkunst/Julia Terjung
  • Sein Violinenspiel ist virtuos: Abrascha Kaplans (Elin Kolev) Ruf als Wunderkind eilt sogar bis nach Amerika. Vergrößern
    Sein Violinenspiel ist virtuos: Abrascha Kaplans (Elin Kolev) Ruf als Wunderkind eilt sogar bis nach Amerika.
    Fotoquelle: rbb/ARD Degeto/CCC Filmkunst/Julia Terjung
  • Nach dem Einmarsch deutscher Truppen in die Ukraine muss Larissa Brodsky (Imogen Burrell) auch für die deutsche Wehrmacht spielen. Vergrößern
    Nach dem Einmarsch deutscher Truppen in die Ukraine muss Larissa Brodsky (Imogen Burrell) auch für die deutsche Wehrmacht spielen.
    Fotoquelle: rbb/ARD Degeto/CCC Filmkunst/Julia Terjung
Spielfilm, Drama
Wunderkinder

Infos
Foto, Audiodeskription
Originaltitel
Wunderkinder
Produktionsland
Deutschland
Produktionsdatum
2011
Kinostart
Do., 06. Oktober 2011
DVD-Start
Do., 19. April 2012
RBB
Mi., 01.08.
23:55 - 01:30


Ein geheimnisvoller Umschlag konfrontiert Star-Geigerin Hanna Reich kurz vor ihrem Abschiedskonzert mit lange zurückliegenden Erinnerungen: Es sind die Noten zur Freundschaftspartitur. Tief bewegt erzählt Hanna ihrer Enkelin Nina von den Ereignissen um diese Partitur im Kriegsjahr 1941. Eine Geschichte, die von tiefer Freundschaft, Todesgefahr, Zivilcourage und der leidenschaftlichen Liebe zur Musik handelt. Hanna lebte damals mit ihren Eltern, Brauereidirektor Max Reich und Helga, in Poltava in der Ukraine. Dort gibt es nur ein Thema: die jüdischen Wunderkinder Abrascha und Larissa, Stars an Violine und Klavier. Sie spielen vor der Partei-Elite und vor Stalin selbst. Und erhalten sogar eine Einladung, in der New Yorker Carnegie Hall zu konzertieren. Auch Hanna, die selber Geige spielt, besucht ihr Konzert. Dieser Konzertbesuch wird zur schicksalhaften Begegnung. Fortan hat Hanna nur den Wunsch, mit den beiden zu musizieren und ihre Freundin zu werden. Der gemeinsame Unterricht bei ihrer Lehrerin Irina Salomonowa und die Liebe zur Musik verbinden die Kinder schließlich. Gemeinsam schreibt das Trio an der Freundschaftspartitur und besiegelt den Freundschaftspakt. Doch ihr Leben ändert sich jäh: Hitler erklärt Russland den Krieg, die Deutschen werden zu Feinden. Hanna, Abrascha und Larissa sehen, wie der Krieg Familien auseinanderreißt und tödliche Gefahren bringt. Und zur Mutprobe für ihre deutsch-jüdische Freundschaft wird. Als Hannas Eltern der Spionage verdächtigt werden, verstecken Abraschas und Larissas Familien sie im Wald. Doch mit dem Einmarsch deutscher Truppen ändert sich alles erneut - jüdische Familien erleben nun die Schrecken des Pogroms. Jetzt können die Reichs, wieder zu Ansehen gekommen, ihren Rettern helfen. Aber die geplante Flucht misslingt - und die Reichs hoffen, durch den Kontakt zu SS-Standartenführer Schwartow die Freunde vor dem Lager zu bewahren. Schwartow, nach außen hin generöser Kulturliebhaber und vom Talent der Wunderkinder angetan, lässt diese zu Himmlers Geburtstag ein Konzert geben. Sein perfider Plan: Gelingt es ihnen, fehlerfrei zu spielen, verspricht er ihnen und ihren Familien die Freiheit. Während der sadistische Offizier nur auf einen Fehler wartet, spielen Abrascha und Larissa um ihr Leben. Die dramatischen Ereignisse aus Sicht der Kinder zu erzählen, berührt besonders tief und verdeutlicht die Schrecken des Krieges umso stärker. Gewidmet ist der Film unter der Regie von Marcus O. Rosenmüller den 1,5 Millionen ermordeten jüdischen Kindern. Das bewegende Drama, produziert von Alice und Artur Brauner, gewann mehrere internationale Preise.

Eine Filmkritik sowie weitere Infos zu "Wunderkinder" finden Sie hier.


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Der Trailer zu "Wunderkinder"

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