Xenius

  • Die Aquakulturexpertin Yvonne Rößner (li.) und "Xenius"-Moderatorin Dörthe (re.) machen den Check: Der Netzkäfig mit den rund tausend Lachsforellen ist dicht! Vergrößern
    Die Aquakulturexpertin Yvonne Rößner (li.) und "Xenius"-Moderatorin Dörthe (re.) machen den Check: Der Netzkäfig mit den rund tausend Lachsforellen ist dicht!
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  • Dicker Fisch im Netz: Diese Lachsforelle wiegt stolze sechs Kilo. Vergrößern
    Dicker Fisch im Netz: Diese Lachsforelle wiegt stolze sechs Kilo.
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  • Die Meereswissenschaftlerin Yvonne Rößner zeigt ""Xenius""-Moderatorin Dörthe Muscheln, die als natürlicher Wasserfilter für die Aquakultur fungieren. Vergrößern
    Die Meereswissenschaftlerin Yvonne Rößner zeigt ""Xenius""-Moderatorin Dörthe Muscheln, die als natürlicher Wasserfilter für die Aquakultur fungieren.
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  • Das Kraftfutter für die Raubfische hat es in sich: In diesen Pellets steckt viel Fischmehl. Vergrößern
    Das Kraftfutter für die Raubfische hat es in sich: In diesen Pellets steckt viel Fischmehl.
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Report, Infomagazin
Xenius

Infos
Produktionsland
Deutschland
Produktionsdatum
2017
arte
Mo., 13.05.
05:45 - 06:15


Unterwegs mit dem Wissensmobil ist das Magazin ständig auf der Suche nach aktuellen Themen aus Naturwissenschaft und Forschung. Den Zuschauer erwarten viele spannende Begegnungen mit Wissenschaftlern.
Ob Lachs, Scholle oder Dorsch - Fisch landet immer häufiger auf dem Tisch. Die Folge: Viele Wildbestände sind massiv überfischt - und die Meere werden immer leerer. Wollen wir unseren Fisch-Hunger auch künftig stillen, müssen alternative Fischereimethoden gefunden werden. Ist Fischzucht in Aquakulturen die Rettung für Wildbestände? Die "Xenius"-Moderatoren Dörthe Eickelberg und Pierre Girard sind in Kiel. Hier befindet sich die deutschlandweit einzige Fischzucht im offenen Meer. Während Dörthe auf Tauchstation mit Lachsforellen die Netzkäfige überprüft, übernimmt Pierre deren Fütterung. Auf dem Speiseplan: Pellets aus Fischmehl und Fischöl - denn Lachsforellen sind Raubfische. Dörthe muss aufpassen, dass nicht auch sie selbst zwischen deren Kiefer gerät, denn sie haben scharfe Zähne und vor allem großen Appetit! Und das birgt ein Problem. Die meisten Zuchtfische sind Raubfische und tragen deshalb zur Überfischung bei: Jedes Jahr landen 16 Millionen Tonnen Wildfisch in der Produktion von Fischfutter für Aquakulturen. Forscher arbeiten deswegen seit Jahren an einer Möglichkeit, aus Raubfischen Vegetarier zu machen. Ein aus einer Super-Alge gewonnenes Öl könnte hier nun die Lösung bringen. Beim Roten Thunfisch ist die Lage noch komplizierter: Er ist so gefragt, dass er nach Jahrzehnten gnadenloser Jagd auf ihn akut vom Aussterben bedroht ist. Seine Zucht ist zwar lukrativ, aber auch extrem schwierig. Roter Thunfisch ist ein Gourmet und Vielfraß, mit Pellets kann man ihm nicht kommen. Seine Leibspeise: frische Makrele in rauen Mengen. Schlecht für deren Bestände, zumal sie auch als Leihmütter für Zuchtthun herhalten müssen: Japanische Forscher arbeiten nun erfolgreich an der künstlichen Befruchtung des Thunfischs.

Thema:

Leere Meere - Rettet Aquakultur den Wildfisch?

Ob Lachs, Scholle oder Dorsch - Fisch landet immer häufiger auf dem Tisch. Die Folge: Viele Wildbestände sind massiv überfischt - und die Meere werden immer leerer. Wollen wir unseren Fisch-Hunger auch künftig stillen, müssen alternative Fischereimethoden gefunden werden. Ist Fischzucht in Aquakulturen die Rettung für Wildbestände? Die "Xenius"-Moderatoren Dörthe Eickelberg und Pierre Girard sind in Kiel. Hier befindet sich die deutschlandweit einzige Fischzucht im offenen Meer. Während Dörthe auf Tauchstation mit Lachsforellen die Netzkäfige überprüft, übernimmt Pierre deren Fütterung. Auf dem Speiseplan: Pellets aus Fischmehl und Fischöl - denn Lachsforellen sind Raubfische. Dörthe muss aufpassen, dass nicht auch sie selbst zwischen deren Kiefer gerät, denn sie haben scharfe Zähne und vor allem großen Appetit! Und das birgt ein Problem. Die meisten Zuchtfische sind Raubfische und tragen deshalb zur Überfischung bei: Jedes Jahr landen 16 Millionen Tonnen Wildfisch in der Produktion von Fischfutter für Aquakulturen. Forscher arbeiten deswegen seit Jahren an einer Möglichkeit, aus Raubfischen Vegetarier zu machen. Ein aus einer Super-Alge gewonnenes Öl könnte hier nun die Lösung bringen. Beim Roten Thunfisch ist die Lage noch komplizierter: Er ist so gefragt, dass er nach Jahrzehnten gnadenloser Jagd auf ihn akut vom Aussterben bedroht ist. Seine Zucht ist zwar lukrativ, aber auch extrem schwierig. Roter Thunfisch ist ein Gourmet und Vielfraß, mit Pellets kann man ihm nicht kommen. Seine Leibspeise: frische Makrele in rauen Mengen. Schlecht für deren Bestände, zumal sie auch als Leihmütter für Zuchtthun herhalten müssen: Japanische Forscher arbeiten nun erfolgreich an der künstlichen Befruchtung des Thunfischs.



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