ZDF-History

  • Sommer 1940, die touristische Seite des Krieges. Wehrmachtssoldaten am Strand bei Dünkirchen. Vergrößern
    Sommer 1940, die touristische Seite des Krieges. Wehrmachtssoldaten am Strand bei Dünkirchen.
    Fotoquelle: ZDF/History Media GmbH
  • Mit dem VW-Bulli auf großer Tour. In den 60er Jahren feierte der VW-Bus große Triumphe. Ob zum Campen an die Ost- oder Nordsee oder ans Mittelmeer. Es war ein Kult-Auto seiner Zeit und ist es bis heute geblieben. Vergrößern
    Mit dem VW-Bulli auf großer Tour. In den 60er Jahren feierte der VW-Bus große Triumphe. Ob zum Campen an die Ost- oder Nordsee oder ans Mittelmeer. Es war ein Kult-Auto seiner Zeit und ist es bis heute geblieben.
    Fotoquelle: ZDF/History Media GmbH
  • Die touristische Seite des Krieges. Sommer 1940. So mancher Wehrmachtssoldat kam erst durch den Krieg in fremde Länder und zeigte sich beeindruckt von den lukullischen Angeboten des Landes. Dazu zählte in Paris nicht nur Champagner und Käse, sondern auch eine Eisspezialität. Vergrößern
    Die touristische Seite des Krieges. Sommer 1940. So mancher Wehrmachtssoldat kam erst durch den Krieg in fremde Länder und zeigte sich beeindruckt von den lukullischen Angeboten des Landes. Dazu zählte in Paris nicht nur Champagner und Käse, sondern auch eine Eisspezialität.
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  • 1961, deutsche Touristen auf Sizilien. Seit den 50er Jahren hat die Zahl der Urlauber in Italien stetig zugenommen. Das Wirtschaftswunder macht die Deutschen zu einem reiselustigen Volk. Vergrößern
    1961, deutsche Touristen auf Sizilien. Seit den 50er Jahren hat die Zahl der Urlauber in Italien stetig zugenommen. Das Wirtschaftswunder macht die Deutschen zu einem reiselustigen Volk.
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  • Die touristische Seite des Krieges. 1940, deutsche Soldaten in einem Straßencafé. Viele kamen aus der deutschen Provinz und waren überwältigt vom Flair der französischen Hauptstadt. Ein Eis oder ein kühles Bier im sommerlichen Paris galt als etwas Besonderes. Vergrößern
    Die touristische Seite des Krieges. 1940, deutsche Soldaten in einem Straßencafé. Viele kamen aus der deutschen Provinz und waren überwältigt vom Flair der französischen Hauptstadt. Ein Eis oder ein kühles Bier im sommerlichen Paris galt als etwas Besonderes.
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  • In den 70er Jahren wurde es zum Traum eines jeden Studenten, mit einem alten VW-Bus eine Fahrt durch Europa bis nach Afrika oder in den Orient zu machen. Vergrößern
    In den 70er Jahren wurde es zum Traum eines jeden Studenten, mit einem alten VW-Bus eine Fahrt durch Europa bis nach Afrika oder in den Orient zu machen.
    Fotoquelle: ZDF/History Media GmbH
  • Pauschalreisen wurden zum Hit. Im Wirtschaftswunderland Deutschland zeigte sich in den 60er Jahren, wer sich etwas leisten konnte. Eine Flugreise in den Sommerferien mit der ganzen Familie ans Mittelmeer blieb für manche ein Traum, für manche war es das Statussymbol. Hier geht die Reise nach Tunesien. Vergrößern
    Pauschalreisen wurden zum Hit. Im Wirtschaftswunderland Deutschland zeigte sich in den 60er Jahren, wer sich etwas leisten konnte. Eine Flugreise in den Sommerferien mit der ganzen Familie ans Mittelmeer blieb für manche ein Traum, für manche war es das Statussymbol. Hier geht die Reise nach Tunesien.
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  • 1962, die Küsten Italiens wurden zum 'Teutonengrill'. Die Küstenorte um Rimini waren ein ganz heißer Tipp. Wie für die jungen Männer in Cattolica an der adriatischen Riviera. Vergrößern
    1962, die Küsten Italiens wurden zum 'Teutonengrill'. Die Küstenorte um Rimini waren ein ganz heißer Tipp. Wie für die jungen Männer in Cattolica an der adriatischen Riviera.
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  • Fotografieren wurde zum neuen Familienhobby. Die Werbung zeigt zwar eine Frau, aber es war in der Regel der Familienvater, der seine Liebsten vor den schönsten Motiven des Landes fotografierte. Hier in Italien 1959. Vergrößern
    Fotografieren wurde zum neuen Familienhobby. Die Werbung zeigt zwar eine Frau, aber es war in der Regel der Familienvater, der seine Liebsten vor den schönsten Motiven des Landes fotografierte. Hier in Italien 1959.
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  • Logo "ZDF-History". Vergrößern
    Logo "ZDF-History".
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Report, Dokumentation
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Infos
Produktionsland
Deutschland
Produktionsdatum
2018
ZDFinfo
Fr., 17.08.
17:15 - 18:00
Wir sind dann mal weg - Die Geschichte unseres Urlaubs


Die Deutschen lieben es, auf Reisen zu gehen - von Sylt bis Sydney sind sie unterwegs. Aber woran liegt das? Woher rührt das Fernweh? Und wie hat das Reisen die Deutschen verändert? Seit die Bilder laufen lernten, ist sie im Urlaub immer dabei: die Filmkamera. "Wir sind dann mal weg" erzählt anhand bisher unveröffentlichter Privatfilme, wie sich "die schönste Zeit des Jahres" verändert hat: Aus Urlaubsgeschichten wird Urlaubsgeschichte. Schon im 19. Jahrhundert wird das Reisen zum Wirtschaftsfaktor. 1841 schickt der britische Reiseunternehmer Thomas Cook 570 Engländer erstmals per Pauschalreise im Zug von Leicester nach Loughborough. Deutsche Reisepioniere wie Carl Stangen eifern Cook nach und machen aus dem Tourismus ein großes Geschäft. Als zu Beginn des 20. Jahrhunderts immer mehr Deutsche in den Genuss von Urlaubstagen kommen, wird das Verreisen zur festen Größe im Jahreslauf. Der Begriff "Urlaub" hat seinen Ursprung im mittelhochdeutschen Wort "urloup". Es bezeichnet die Erlaubnis durch einen Höherstehenden, sich entfernen zu dürfen. In der Nazizeit bietet die Organisation "Kraft durch Freude" Gruppenferien für alle sozialen Schichten. 1933 bis 1939 werden 43 Millionen Reisen verkauft - von Tagesausflügen bis Kreuzfahrten. Nach dem Krieg reisen die Westdeutschen zunächst mit Vorliebe zu nahe gelegenen Zielen, in den Schwarzwald und nach Österreich. Im Boom des Wirtschaftswunders geht es dann mit dem Auto nach Italien. Der wachsende Wohlstand erlaubt es, immer fernere Gestade zu erkunden. Auch in der DDR wird gereist, statistisch gesehen sogar mehr als im Westen Deutschlands. Ein Netz von Ferienheimen der Gewerkschaft sorgt für genügend freie Plätze, bevorzugt an der Ostsee. Doch das ist vielen DDR-Bürgern auf Dauer zu wenig, es locken Strände im sozialistischen Ausland. Auch der Wunsch nach mehr Reisefreiheit bringt das SED-Regime am Ende in Bedrängnis. 1989 fällt die Mauer, und offene Grenzen machen es künftig auch Ostdeutschen möglich, Traumziele in Übersee ins Auge zu fassen, wenn es die Urlaubskasse hergibt.


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