Zur Sache Rheinland-Pfalz!

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Britta Krane
Fotoquelle: SWR/Kristina Schäfer
Report, Regionalmagazin
Zur Sache Rheinland-Pfalz!

SWR
Do., 15.11.
20:15 - 21:00


Das Politik-Magazin fürs Land mit Britta Krane

Thema:

Zack und weg - Wie Autodiebe blitzschnell elektronische Schlösser knacken

"Moment mal, das ist doch mein Auto!", denkt sich Siegfried B. aus Wirges im Westerwald, als er nachts von den Motorengeräuschen seines Autos wach wird. Er schaut aus dem Fenster und sieht noch, wie sein Auto rückwärts aus der Garage rollt. Doch es war kein Traum: Diebe hatten den elektronischen Schlüssel des Autos missbraucht, um das Fahrzeug blitzschnell in ihren Besitz zu bringen - ohne dem Auto auch nur einen Kratzer zuzufügen.
Über 200 Autos wurden auf ähnliche Weise in Rheinland-Pfalz allein dieses Jahr geklaut. Auch der Test von "Zur Sache" zeigt, wie einfach sich das sogenannte Keyless Go-System überwinden lässt. Warum also scheuen sich die Hersteller vor wirksamen Schutzmaßnahmen und was können Autobesitzer tun? "Zur Sache"-Reporter Marc Feuser ist diesen Fragen nachgegangen.

"Zur Sache" will's wissen: Wie sicher sind unsere Krankenhäuser?

Risiken und Nebenwirkungen - Fehlende Kontrollen bei Medikamentengabe?
Nachdem in Oldenburg der bundesweit größte Mordprozess der Nachkriegszeit begonnen hat, stellen sich auch viele Rheinland-Pfälzer die Frage: Wie konnte ein Pfleger jahrelang unentdeckt mutmaßlich über 100 Morde in Kliniken begehen? Der Pfleger soll den Patienten eine Überdosis Medikamente verabreicht haben.
Auch in Rheinland-Pfalz wird die Medikamentengabe häufig durch das Pflegepersonal organisiert. Patientendaten und Medikationen werden oft handschriftlich erfasst, Pillen per Hand in die Gefäße gefüllt und verabreicht. Eine gefährliche Mischung, die zu Fehlmedikationen durch Unachtsamkeit oder Missverständnisse führen kann und im schlimmsten Fall auch zu Missbrauch. Durch digitale Medikamentensysteme lässt sich dieses Risiko minimieren. Doch nur ein Krankenhaus in Rheinland-Pfalz nutzt bislang ein solches System. Legen unsere Krankenhäuser zu wenig Wert auf Sicherheit und Transparenz beim Thema Medikamente? "Zur Sache"-Reporterin Kathrin Lindemann hat nachgehakt.

Kampf um Entschädigung - Falsch behandelt und im Stich gelassen?

Eigentlich keine große Sache - Siegfried H. knickt bei der Gartenarbeit um. Die Diagnose seiner Ärztin: Bänderriss. Doch die Heilung geht nicht voran. Als Siegfried H. nach mehreren Wochen erneut ein Röntgenbild machen lässt, muss er sofort in die Klinik. Der Bänderriss entpuppt sich als Bruch. Es folgen 18 Operationen mit vielen Komplikationen. Der 67-Jährige wird wohl nie wieder richtig laufen können. Siegfried H. fordert Schadenersatz und Schmerzensgeld. Schließlich liegen seiner Ansicht nach eine Fehldiagnose und ein Behandlungsfehler vor. Doch wer einen Behandlungsfehler vor Gericht beweisen will, braucht einen langen Atem, viel Geld und steht am Ende oft nur mit einer mickrigen Entschädigung da. "Zur Sache"-Reporterin Judith Brosel mit den Hintergründen.

"Zur Sache"-PIN: Was ist die Beweislastumkehr?

Umstrittene Flugblätter - neuer Wirbel in Oppenheim nach der "Held-Affäre"

"Ist Walter Jertz ein Mörder?" - Diese Frage steht auf einem anonymen Zettel, der vor einigen Tagen in Oppenheim ausgehängt wurde. Gerichtet ist das Flugblatt gegen den amtierenden Bürgermeister Walter Jertz (parteilos). Er ist der Nachfolger des ehemaligen Bürgermeisters Marcus Held (SPD), der aufgrund dubioser Immobiliengeschäfte und öffentlicher Kritik zurückgetreten war. Die Ermittlungen gegen Held dauern derzeit noch an. Walter Jertz versucht nach eigenen Angaben, die finanziellen Verwicklungen aus der Affäre Held aufzuarbeiten und will einen politischen Neustart für Oppenheim. Doch die Stadt ist nach wie vor tief gespalten. Gegner und alte Weggefährten von Marcus Held liefern sich nach wie vor Grabenkämpfe. "Zur Sache"-Reporterin Selina Marx hat sich vor Ort ein Bild gemacht.

Opfer des Onlinebooms - Die dunkle Seite der Weihnachtspakete

Sie begegnen einem jeden Tag: weiße Sprinterfahrzeuge, unauffällig, oft ohne Firmenlogo, viele mit osteuropäischen Kennzeichen. Die Autos gehören häufig Fahrern, die im Auftrag von großen deutschen Logistikfirmen Pakete zustellen. Selbstständig, als Subunternehmer stehen sie am Ende der Lieferkette eines gewaltigen Online-Booms und arbeiten oft unter fragwürdigen Bedingungen. Meist verdienen die Fahrer weit unter dem Mindestlohn, viele sind zudem nicht versichert, haben keine Wohnung, sondern leben in ihren Sprinterfahrzeugen. Doch warum ist es im Paketsektor möglich, Mindestlöhne und Arbeitsschutz in großem Stil zu umgehen? Warum versagt hier offenbar die Kontrolle der Gewerbeaufsicht? "Zur-Sache"-Reporter Edgar Verheyen ist dieser Spur nachgegangen.

"Zur Sache" hilft: Kampf um den Behindertenausweis

Hildegard Willig aus Bingen kämpft seit Jahren gegen das Landesamt, doch bisher hatte sie keine Chance. Die 76-Jährige ist schwerbehindert, sie hat von Geburt an nur einen Unterarm. Seit mehreren Jahren leidet sie zusätzlich an Osteoporose in den Knien. Jeder Schritt fällt ihr schwer und sie hat Schmerzen. Deshalb beantragte sie mehrfach beim Landesamt für Soziales das Merkzeichen "G" in ihrem Behindertenausweis. Das G steht für Gehbehinderung und als Bezieherin der Grundsicherung dürfte sie damit kostenlos den öffentlichen Nahverkehr nutzen. Doch das Landesamt hat ihre Anträge bisher alle abgelehnt. Die Begründung: Sie sei noch gut genug zu Fuß. Die Witwe ist verzweifelt, kann kaum noch am Leben teilnehmen, weil sie sich Fahrkarten für den Bus oder die Bahn kaum leisten kann. Deshalb bat sie "Zur Sache Rheinland-Pfalz" sich ihres Problems anzunehmen.

Comicglosse: "Zur Sache" Schätzchen - Offene Stellen

Das Casting kann beginnen: Wer wird "Mutti Merkel" im Amt der Parteivorsitzenden beerben? In der Landtagskantine werden die Kandidaten heiß diskutiert. "Comic-Julia" wünscht sich, dass die CDU breiter wird. Bei der Steilvorlage hat "Comic-Malu" direkt einen Vorschlag: Wie wäre es mit Schwergewicht Reiner Calmund - der hat zumindest genug "Gewicht im Bund".



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