ZDF-History

  • Er prägte das Erscheinungsbild des "Neuen Deutschen Films" mit: Mario Adorf, 1975 mit Angela Winkler, in der Verfilmung von Heinrich Bölls Roman "Die verlorene Ehre der Katharina Blum". Vergrößern
    Er prägte das Erscheinungsbild des "Neuen Deutschen Films" mit: Mario Adorf, 1975 mit Angela Winkler, in der Verfilmung von Heinrich Bölls Roman "Die verlorene Ehre der Katharina Blum".
    Fotoquelle: ZDF/duerrwald, hans
  • Seit einem halben Jahrhundert begleitet seine Ehefrau Monique, eine französische Schauspielerin, Mario Adorf durchs Leben. Vergrößern
    Seit einem halben Jahrhundert begleitet seine Ehefrau Monique, eine französische Schauspielerin, Mario Adorf durchs Leben.
    Fotoquelle: ZDF/schulz, eckehard
  • Mario Adorf ist immer noch einer der bekanntesten und beliebtesten deutschen Schauspieler, hier bei der Verleihung des "Bambi" 2016 für sein Lebenswerk. Vergrößern
    Mario Adorf ist immer noch einer der bekanntesten und beliebtesten deutschen Schauspieler, hier bei der Verleihung des "Bambi" 2016 für sein Lebenswerk.
    Fotoquelle: ZDF/hanschke, hannibal
  • Mario Adorf brilliert als Schurke ebenso wie als Patriarch. Er ist einer der wenigen deutschen Schauspieler von Weltrang. Vergrößern
    Mario Adorf brilliert als Schurke ebenso wie als Patriarch. Er ist einer der wenigen deutschen Schauspieler von Weltrang.
    Fotoquelle: ZDF/Heinz-Juergen Goettert
  • Diese Rolle hatte er schon lange Zeit im Visier: Zum 200. Geburtstag von Karl Marx verkörpert Mario Adorf den großen deutschen Denker am Zenit seines Lebens. Vergrößern
    Diese Rolle hatte er schon lange Zeit im Visier: Zum 200. Geburtstag von Karl Marx verkörpert Mario Adorf den großen deutschen Denker am Zenit seines Lebens.
    Fotoquelle: ZDF/Julie Vrabelova
  • Logo "ZDF-History". Vergrößern
    Logo "ZDF-History".
    Fotoquelle: ZDF/Corporate Design
Kultur, Künstlerporträt
ZDF-History

Infos
Produktionsland
Deutschland
Produktionsdatum
2018
ZDFinfo
Sa., 06.10.
17:20 - 18:05
Mario Adorf - eine deutsche Filmlegende


Er brilliert als Schurke ebenso wie als strenger Patriarch: Mario Adorf ist einer der wenigen deutschen Weltstars des Kinos. Gemeinsam mit "ZDF-History" blickt er auf sein bewegtes Leben. Adorfs Wurzeln liegen in der Provinz. Als uneheliches Kind eines Italieners wächst er ohne Vater in der Eifel auf. In den Hungerjahren der Nachkriegszeit entdeckt Adorf seine Liebe zur Bühne und bald auch zur Leinwand. Die Rolle des Massenmörders Bruno Lüdke in "Nachts, wenn der Teufel kam" verhilft ihm 1957 zum Durchbruch. 1963 trauern Millionen Deutsche im Kino um Winnetous Schwester Nscho-tschi. Ihr Mörder "Santer" wird gespielt von Mario Adorf. Das wird dem wiederholten Film-Bösewicht noch jahrzehntelang "nachgetragen". Neben den eher leichten Stoffen widmet sich Adorf Ende der 70er Jahre dem "Neuen Deutschen Film": "Die verlorene Ehre der Katharina Blum", "Lola" oder "Die Blechtrommel" sind ohne ihn undenkbar - Sternstunden des bundesdeutschen Kinos. Und er spricht den wohl berühmtesten Satz unserer Fernsehgeschichte: "Ich scheiß Dich sowas von zu mit meinem Geld, dass Du keine ruhige Minute mehr hast." Adorf in der Rolle des Klebstofffabrikanten Haffenloher in "Kir Royal" - vielleicht seine berühmteste Rolle. Dem Filmautor Uli Weidenbach ist es gelungen, Adorfs Tochter Stella für ein seltenes Interview zu gewinnen. Sie und andere Weggefährten, wie der Oscar-prämierte Regisseur Volker Schlöndorff, der Filmemacher Michael Verhoeven oder die Schauspielerkollegin Senta Berger, bringen den Zuschauern den Menschen Mario Adorf näher: ein Filmstar zwischen Zuspruch und Selbstzweifeln, zwischen seiner deutschen Heimat und den Kulissen des Weltkinos.


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