Yes: Live at the Apollo

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Fotoquelle: ZDF/GF-Design
Musik, Konzert
Yes: Live at the Apollo

3sat
Mo., 31.12.
09:30 - 10:30


2017 passiert das Unerwartete: Yes feiern die Wiedervereinigung mit spektakulären Konzerten im ganzen Königreich zum 50. Band-Geburtstag. Sänger Jon Anderson übertrifft alle Erwartungen. Natürlich spielen Yes ihren 1983er-Megahit "Owner of a Lonely Heart" so frisch wie vor 35 Jahren. Keyboarder Rick Wakeman steht hinter einer respektablen Keyboard-Burg, eingehüllt in einen königlichen Umhang, und verleiht dem Konzert so etwas Majestätisches. Der hier spielenden Yes-Besetzung mit Gründungsmitglied Jon Anderson (Gesang, Gitarre, Harfe), Trevor Rabin (Gitarre, Gesang), Rick Wakeman , Lee Pomeroy und Lou Molino III steht die zweite aktuelle Yes-Formation gegenüber. Sie besteht aus dem Gitarristen Steve Howe und Schlagzeuger Alan White, beides keine Gründungsmitglieder, aber schon seit Urzeiten dabei. 1969 erscheint mit "Yes" das Debütalbum, geprägt vom Psychedelic Rock im Stil von The Who, den Beatles und Pink Floyd. Mit dem Einstieg des Gitarristen Steve Howe in die Band werden die Kompositionen länger und vielschichtiger. Jon Andersons hohe Stimme und das Solo-orientierte Bass-Spiel von Chris Squire machen den neuen Sound komplett. Yes schaffen 1971 den großen Durchbruch und definieren die Maßstäbe des Progressive Rock. Als dann noch Rick Wakeman als neuer Keyboarder dazustößt, ist die Traumbesetzung komplett. Er sorgt für die klassischen Elemente bei Yes. Die Punkwelle macht Yes Ende der 1970er-Jahre zu schaffen: Progressive Rock ist nicht mehr gefragt, Yes versuchen sich an kürzeren Arrangements, und die Spannungen in der Band nehmen zu. 1979 verlassen Sänger Jon Anderson und Keyboarder Rick Wakeman die Band. Ab Ende der 1980er-Jahre gibt es zwei Yes-Bands, die sich vor Gericht um die Namensrechte streiten. 1991 raufen sich beide Lager zusammen und gehen mit allen acht Mitgliedern auf eine Welttournee, doch der Burgfrieden hält nicht lange. Bis heute stehen sich zwei Yes-Formationen gegenüber. Am 27. Juni 2015 stirbt Gründungsmitglied und Bassisten-Legende Chris Squire an Leukämie. Er kann die Aufnahme in die Rock and Roll Hall of Fame am 7. April 2017 nicht mehr miterleben.


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