Zoom auf Mexiko

  • Yvonne Venegas fotografiert seit rund 20 Jahren die Oberschicht von Mexiko, dem Land, in dem die soziale Ungleichheit besonders stark ausgeprägt ist. Vergrößern
    Yvonne Venegas fotografiert seit rund 20 Jahren die Oberschicht von Mexiko, dem Land, in dem die soziale Ungleichheit besonders stark ausgeprägt ist.
    Fotoquelle: ARTE France
  • Die Arbeit des Fotografen Federico Gama basiert auf drei grundlegenden Themen: Identität, Kleidung als Ausdrucksmittel und das, was er als ""kulturelle Migration"" bezeichnet. Vergrößern
    Die Arbeit des Fotografen Federico Gama basiert auf drei grundlegenden Themen: Identität, Kleidung als Ausdrucksmittel und das, was er als ""kulturelle Migration"" bezeichnet.
    Fotoquelle: ARTE France
  • Graciela Iturbide gilt als Koryphäe der mexikanischen Fotografie. Sie steht wie ihr Mentor Manuel Alvarez Bravo für die großen Fotografen der Vergangenheit, aber auch für die junge Generation. Ihre intensive Arbeit voller Poesie zeugt von Mexikos Vielfalt. Vergrößern
    Graciela Iturbide gilt als Koryphäe der mexikanischen Fotografie. Sie steht wie ihr Mentor Manuel Alvarez Bravo für die großen Fotografen der Vergangenheit, aber auch für die junge Generation. Ihre intensive Arbeit voller Poesie zeugt von Mexikos Vielfalt.
    Fotoquelle: ARTE France
  • Der Fotograf Pedro Valtierra begibt sich in das Gebiet der Zapatisten. Er hat bereits mehrere Konflikte in Lateinamerika fotografiert. Vergrößern
    Der Fotograf Pedro Valtierra begibt sich in das Gebiet der Zapatisten. Er hat bereits mehrere Konflikte in Lateinamerika fotografiert.
    Fotoquelle: ARTE France
  • Von Tijuana aus läuft der Fotograf Francisco Mata Rosas seit zwei Jahrzehnten die Nordgrenze Mexikos ab. Mit der Zeit widmete sich der Fotojournalist zunehmend langfristigen Dokumentationsprojekten. Vergrößern
    Von Tijuana aus läuft der Fotograf Francisco Mata Rosas seit zwei Jahrzehnten die Nordgrenze Mexikos ab. Mit der Zeit widmete sich der Fotojournalist zunehmend langfristigen Dokumentationsprojekten.
    Fotoquelle: ARTE France
  • In seiner ironischen Fotoserie ""Glückliche Menschen"" spielt Edgardo Aragón auf eine fiktive offizielle Erhebung an, laut der Mexiko zu den glücklichsten Ländern der Welt gehöre. Vergrößern
    In seiner ironischen Fotoserie ""Glückliche Menschen"" spielt Edgardo Aragón auf eine fiktive offizielle Erhebung an, laut der Mexiko zu den glücklichsten Ländern der Welt gehöre.
    Fotoquelle: ARTE France
  • Federico Gama fotografiert seit Jahrzehnten die an den Rand gedrängte Jugend. Gewalt in einem urbanen Migrationskontext steht dabei im Fokus seiner Arbeit. Vergrößern
    Federico Gama fotografiert seit Jahrzehnten die an den Rand gedrängte Jugend. Gewalt in einem urbanen Migrationskontext steht dabei im Fokus seiner Arbeit.
    Fotoquelle: ARTE France
Report, Auslandsreportage
Zoom auf Mexiko

Infos
Synchronfassung, Online verfügbar von 14/07 bis 12/09
Produktionsland
Frankreich
Produktionsdatum
2018
arte
So., 14.07.
16:25 - 17:25


Die Dokumentation begibt sich auf eine Reise vom Norden Mexikos in den Süden: In Tijuana, der ersten Station, untersucht der Fotograf Francisco Matarosas die Frage der Landesgrenzen. Landschaftlich ist Mexiko geprägt von Vulkanen, dichten Wäldern und öden Wüsten. Bei der Erkundung des riesigen Staatsgebiets und der vielfältigen Bevölkerung, die auf eine komplexe Geschichte zurückblickt, treten die vielen sozialen, religiösen, kulturellen, wirtschaftlichen, aber auch geografischen Gegensätze zutage. Die Frauenmorde von Ciudad Juárez sind beispielhaft für die gnadenlose Gewalt der Drogenkartelle. Die Fotografin Mayra Martell fängt die Gräueltaten auf subtile Weise in ihren Bildern ein. In San Pedro Garza García, der reichsten Gemeinde Lateinamerikas, richtet Yvonne Venegas einen anthropologischen Blick auf die mexikanischen Eliten. Weiter südlich, in der Megacity Mexiko-Stadt, fotografiert Federico Gama seit über 20 Jahren Cholos, Mazahuacholoskatopunks, Iluminados und andere Vertreter der mexikanischen Gegenkultur. Auf dem Isthmus von Tehuantepec, wo in den letzten Jahren etliche Windparks errichtet wurden, prangert der Künstler Edgardo Aragón die verheerenden Folgen an, die ein industrielles Megaprojekt - die Umwandlung der Region in einen Transportkorridor, der dem Panamakanal Konkurrenz machen soll - für die Natur und die einheimische Bevölkerung hat. In Chiapas erinnert der legendäre Kriegsfotograf Pedro Valtierra an den Aufstand der Zapatisten - und ein nach wie vor ungesühntes Verbrechen: das Massaker von Acteal. Zum Abschluss präsentiert die Dokumentation eine der bedeutendsten Künstlerinnen des 20. Jahrhunderts: die berühmte mexikanische Fotografin Graciela Iturbide. Jenseits der harten Realität ihres Landes ist es Iturbide gelungen, eine Welt der Träume einzufangen. Eine Welt, in der sich das Schöne der bitteren Wirklichkeit widersetzt.


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