ZDF-History

  • Lilli Jahn mit Sohn Gerhard und den Töchtern Johanna, Ilse und Eva. Vergrößern
    Lilli Jahn mit Sohn Gerhard und den Töchtern Johanna, Ilse und Eva.
    Fotoquelle: ZDF/Privat
  • Ehepaar Jahn mit den Kindern Ilse, Eva, Johanna und Gerhard 1939 vor ihrem Haus. Vergrößern
    Ehepaar Jahn mit den Kindern Ilse, Eva, Johanna und Gerhard 1939 vor ihrem Haus.
    Fotoquelle: ZDF/Privat
  • Lilli Jahn, 1918. Vergrößern
    Lilli Jahn, 1918.
    Fotoquelle: ZDF/Privat
  • Kinderbriefe von Eva Jahn an ihre im Arbeitslager inhaftierte Mutter Lilli. Vergrößern
    Kinderbriefe von Eva Jahn an ihre im Arbeitslager inhaftierte Mutter Lilli.
    Fotoquelle: ZDF/Privat
  • Bei der Verhaftung ihrer Mutter Lilli Jahn ist Eva zehn Jahre alt. Vergrößern
    Bei der Verhaftung ihrer Mutter Lilli Jahn ist Eva zehn Jahre alt.
    Fotoquelle: ZDF/Privat
  • Ernst und Dr. Lilli Jahn, 1926. Vergrößern
    Ernst und Dr. Lilli Jahn, 1926.
    Fotoquelle: ZDF/Privat
  • Ausweis von "Lilli Sara Jahn" mit dem großen "J" für "Jude". Vergrößern
    Ausweis von "Lilli Sara Jahn" mit dem großen "J" für "Jude".
    Fotoquelle: ZDF/Privat
  • Logo "ZDF-History". Vergrößern
    Logo "ZDF-History".
    Fotoquelle: ZDF/Corporate Design
Report, Zeitgeschichte
ZDF-History

Infos
Produktionsland
Deutschland
Produktionsdatum
2016
ZDFinfo
So., 07.10.
00:45 - 01:30
Die Geschichte der Lilli Jahn


Der Briefwechsel der jüdischen Ärztin Lilli Jahn ist weltweit ein Bucherfolg. Für "ZDF-History" erzählen ihre Kinder und Enkel vom bewegenden Schicksal, das aus den Briefen spricht. An der Seite ihres christlichen Ehemanns wird Lilli Jahn im "Dritten Reich" nach und nach ausgegrenzt. Doch sie bleibt unbehelligt, bis sich ihr Mann 1942 von ihr scheiden lässt. Lilli Jahn kommt als Jüdin ins Arbeitslager, später nach Auschwitz, wo sie stirbt. Über 500 Briefe zeugen von dem engen Band zwischen der inhaftierten jüdischen Ärztin Lilli Jahn und ihren fünf Kindern. Aus dem Lager kann die Mutter ihrem Sohn und den vier Töchtern immer wieder heimlich und offiziell Nachrichten zukommen lassen. Die Kinder schicken Briefe und Pakete mit Lebensmitteln zurück, die der Mutter das Überleben in der harten Lagerzeit ermöglichen. Kurz vor ihrer Deportation nach Auschwitz im März 1944 schickt Lilli Jahn die Briefe ihrer Kinder an ihren ältesten Sohn Gerhard Jahn zurück. Der spätere Justizminister unter Bundeskanzler Willy Brandt verwahrt sie ohne Wissen seiner Schwestern. Erst nach seinem Tod entdecken die Töchter Lilli Jahns die liebevollen Zeilen an ihr "liebstes Muttileinchen" in seinem Nachlass. Lange war der Tod der Mutter in Auschwitz in der Familie ein Tabu. Jetzt bricht der Damm. Der Journalist Martin Doerry, Enkel von Lilli Jahn, veröffentlicht den Briefwechsel. Das Buch wird in 20 Sprachen übersetzt: ein herausragendes Dokument der Menschlichkeit in Zeiten der NS-Barbarei. "ZDF-History" zeigt die bewegende Geschichte, aus der die Briefe entstanden sind.


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