Wunderschön! Peloponnes im Frühling

  • Durch die Schlucht des Kentauren fließt der Erymanthos, der bei Paddlern und Kajaksportlern beliebt ist. Auf dem Wanderweg entlang seines Ufers kann man sogar Schildkröten entdecken. Vergrößern
    Durch die Schlucht des Kentauren fließt der Erymanthos, der bei Paddlern und Kajaksportlern beliebt ist. Auf dem Wanderweg entlang seines Ufers kann man sogar Schildkröten entdecken.
    Fotoquelle: © WDR/Dirk Heinrichs
  • 200 Meter hohe Felsen, türkisblaues Meer und ein schneeweißer Sandstrand mit einem rosti-gen Schiffswrack: Die „Schmugglerbucht“ auf Zakynthos, zehn Kilometer vor der Küste des Peleponnes, gehört zu den meistfotografierten Motiven in Griechenland. Erreichbar ist sie nur per Boot. Vergrößern
    200 Meter hohe Felsen, türkisblaues Meer und ein schneeweißer Sandstrand mit einem rosti-gen Schiffswrack: Die „Schmugglerbucht“ auf Zakynthos, zehn Kilometer vor der Küste des Peleponnes, gehört zu den meistfotografierten Motiven in Griechenland. Erreichbar ist sie nur per Boot.
    Fotoquelle: © WDR/imago/ZUMA Press
  • Lange bevor 700 v. Chr. die ersten Olympischen Spiele der Antike stattfanden, war Olympia eine Kultstätte zu Ehren von Zeus. Heute sind die Tempel-Ruinen und die Reste der uralten Sportstätten eine Touristenattraktion – und der Ort im Nordwesten des Peleponnes ganz darauf eingestellt. - Der Tempel des Apollo, Vergrößern
    Lange bevor 700 v. Chr. die ersten Olympischen Spiele der Antike stattfanden, war Olympia eine Kultstätte zu Ehren von Zeus. Heute sind die Tempel-Ruinen und die Reste der uralten Sportstätten eine Touristenattraktion – und der Ort im Nordwesten des Peleponnes ganz darauf eingestellt. - Der Tempel des Apollo,
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Natur + Reisen, Land + Leute
Wunderschön! Peloponnes im Frühling

Infos
Originaltitel
Wunderschön!
Produktionsland
D
Produktionsdatum
2020
WDR
So., 05.04.
04:25 - 06:00


Die griechischen Götter meinten es gut mit dem Peloponnes: Im Frühling blühen in den grünen Tälern die Wildkräuter, auf den Gipfeln des Taygetos-Gebirges liegt noch Schnee, und das Meer hat schon Badetemperatur. Auf der Halbinsel mit den fünf Fingern im Süden von Griechenland hält sich der Besucherandrang in Grenzen - außer in Olympia und einigen anderen antiken Stätten. In den Bergdörfern scheint die Zeit stehengeblieben zu sein; und in den Hafenstädten ist Platz in den Cafés. Uralte Traditionen und magische Orte - davon gibt es viele auf dem Peloponnes. Andrea Grießmann ist mittendrin: bei einer Prozession zu Ehren des Hl. Nikolaus samt Festmahl auf dem Dorfplatz ebenso wie bei einer Wanderung durch den ältesten gepflanzten Eichenwald des Balkans, wo einst Herakles den Erymanthischen Eber jagte. Zakynthos - wo sich Urlauber und Schildkröten die Strände teilen 200 Meter hohe Felsen, türkisblaues Meer und ein schneeweißer Sandstrand mit einem rostigen Schiffswrack: Die "Schmugglerbucht" auf Zakynthos, zehn Kilometer vor der Küste des Peloponnes, gehört zu den meistfotografierten Motiven in Griechenland. Erreichbar ist sie nur per Boot. Die Badestrände im Süden teilen sich die Touristen mit einer bedrohten Tierart: Zwischen den Liegen sind die Nester der Unechten Karettschildkröte markiert und geschützt. Das antike und das moderne Olympia Lange bevor 700 v. Chr. die ersten Olympischen Spiele der Antike stattfanden, war Olympia eine Kultstätte zu Ehren von Zeus. Heute sind die Tempel-Ruinen und die Reste der uralten Sportstätten eine Touristenattraktion - und der Ort im Nordwesten des Peloponnes ganz darauf eingestellt. Spuren der Vergangenheit finden sich viele auf der Halbinsel: Der Tempel des Apollon Epikurios ist seit 1986 Weltkulturerbe und zum Schutz vor der Witterung eingehüllt. Ein beliebtes Fotomotiv sind die hohen Wohntürme in der Mani, der wilden Steinwüste im Süden. Arkadien: Romantische Bergdörfer und märchenhafte Wanderungen Hoch oben, im grünen, sagenumwobenen Arkadien liegt Stemnitsa: rotgedeckte Steinhäuser mit blumengeschmückten Balkonen, schmale Gassen, ein paar Tavernen. Im Frühling verirren sich nur wenige Touristen in das verschlafene Bergdörfchen. Dabei verläuft hier einer der bekanntesten Wanderwege Griechenlands: der Menalon-Trail. Andrea Grießmann wandert auf antiken Pfaden durch die Schlucht des Flusses Lousios, in dem schon Göttervater Zeus gebadet haben soll. Ihr Ziel: das Kloster Prodromou, das wie ein Schwalbennest am Felsen hängt.

Thema:

Heute: Peloponnes im Frühling

Beiträge: Zakynthos - wo sich Urlauber und Schildkröten die Strände teilen

Arkadien: Romantische Bergdörfer und märchenhafte Wanderungen



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