Joseph hat ein geregeltes Rentnerdasein. Als ehemaliger Schuhhändler lebt er in der Pariser Wohnung seiner Schwester, der er dank des Gesetzes von 1948 nur eine bescheidene Miete zahlt, und verbringt seine Zeit zufrieden mit seinen Freunden im Bistro. Doch Josephs Schwester hat die Nase voll von dem starrköpfigen Alten und versucht, ihn aus ihrer Wohnung zu vertreiben. Und dafür hat sie nun das geeignete Mittel gefunden: Denn wer allein eine große Wohnung bewohnt, verliert die Vorzugsrechte. Um nicht aus seiner Wohnung vertrieben zu werden, setzt Joseph sich mit einem Verein in Verbindung, der alte und junge Menschen zusammenbringt.Gegen kostenlose Unterkunft sollen die Jungen den Alten helfen und ihnen Gesellschaft leisten. Die Lösung ist gefunden. Es bleibt allerdings ein winziges Problem: das Zusammenleben mit einer Unbekannten. Diese heißt Marilyn, ist 20 Jahre alt, Landwirtstochter aus der Provinz und zieht schon kurz darauf in Josephs Wohnung ein, um in der Hauptstadt eine Ausbildung zur Maskenbildnerin zu absolvieren.Kein leichtes Unterfangen, denn Joseph ist Marilyns Anwesenheit im Grunde zuwider - hatte er doch eigentlich einen Jungen erwartet. Marilyn wiederum, die mit Vorliebe Masken für Horrorfilme schminkt, möchte sich von dem unwirschen alten Kauz nicht alles gefallen lassen. Doch nach und nach gewöhnen sich die Beiden aneinander und finden im Zusammenleben sogar den einen oder anderen Reiz. Alles wäre bestens, wäre da nicht Vincent, ein junger Student, der ebenfalls an Marilyn Gefallen gefunden hat und den Joseph so gar nicht cool finden will