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    Frank Schütz, ehrenamtlicher Bürgermeister von Golzow in Brandenburg. Flüchtlingskinder aus Syrien machten den Fortbestand der örtlichen Grundschule möglich.
    Fotoquelle: ZDF/Oliver Ackermann
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    Kriminalität, Wohnen, Arbeit - Wie beurteilen Deutschlands Bürgermeister das Zusammenleben mit den Flüchtlingen von 2015?
    Fotoquelle: ZDF/Holger Hauff
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    Fotoquelle: ZDF
Report, Dokumentation
ZDFzeit

Infos
Produktionsland
Deutschland
Produktionsdatum
2019
ZDF
Do., 13.06.
02:20 - 03:05
Deutschland und die Flüchtlinge - Die große Bürgermeister-Bilanz


Wachstum wünscht sich jeder Bürgermeister - doch was, wenn auf einmal eine Million Neubürger vor der Tür stehen? Wie gut haben Deutschlands Städte den Zuzug von Flüchtlingen gemeistert? "ZDFzeit" schaut dorthin, wo Migration endet und Integration beginnt: in all die kleineren und großen Gemeinden, die seit 2015 zum vorläufigen Zuhause für Flüchtlinge wurden. Ungeschönt und flächendeckend ziehen Deutschlands Bürgermeister in dieser Dokumentation Bilanz. Hat sich der Alltag der Deutschen durch die Zuflucht suchenden Menschen aus unterschiedlichsten Ländern und Kulturen verändert? Und wie sehr haben sich ohnehin bestehende Probleme seitdem verschärft? Wohnen, Arbeit, Kriminalität - vor Ort in Städten und Gemeinden sind das keine abstrakten Themen, sondern konkrete Aufgaben. Deshalb fragt "ZDFzeit" bei den Menschen nach, die persönlich neue Herausforderungen managen. Für die Doku wurde eine Umfrage unter den Bürgermeisterinnen und Bürgermeistern sämtlicher Städte und Gemeinden ab 10 000 Einwohnern gemacht, um wirklich repräsentative und differenzierte Aussagen zu erhalten. Eine Mammutaufgabe, die dafür aber auch teils überraschende Ergebnisse liefert. Manche machen Mut, andere identifizieren schwere Missstände. Die Doku offenbart dabei deutliche Unterschiede: in reichen und armen Städten, in großen und kleinen Orten, in Ost und West. Was geschieht in dicht besiedelten Regionen, wie etwa in Ludwigshafen, wo massiver Wohnungsmangel herrscht? Ziehen die Einheimischen dort am Ende den Kürzeren? Anderswo profitieren die Bewohner kleiner Gemeinden durch den Zuzug, wie etwa in Golzow, wo durch acht Flüchtlingskinder die Grundschule gerettet werden konnte. Keine Schwarz-Weiß-Malerei, sondern ein Bild mit vielen Abstufungen. Was viele Bürgermeisterinnen und Bürgermeister eint, ist das Einzelkämpfer-Dasein: 70 Prozent aller Befragten sehen sich durch Bund und Länder nicht ausreichend unterstützt. In der Doku kommen Bürgermeisterinnen und Bürgermeister von Nord bis Süd und Ost bis West zu Wort und beschreiben ihre Situation vor Ort: Können sie die Flüchtlinge auf dem Arbeitsmarkt gebrauchen? Wo gibt es Engpässe bei Schulklassen und Wohnungsmarkt? Und was sagen Menschen, die die Neubürger im täglichen persönlichen Kontakt kennenlernen: Lehrer, Arbeitgeber, Jobcenter-Mitarbeiter? Die Erfahrungen sind gemischt. Zu Wort kommen auch Wohnungssuchende, die sich von den Neuankömmlingen verdrängt fühlen, oder aufgebrachte Bürgerinnen, die trotz aller Polizeipräsenz Angst haben. Gemeistert oder gescheitert? Die große Bürgermeister-Bilanz zeigt: Was die Städte und ihre Bewohner vor allem bewältigen müssen, sind die Probleme, die es auch schon vor der "Flüchtlingswelle" gab. Über 80 Prozent der Bürgermeisterinnen und Bürgermeister geben nämlich an, dass sich die bestehende Lage durch die Flüchtlinge weder verschlechtert noch verbessert hat.


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