Zoom auf Indien

  • Shanti Devi lebt mit ihren sechs Töchtern in einem Dorf im indischen Bundesstaat Uttar Pradesh. Die "unberührbaren" Frauen sind hilflos und ohne Rechte ihren Ehemännern ausgeliefert. Vergrößern
    Shanti Devi lebt mit ihren sechs Töchtern in einem Dorf im indischen Bundesstaat Uttar Pradesh. Die "unberührbaren" Frauen sind hilflos und ohne Rechte ihren Ehemännern ausgeliefert.
    Fotoquelle: ARTE France
  • Eine Tamasha-Tänzerin der Nomadenstämme in der Region Maharashtra bereitet sich auf ihren Auftritt vor den Männern des Dorfes vor. Vergrößern
    Eine Tamasha-Tänzerin der Nomadenstämme in der Region Maharashtra bereitet sich auf ihren Auftritt vor den Männern des Dorfes vor.
    Fotoquelle: ARTE France
  • Frauen überqueren ein Feld, im Hintergrund erhebt sich ein großes Stahlwerk. Die Bauern in Orissa wurden von der Stahlindustrie enteignet. Der Fotograf Sanjit Das macht eine Reportage über die Landrechte in Indien. Vergrößern
    Frauen überqueren ein Feld, im Hintergrund erhebt sich ein großes Stahlwerk. Die Bauern in Orissa wurden von der Stahlindustrie enteignet. Der Fotograf Sanjit Das macht eine Reportage über die Landrechte in Indien.
    Fotoquelle: ARTE France
  • Fotojournalisten aus Indien bieten persönliche Ansichten ihres Landes und beleuchten mit ihren Aufnahmen den gesellschaftlichen Wandel auf dem Subkontinent. Vergrößern
    Fotojournalisten aus Indien bieten persönliche Ansichten ihres Landes und beleuchten mit ihren Aufnahmen den gesellschaftlichen Wandel auf dem Subkontinent.
    Fotoquelle: ARTE France
  • Der indische Fotograf Sudharak Olwe begibt sich auf die Spuren der Tänzerinnen der Nomadenstämme im Tamasha-Theater in der Region Maharashtra. Vergrößern
    Der indische Fotograf Sudharak Olwe begibt sich auf die Spuren der Tänzerinnen der Nomadenstämme im Tamasha-Theater in der Region Maharashtra.
    Fotoquelle: ARTE France
Report, Land und Leute
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Infos
Synchronfassung
Produktionsland
Frankreich
Produktionsdatum
2014
arte
So., 21.04.
05:15 - 05:40
Soziale Ungleichheiten


Wer an Indien denkt, hat zwei Welten vor Augen: das Indien der reichen Enklaven mit ihren Wolkenkratzern, deren Bauplätze den Armen abgekauft wurden, und das andere Indien, das von Armut geprägt ist. Das unterentwickelte Indien, in dem Not und Elend herrschen, wird einem massiven Modernisierungsprogramm unterworfen. Doch der landesweite Kampf gegen die Armut findet nicht überall Zustimmung und bleibt schwierig in diesem riesigen Staat, der von tiefgreifenden sozialen Ungleichheiten geprägt ist. Die Armut nährt Religionskonflikte und hat tiefgreifende Auswirkungen auf die indische Demokratie. Der Großteil der Menschen hier wünscht sich eine medizinische Grundversorgung und ein Minimum an Bildung. Sudharak Olwe und Sanjit Das, zwei indische Fotojournalisten, sowie ihre Kollegin Mansi Thapliyal rücken die enormen Ungleichheiten ihres Landes in den Fokus und zeigen, wie viel noch im Argen liegt. Der Grat zwischen Fotojournalismus und Aktivismus ist in Indien sehr schmal. Von den Tamasha-Tänzerinnen bei den Nomadenstämmen in der Region Maharashtra bis hin zu den Bauern in Orissa, die von der Stahlindustrie enteignet wurden, von Müllmännern in den Slums von Mumbai über Jutehändler am Brahmaputra bis hin zur Yoga-Hochburg Rishikesh am Fuße des Himalayas - ein Brückenschlag zwischen Stadt und Land, der die Ungleichheiten im heutigen Indien deutlich zutage treten lässt. Doch trotz dieser Widrigkeiten macht das Land Fortschritte. Die Zivilgesellschaft erobert alle Bereiche, Frauen erkämpfen sich Machtpositionen und bei den Wahlen drängt das Volk an die Urnen. Beharrlich haben Generationen von Fotografen versucht, die Gegensätze dieses unruhigen Landes mit seinen 1,3 Milliarden Einwohnern einzufangen.


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