Zur Sache Rheinland-Pfalz!

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Moderation: Britta Krane
Fotoquelle: SWR/Kristina Schäfer
Report, Regionalmagazin
Zur Sache Rheinland-Pfalz!

SWR
Do., 16.08.
20:15 - 21:00


Das Politik-Magazin fürs Land mit Britta Krane

Thema:

Nach dem Brückenunglück in Genua - Wie sicher sind die Brücken in Rheinland-Pfalz?

Die Bilder vom Brückeneinsturz in Genua, sie machen auch hierzulande viele Menschen betroffen. Wie kann so etwas passieren? Hat niemand den desolaten Zustand der Brücke bemerkt? Auch in Rheinland-Pfalz gibt es viele sanierungsbedürftige Brücken. Der Landesrechnungshof hatte hier schon häufiger einen Investitionsstau beklagt. Und die sanierungsbedürftigen Hochbrücken in Ludwigshafen und Mainz, die mittelfristig sogar abgerissen werden sollen, sind längst für viele Autofahrer nicht gerade vertrauenswürdig. Sie sind für Lastwagen gesperrt, Schlagloch reiht sich an Schlagloch und Straßenschilder sowie Geschwindigkeitsbegrenzungen weisen auf den baufälligen Zustand hin. Experten kritisieren vor allem den Zustand kommunaler Brücken und Hochstraßen im Land. "Zur Sache"-Reporter Michael Eiden hat recherchiert.

Aufstand in Windhagen - Kritiker werfen dem Bürgermeister und seiner Familie autokratisches Verhalten vor

Die Familie Rüddel ist in Windhagen eine Institution: Seit nunmehr 55 Jahren regiert der heute 93-jährige Senior Josef Rüddel den Ort und ist damit der dienstälteste Bürgermeister Deutschlands. Sein Sohn Erwin sitzt außerdem im Bundestag und Kreistag. Und auch der Enkel war schon kommunalpolitisch aktiv. Die Gemeinde hat den Rüddels viel zu verdanken. Doch seit einiger Zeit gibt es Ärger: Kritiker aus der eigenen Partei und der Opposition werfen den Rüddels autokratisches Verhalten vor. Streit gab es unter anderem um ein Grundstücksgeschäft. Die Gemüter im Ort kochen hoch - für und gegen die Rüddels. "Zur Sache Rheinland-Pfalz!"-Reporter Jörg Armbrüster mit der ganzen Geschichte.

"Zur Sache will's wissen": In der Lärmfalle - Brauchen wir schärfere Gesetze gegen den zunehmenden Verkehrslärm?

Bahnlärm am Mittelrhein - Betroffene hoffen auf Alternativtrasse: Rolf Papen wohnt am Mittelrhein und hat vor Jahren sein Schlafzimmer in den Keller verlegt. Es ist nachts einfach zu laut, wenn die Güterzüge mit quietschenden Reifen ungebremst durch Weißenthurm rollen. So wie ihm geht es vielen Menschen im Mittelrheintal und der Lärm soll sogar durch noch mehr Verkehr und eine dichtere Taktung weiter zunehmen. Denn der Güterverkehr wächst und soll nach Plänen des Bundesverkehrsministeriums stärker auf die Schiene verlagert werden. Viele Menschen setzen deshalb als einzige Hoffnung auf den Bau einer Ausweichstrecke für den Güterverkehr. Ob die wirklich in den vordringlichen Bedarf des Bundesverkehrswegeplans aufgenommen wird, entscheidet sich in den kommenden Wochen. Kathrin Lindemann war im Mittelrheintal unterwegs und hat mit lärmgeplagten Anwohnern gesprochen und die Politik gefragt, wann es endlich leiser wird.

"Zur Sache Pin": Gibt es zuviel Lärm?

Menschen sind ständig von Geräuschen umgeben - Verkehrslärm, Baustellen, Vogelgezwitscher, Musik. Manche Geräusche werden als Lärm empfunden, andere nicht. Wissenschaftlich erwiesen ist, dass zuviel Lärm krank machen kann. Ab 80 Dezibel ist für unser Ohr die Schmerzgrenze erreicht. Güterzüge bringen es oft auf 90 Dezibel. Wie laut ist zu laut? "Zur Sache Pin" klärt auf.

Fluglärm in Mainz und Rheinhessen - was sind die mühsam ausgehandelten Kompromisse noch wert?

Der Frankfurter Flughafen wächst, der Flugverkehr boomt. Das ist einerseits gut für die Wirtschaft und die Arbeitsplätze. Doch es geht auf Kosten der fluglärmbetroffenen Menschen in der Region. Denn immer häufiger gibt es inzwischen Verstöße gegen das Nachtflugverbot. Dabei ist die Nachtruhe mit sechs Stunden von 23 bis 5 Uhr sowieso schon knapp bemessen. In den letzten Monaten landeten ca. 200 Flugzeuge monatlich nach 23 Uhr. Das geht eigentlich nur in besonderen Ausnahmefällen aufgrund von Gewitter. Sind die mühsam ausgehandelten Kompromisse nichts mehr wert? Und was tut die Politik, um die Bürger zu schützen? Müssen höhere Strafgebühren für Übertretungen der Nachtruhe her, wie von Teilen der SPD in Mainz gefordert? "Zur Sache Rheinland-Pfalz!"-Reporterin Dagmar Grimminger ist diesen Fragen nachgegangen. Studiogespräch: Prof. Michael Jäcker-Cüppers, Lärmforscher, Technische Universität Berlin

Könnte sich Kandel wiederholen?

Germersheimer Landrat schlägt Alarm: Vor dem Landgericht in Landau läuft derzeit noch der Prozess gegen den mutmaßlichen Mörder der 15-jährigen Mia aus Kandel. Sie war laut Anklage von ihrem Ex-Freund, einem afghanischen Flüchtling, ermordet worden. Der Mann soll sie vor der Tat mehrfach bedroht haben. Der Germersheimer Landrat Brechtel, CDU, hat Angst, dass sich eine solche oder ähnliche Tat wiederholen könnte. Im Interview mit "Zur Sache Rheinland-Pfalz!" berichtet er, dass er weitere so genannte Hochrisikofälle in seinem Kreisgebiet habe. Das seien Flüchtlinge, die wegen Straftaten aufgefallen und teils verurteilt worden seien. Sie stellten für andere eine Bedrohung dar, könnten aber nicht abgeschoben werden, weil teilweise noch Verfahren liefen. Der Landrat hat sich nun an Bundesinnenminister Seehofer und die rheinland-pfälzische Integrationsministerin Spiegel gewandt. Kai Diezemann hat recherchiert.

"Zur Sache" hilft

38-Jährige fühlt sich von Krankenkasse im Stich gelassen. Marta Pickel aus Weißenthurm am Rhein ist verzweifelt, denn ihre Krankenkasse weigert sich ein medizinisches Gerät zu bezahlen, das sie dringend braucht. Seit Januar ist die 38-Jährige mehrfach ohnmächtig geworden, zweimal musste sie deswegen mit Sturzverletzungen ins Krankenhaus. Die Ursache für die Ohnmachtsfälle konnten ihre Ärzte mit herkömmlichen Methoden bisher nicht herausfinden. Deshalb wollten sie ihr einen sogenannten Eventrecorder implantieren. Das ist ein kleines Gerät, das über einen langen Zeitraum die Herzschläge aufzeichnet. Doch die Krankenkasse will dafür nicht aufkommen, weil es nicht im Leistungskatalog der Krankenkassen enthalten ist. Marta Pickel hat große Angst, dass die Folgen der nächsten Ohnmacht noch schlimmer sein könnten als die bisherigen. Hilfesuchend hat sie sich an "Zur Sache Rheinland-Pfalz" gewandt.

"Zur Sache Schätzchen": "Oh, Heer!"



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