Zur Sache Rheinland-Pfalz!

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Britta Krane
Fotoquelle: SWR/Kristina Schäfer
Report, Regionalmagazin
Zur Sache Rheinland-Pfalz!

SWR
Do., 11.10.
20:15 - 21:00


Das Politik-Magazin fürs Land mit Britta Krane

Thema:

Der ständige Blick aufs Handy - wenn ein Gerät wichtiger wird als unsere Freunde

"Piep, swosh, wush" - kaum ertönt das Geräusch, dass eine Meldung eingegangen ist und schwupp - schon wird das Smartphone gezückt. Egal, ob man gerade ein gemütliches Gespräch mit einem Freund hat oder ob man in einer wichtigen Sitzung ist. Plötzlich scheint die eingegangene Nachricht wichtiger als alles andere. Warum fällt es uns so schwer, das Handy einfach mal zu ignorieren? Und was macht das eigentlich mit dem Gegenüber, wenn man sich während des Gesprächs dauernd ablenken lässt? Das erklärt eine Kommunikationsexpertin der Universität Mainz. Auch gibt es mehrere Aufmerksamkeits-Experimente. Wie reagiert ein Kleinkind, wenn die Mutter dem Handy mehr Aufmerksamkeit schenkt als ihm? Und wie reagieren Kneipenbesucher, wenn einer am Tisch permanent auf sein Smartphone schaut? "Zur Sache Rheinland-Pfalz!"-Reporter Marc Feuser mit interessanten Erkenntnissen.

"Zur Sache will's wissen": Unzuverlässiger Nahverkehr, endlose Baustellen - wer ist verantwortlich?

Dauerärgernis: Trödelbaustellen - warum geht es so langsam voran? "Schon wieder kein Bauarbeiter zu sehen", ärgert sich Pendler Harald Guggenmos. Tag für Tag fährt er auf der A1 nach Schweich zur Arbeit und wundert sich, warum die Bauarbeiten sich schon so lange hinziehen. In Rheinland-Pfalz gibt es derzeit allein 39 Autobahnbaustellen, bei vielen geht die Bauzeit über viele Monate, teils Jahre. Dass gebaut werden muss, darüber sind sich alle einig. Denn viele Straßen sind mittlerweile marode und sanierungsbedürftig. Doch geht das nicht auch schneller und koordinierter fragen sich viele Rheinland-Pfälzer? "Zur Sache Rheinland-Pfalz!"-Reporterin Hannah Liesenfeld ist dieser Frage nachgegangen.

Wie bestellt und nicht abgeholt - Bus-Chaos im Kreis Ahrweiler

"Mein Kind musste dem Busfahrer per Handynavi den Weg zur Schule zeigen", erzählt eine Mutter. Eine andere berichtet davon, dass ihr Kind einfach an der falschen Bushaltestelle landete. Unhaltbare Zustände klagen viele Eltern. Über 270 Beschwerden gingen beim Verkehrsverbund ein. Ein besonders drastisches Beispiel für ein Problem, das es in ganz Rheinland-Pfalz gibt. Die Landkreise schreiben die Vergabe des öffentlichen Nahverkehrs aus. Doch was dann nach der Vergabe an den günstigsten Anbieter passiert, interessiert sie offenbar nicht, sagen Kritiker. Durch das Auslagern an Subunternehmen, können jedoch die Preise und Standards gedrückt werden. Die Busfahrer, die Eltern und ihre Kinder sind die Leittragenden einer fragwürdigen Vertragsvergabe. "Zur Sache"-Reporter Holger Schäfer mit den Hintergründen.
Studiogast: Volker Wissing (FDP), Verkehrsminister.

Menschenkette gegen Schiffsanlegeplatz - Anwohner verteidigen ihr Wohngebiet

Eine Gastronomie mit Freisitzen direkt am Rheinufer, gegenüber ein großer Spielplatz - beliebter Treffpunkt für Groß und Klein. So sieht es derzeit noch am Feldbergplatz in Mainz aus. Doch damit soll bald Schluss sein. Künftig sollen hier am Rheinufer ein Schiffsanlegeplatz und eine Autoverladestation gebaut werden. Die Anwohner sind entsetzt. Schließlich ist der Platz eine der wenigen grünen Oasen. Und ausgerechnet hier sollen künftig Dieselgase der Schiffe die Luft belasten? Besonders pikant. Bislang waren die Anlegeplätze am Zollhafen angesiedelt Doch seit dort ein Investor Luxusimmobilien gebaut hat, soll dieses Areal als "Naherholungsgebiet" ausgewiesen werden. Deshalb muss ein Teil der Schiffe künftig woanders hin. Die alteingesessenen Mainzer, die teils seit Jahrzehnten am Feldbergplatz wohnen, sind sauer und demonstrieren mit einer Menschenkette gegen die geplanten Anlegeplätze. "Zur Sache Rheinland-Pfalz!"-Reporterin Kathrin Lindemann hat sich vor Ort ein Bild gemacht.

Richtungsstreit in der AfD - wie weit rechts steht die Partei?

Weiter nach rechts rücken, oder doch lieber zwei Schritte zurück Richtung rechtskonservative Mitte? Wie glaubwürdig sind die Aussagen des rheinland-pfälzischen AfD-Vorsitzenden Uwe Junge, man sehe sich als bürgerliche Partei und würde nicht mit Rechtsextremen gemeinsame Sache machen? Der Ausschluss des AfD-Abgeordneten Jens Ahnemüllers aus der Fraktion, dem Kontakte zur NPD Kreisen vorgeworfen werden, sorgt ebenfalls für Diskussionen innerhalb der Partei. "Zur Sache Rheinland-Pfalz!"-Reporter Michael Eiden mit den Hintergründen.

"Zur Sache Pin": Was ist Populismus?



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