Zu neuen Ufern

  • Die Sängerin Gloria Vane (Zarah Leander) ist zu sieben Jahren Deportation nach Parametta, einer gefürchteten Strafanstalt in Australien, verurteilt worden. Vergrößern
    Die Sängerin Gloria Vane (Zarah Leander) ist zu sieben Jahren Deportation nach Parametta, einer gefürchteten Strafanstalt in Australien, verurteilt worden.
    Fotoquelle: WDR/Degeto
  • Die Sängerin Gloria Vane (Zarah Leander, Mitte) ist zu sieben Jahren Deportation nach Parametta, einer gefürchteten Strafanstalt in Australien, verurteilt worden. Sie hat unschuldig eine Scheckfälschung auf sich genommen, um ihren Geliebten zu decken. Vergrößern
    Die Sängerin Gloria Vane (Zarah Leander, Mitte) ist zu sieben Jahren Deportation nach Parametta, einer gefürchteten Strafanstalt in Australien, verurteilt worden. Sie hat unschuldig eine Scheckfälschung auf sich genommen, um ihren Geliebten zu decken.
    Fotoquelle: WDR/DEGETO
Spielfilm, Liebesfilm
Zu neuen Ufern

Infos
Originaltitel
Zu neuen Ufern
Produktionsland
Deutschland
Produktionsdatum
1937
WDR
Do., 20.12.
09:15 - 10:55


Im Jahre 1840 wird die englische Sängerin Gloria Vane, der umjubelte Star des Londoner Adelphi-Theaters, in die berüchtigte Strafanstalt Paramatta bei Sydney deportiert. Sie hat, obwohl unschuldig, eine Scheckfälschung auf sich genommen, um ihren leichtsinnigen Geliebten Albert Finsbury zu decken, der als Offizier in Australien dient. Als sie ihn dort wieder sieht, ist er im Begriff, eine andere Frau zu heiraten... Detlef Sierck (1900-1987) war ein erfolgreicher Regisseur der UFA, bis er emigrierte und als Douglas Sirk und Meister des Melodrams in Amerika eine neue, internationale Karriere begann. Sirk über den ersten UFA-Film Zarah Leanders: "'Zu neuen Ufern' hat zwei Elemente, die für meine Kinoarbeit fundamental sind: Einmal ist es der Aspekt von sozialem Bewusstsein, zum anderen die Rolle, die Willy Birgel spielt. Der Charakter, an dem ich im Theater und im Film immer interessiert war, das ist der Zweifelnde, der Zwiespältige, der Unsichere. Unsicherheit und die Ziellosigkeit des Menschen sind zentral für viele meiner Filme, so unterschwellig diese Charakteristika auch sein mögen. Ich bin an der Kreisförmigkeit, am Kreis interessiert - Menschen, die an den Ort zurückkehren, von dem aus sie gestartet sind. Es ist das, was ich das tragische Rondo nenne. In meinen Filmen taucht das zum ersten Mal in 'Zu neuen Ufern' auf."

Eine Filmkritik sowie weitere Infos zu "Zu neuen Ufern" finden Sie hier.


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