Zur Sache Rheinland-Pfalz!

Report, Regionalmagazin
Zur Sache Rheinland-Pfalz!

SWR
Do., 14.03.
20:15 - 21:00


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Thema:

Gewittersturm demoliert 200-Meter-Windrad - wie sicher sind die riesigen Energieanlagen?

Umstürzende Stahltürme, abreißende Rotorblätter und Brände: Solche Havarien von Windkraftanlagen sorgen immer wieder für Schlagzeilen - auch in der Eifel, im Hunsrück oder in der Pfalz. Jetzt musste in Rheinland-Pfalz sogar die Autobahn 62 zwischen Birkenfeld und dem Saarland gesperrt werden, weil Teile eines zersplitterten Rotorblatts in weitem Umkreis verteilt waren und weitere riesige Trümmerstücke abzustürzen drohten. Erst im Dezember war an der A61 bei Gau-Bickelheim ein 50 Meter langes und 10 Tonnen schweres Rotorblatt abgestürzt. Die Technischen Überwachungsvereine fordern seit Jahren eine bundesweit einheitliche Prüfpflicht. Die Betreiber der Energieanlagen dagegen sagen, es werde genug für die Sicherheit getan - auch bei älteren Anlagen. "Zur Sache"-Reporterin Myriam Schönecker und ihr Kollege Christian Kretschmer wollten wissen, wie sicher sind die Windräder tatsächlich? Und: Ist das verbaute Material auch sicher, wenn die Windkraftanlagen jahrelang bei Wind und Wetter im Einsatz waren?

Trauer und Fassungslosigkeit in Worms - hätte der Tod der 21-jährigen Syndia verhindert werden können?

Ihr Tod macht viele fassungslos. Hunderte Menschen nahmen mit Blumen und Kerzen am Wochenende Abschied von der 21-jährigen Syndia. Sie wurde erstochen. Der mutmaßliche Täter Ahmed T., der Freund von Syndia, hat sich der Polizei gestellt. Kurz vor der Tat war der Tunesier in Baden-Württemberg zur Fahndung ausgeschrieben worden. Er sollte abgeschoben werden. Sein Asylantrag war längst abgelehnt. "Zur-Sache"-Reporter Selina Marx und Leo Colic über die Hintergründe der Tat und die Frage: Hätte der Tod der 21-jährigen Syndia aus Worms verhindert werden können?

"Zur-Sache" Pin: Woran scheitern Abschiebungen?

Laut Ausländerzentralregister wurden Ende vergangenen Jahres rund 6.800 eigentlich ausreisepflichtige Personen in Rheinland-Pfalz geduldet. Es gibt unterschiedlichste Gründe, die bei ihnen gegen eine Abschiebung zum derzeitigen Zeitpunkt sprechen. In einigen Fällen ist die Abschiebung beispielsweise gar nicht durchführbar, weil die Identität oder auch das Herkunftsland des eigentlich Ausreisepflichtigen unklar ist. Woran scheitern Abschiebungen? Der "Zur-Sache-Pin" klärt auf.

Proteststimmung in Haßloch - Bürger wollen Logistikzentrum verhindern

Kaum ein Autobahnkreuz, an dem sie nicht stehen: Riesige Lagerhallen und Logistikzentren für den Warenumschlag im großen Stil. Auch Haßloch in der Pfalz liegt günstig, deshalb will der texanische Investor Hillwood-Development am Ortsrand eine rund 28.000 Quadratmeter große und 13 Meter hohe Halle bauen. Doch viele Bürger fürchten steigenden LKW-Verkehr mit viel Lärm und Luftverschmutzung. Sie protestieren gegen das Projekt. Der US-Investor verkündete inzwischen ein Logistikunternehmen, das Fahrzeugteile lagern und liefern will, habe bereits Interesse an der Halle. In dieser Woche wollen die Gegner des Projektes erneut auf die Straße gehen, pünktlich zur geplanten Debatte im Gemeinderat. "Zur-Sache" Reporter Kai Diezemann über den Streit um das neue Logistikzentrum in Haßloch.

"Zur Sache" will's wissen: Welche Rolle spielen die Nebenkosten bei den stark gestiegenen Mieten?

Verbraucherschützer und Mieterbund prüfen jedes Jahr tausende Abrechnungen. Und das Ergebnis ist erschreckend. Die vorgelegten Mietnebenkosten sind nicht nur meist schwer durchschaubar, sondern auch noch in der Hälfte der Fälle komplett falsch oder zumindest "auffällig". Der Mieter zahlt meist drauf. Dabei ist eigentlich klar geregelt, was in einer Abrechnung stehen darf und was nicht. "Zur Sache"-Reporter David Meiländer hat sich mit Mieter Ralf Thomas getroffen. Der Mainzer hat sich gegen seine Abrechnung gewehrt und ist dabei auf die erstaunlich hohen Kosten der Ablesedienste gestoßen.

Politiker und Experten fürchten zusätzliche Mietnebenkosten - droht jetzt auch noch ein Grundsteuerschock?

Noch ist es ein politisches Ziehen und Zerren hinter den Kulissen, doch die Folgen könnten für Vermieter und Mieter gravierend sein. Denn bis Ende des Jahres soll bei der Berechnung der Grundsteuer auf bebaute und bebaubare Grundstücke der aktuelle Wert eine größere Rolle spielen. Bislang wurden Jahrzehnte alte Richtwerte herangezogen. Doch wer zahlt entstehende Mehrkosten: nur der Vermieter oder darf er sich das Geld beim Mieter über die Nebenkosten wiederholen? Darüber wird nicht nur zwischen SPD und CDU in der großen Koalition gestritten. Dabei fürchten beide Seiten, dass die neue Grundsteuer die Preisspirale auf dem Wohnungsmarkt in den Städten weiter befeuern könnte. Studiogast: Franz Obst, Vorsitzender Mieterbund, Rheinland-Pfalz

"Zur Sache" hilft - Allein gelassen von der Krankenkasse

Simone und Marcus Quarder aus dem rheinhessischen Sulzheim sind fassungslos: Ohne eine sogenannte Kopforthese wäre der Kopf ihres neun Monate alten Sohnes verformt geblieben, doch die Krankenkasse will die Kosten dafür nicht übernehmen. Verzweifelt haben sich die Eltern an "Zur Sache Rheinland-Pfalz!" gewandt.

Jetzt wird's Ernst: "Equal Pay Day"



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