Zur Sache Rheinland-Pfalz!

Report, Regionalmagazin
Zur Sache Rheinland-Pfalz!

SWR
Do., 24.01.
20:15 - 21:00


Das Politik-Magazin fürs Land

Thema:

Brot als Krankmacher - ist Gluten im Getreide tatsächlich gefährlich?

Es ist eine geheimnisvolle Krankheit, die die Wissenschaft lange Zeit vor ein Rätsel stellte. Die genaue Bezeichnung lautet Nicht-Zöliakie-Weizensensitivität (NCWS) und beschreibt eine bislang kaum bekannte Weizenunverträglichkeit, die durch bestimmte Proteine ausgelöst werden soll. Die Beschwerden reichen über Durchfall, Bauchschmerzen und Müdigkeit bis hin zu psychischen Krankheiten wie etwa Depressionen. "Die NCWS ist nicht zu verwechseln mit einer Zöliakie - einer Glutenunverträglichkeit - oder einer Weizenallergie", erklärt Prof. Dr. Dr. Detlef Schuppan von der Universitätsmedizin in Mainz. Er erforscht die Weizenunverträglichkeit seit Jahren und ist den Ursachen jetzt auf der Spur. Doch wer sollte Gluten tatsächlich meiden? Und wie gut sind Nahrungsmittelunverträglichkeitstests, die es in Apotheken gibt? "Zur Sache Rheinland-Pfalz"-Reporter Wolfgang Heintz hat die Forscher besucht und den Selbstversuch gemacht.

Streit um Sommerrodelbahn - Anwohner am Donnersberg fürchten um ihre Ruhe

Tourismus ja - aber doch nicht um jeden Preis! Das sagt die Bürgerinitiative in der Gemeinde Dannenfels. Denn geht es nach Plänen der Gemeinde Dannenfels und der Kreisverwaltung Donnersbergkreis, könnte in der Region bald die längste Sommerrodelbahn Deutschlands gebaut werden. Die Rodelbahn ist Teil eines Gesamtkonzeptes "Donnersberg 2025", dass die Region touristisch aufwerten soll. Viele Bürger, Anwohner und das Kloster Gethsemani in Dannenfels haben massive Bedenken. Sie fürchten, der Ort sei mit den Touristenmassen überfordert und die Infrastruktur dafür ungeeignet. Außerdem fürchten sie massive Eingriffe in die Natur und sind um die Ruhe des Ortes besorgt. Dannenfels als Luftkurort wird bislang oft von Wanderern besucht, die die Stille, auch im Kloster, suchen. "Zur Sache Rheinland-Pfalz"-Reporterin Katharina Singer hat sich vor Ort ein Bild gemacht.

"Zur Sache" will's wissen: Wohnungsnot und kein Ende - Lässt das Land die Bürger im Stich?

"Suchen Sie sich doch eine kleinere und billigere Wohnung auf dem Land!" So schildert eine Rentnerin ihr Erlebnis mit einem Sozialamt. Eine Frechheit, findet sie. Denn auf dem Land gäbe es gar keine Singlewohnungen, erst recht keine günstigen Sozialwohnungen. Doch die Wohnungsnot trifft schon lange nicht mehr nur Bedürftige. Auch viele Familien suchen dringend eine größere Bleibe, während vielen Senioren die 4-Zimmer-Wohnung oder das Einfamilienhaus zu groß wird. Laut einer aktuellen Wohnraumstudie des Pestel-Instituts gibt es akuten Handlungsbedarf. Auch weil nicht nur die Zahl der Senioren, sondern auch deren Bedarf nach altersgerechten Wohnungen drastisch ansteigen wird. Macht das Land hier genug und welche Lösungsstrategien gibt es konkret? "Zur Sache Rheinland-Pfalz"-Reporter Myriam Schönecker und Michael Eiden mit den Hintergründen. Außerdem: "Zur Sache"-PIN: Gibt es genügend sozialen Wohnungsbau? Studiogast: Matthias Günther, Diplom-Ökonom, Pestel-Institut

Ungeklärte Todesfälle - bleiben zu viele Morde unentdeckt?

Es klingt unglaublich: Nach Schätzungen von Experten werden in Deutschland rund 1200 Tötungsdelikte pro Jahr gar nicht erst entdeckt: Häufig attestiere der Hausarzt, der die Leichenschau durchführt, einen natürlichen Tod, obwohl er die Todesursache manchmal nicht eindeutig feststellen könne. Auch die Polizei fordert offenbar zu selten Obduktionen ein. Einige Bundesländer haben bereits auf die hohe Dunkelziffer an unentdeckten Tötungsdelikten reagiert: In Niedersachsen muss die Polizei per Gesetz auch bei ungeklärter Todesursache gerufen werden - selbst wenn der Arzt von einem natürlichen Tod ausgeht. Bremen setzt auf speziell ausgebildete Leichenschauärzte. Auch die Gewerkschaft der Polizei in Rheinland-Pfalz sieht Handlungsbedarf. Doch es fehlen gesetzliche Regelungen. "Zur Sache Rheinland-Pfalz"-Reporterin Selina Marx hat nachgehakt.

Zur Sache Rheinland-Pfalz: Jetzt wird's ernst!

Eine Novität in der Sendung: / Neue animierte Interview-Glosse im Politikmagazin des SWR Fernsehens ab Donnerstag, 24. Januar 2019, 20:15 Uhr
Was haben Malu Dreyer, Julia KIöckner, Andrea Nahles und ein Mainzer Fastnachtsnarr gemeinsam? Sie alle sind nicht nur aus Rheinland-Pfalz, sondern sie werden ab Donnerstag, 24. Januar 2019, regelmäßig im landespolitischen Magazin des SWR Fernsehens "Zur Sache Rheinland-Pfalz" zu Gast sein: als animierte Comic-Figuren im Interview mit Moderatorin Britta Krane. Das Politikmagazin (donnerstags um 20:15 Uhr im SWR Fernsehen) startet mit der neuen Glosse "Zur Sache: Jetzt wird's ernst!".
Die Idee: Computergenerierte Trick-Figuren interagieren mit der Moderatorin im Studio in einer außergewöhnlichen Interviewsituation - halb Comic, halb Realität. So wird zum Start der neuen Serie am 24. Januar "Comic-Nahles" zu Gast sein und sich den kritischen Fragen von Moderatorin Britta Krane stellen. Die Interview-Glosse deckt mit satirischen Mitteln hohle Phrasen auf und decouvriert politische Inszenierungen.
Moderatorin interagiert mit Comic-Figur: Das neue Sende-Element funktioniert in Zusammenarbeit mit dem Mainzer Filmproduktions- und Animationsunternehmen Quadrolux so: Bei der Aufzeichnung interagiert die Moderatorin zunächst alleine im Studio. Die Figur wird hinterher im Studio-Setting animiert. Dazu kommen noch Elemente, die das reale Studio mit der Comic-Welt verschmelzen lassen: Parteifähnchen, Herzchen, Boxhandschuhe oder anderes.
Vielfältige Gestaltungsmöglichkeiten: Die Gestaltungsmöglichkeiten sind vielfältig und setzen der Fantasie in der neuen Interview-Glosse keine Grenzen. Stellt sich bei der Auswahl der politischen Gäste nur noch die Frage nach der Männer-Quote. Keine Angst, sie ist gewahrt, denn als vierte Figur gibt es einen typischen Mainzer: den Narren im fastnachtlichen Kostüm, der über Parteigrenzen hinweg das politische Treiben in der literarischen Tradition der Meenzer Fassenacht analysiert und den Größen des Landes den Spiegel vorhält.



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