Die Vollzeitmutter und Herdprämienbezieherin Sandra Schätzle (35) trifft auf ihre alte Freundin, die vollzeitberufstätige Controllerin Katrin Krämer (35). Sandras Ehemann Erik Schätzle (43) - mittelständischer Unternehmer - trifft auf den freischaffenden und linkspolitischen Journalisten in Elternzeit Steffen Krämer (34). Sandra und Katrin waren zu Studentenzeiten mal sehr gute Freundinnen, haben sich dann aber aus den Augen verloren. Nach einem zufälligen Wiedersehen laden Schätzles die Krämers am Wochenende zu sich nach Hause ein und so treffen auch die beiden Kinder aufeinander: Sandras fast vierjähriger Sohn Frederick und die dreijährige Tochter der Krämers, Fatme. Die Begegnung der alten Freundinnen ist sehr herzlich, doch hinter der Selbstsicherheit der vier Mittdreißiger bröckelt es und der anfangs idyllische gemeinsame Nachmittag im Garten läuft auf ein Fiasko zu. Das Aufrechterhalten des eigenen Lebenskonzepts wird zum Kampf. Mit der Zeit ist jede Waffe und jedes noch so niederträchtige Mittel recht, um die eigene Form der Existenz zu verteidigen. Und so hat der Zuschauer, der Zeuge der Auseinandersetzungen der beiden Paare wird, Grund genug, sich darüber und auch über sich selbst zu amüsieren.