Zur Sache Rheinland-Pfalz!

Report, Regionalmagazin
Zur Sache Rheinland-Pfalz!

SWR
Do., 21.03.
20:15 - 21:00


Das Politik-Magazin fürs Land mit Britta Krane

Thema:

Geplante Rheinvertiefung - welche Konsequenzen hat das für Umwelt und Hochwasserschutz?

Niedrige Pegelstände, Schiffe nur halb beladen, steigende Benzinpreise - das vergangene Jahr hat gezeigt, welche wirtschaftlichen Auswirkungen ein nur eingeschränkt schiffbarer Rhein hat. Deshalb kann es Verkehrs- und Wirtschaftsminister Volker Wissing und zahlreichen Unternehmen am Rhein gar nicht schnell genug gehen, die Fahrrinne an einigen Stellen zu vertiefen. Besonders im Fokus: das Mittelrheintal. zwischen Mainz und St. Goar soll durchgängig eine Tiefe von 2,10 Metern erreicht werden. Aber Umweltschützer warnen: Mit einem solchen Eingriff in das Ökosystem Rhein könnte es womöglich zu einem Absinken des Grundwasserspiegels in der Umgebung kommen. Tiere und Pflanzen wären bedroht. und es gibt offene Fragen beim Hochwasserschutz. An einem großen Modell testen Experten der Bundesanstalt für Wasserbau, welche Auswirkungen eine Vertiefung des Rheins hat. "Zur Sache"-Reporterin Katharina Singer geht der Sache auf den Grund.

Pflegekinder - ein Leben im Nachteil?

Christoph Ries aus Bingen ist 26 Jahre alt, Malermeister - und ehemaliges Pflegekind. Für ihn nicht nur emotional belastend, sondern auch finanziell: Während seiner Ausbildung musste er 75 Prozent seines Lehrlingsgehalts ans Kreisjugendamt zahlen, als Beteiligung am Pflegegeld, das seine Pflegefamilie für ihn bekommt. So ist es gesetzlich vorgeschrieben. Die Landesregierung will das ändern: über eine Bundesratsinitiative zum "Starke-Familien-Gesetz". Für Christoph Ries geht die Benachteiligung allerdings weiter. Er soll jetzt für die Pflegeheimkosten seiner leiblichen Mutter aufkommen, die er kaum kennt. Ries will nun vor Gericht ziehen. Christian Kretschmer mit den Hintergründen zu dieser familienpolitischen Schieflage.

"Zur Sache" will's wissen: Wie ist die politische Stimmung in Rheinland-Pfalz?

Der "Zur Sache"- PoliTrend: Gut zwei Monate vor der Kommunal- und Europawahl fragt das Wahlforschungsinstitut Infratest Dimap im Auftrag des SWR 1000 Menschen in Rheinland-Pfalz zu ihrer Meinung: Wie sehr interessieren sich die Bürgerinnen und Bürger für die Kommunal- und Europawahl? Und was denken sie über die Arbeit der Landesregierung? Die Daten basieren auf einer repräsentativen Telefon-Umfrage. Mit Studiogast: Prof. Uwe Jun, Politikwissenschaftler an der Uni Trier

Ärger um Müllgebühren im Kreis Kaiserslautern

Rudolf Kramp ist sauer. Der Rentner aus Queidersbach bei Kaiserslautern klagt über zu hohe Müllgebühren. Und das seit Jahren. Rudolf Kramp hat genau nachgerechnet und ist überzeugt: Er wird von der Zentralen Abfallwirtschaft Kaiserslautern (ZAK), die von Stadt und Kreis zu gleichen Teilen getragen wird, über den Tisch gezogen. Seine Beschwerden werden ignoriert. Und es geht nicht nur ihm so: Mittlerweile hat sich Kramp mit anderen Betroffenen zusammengetan und will gegen die ZAK vorgehen. Was ist dran an den Vorwürfen? Tilo Bernhardt hakt nach. Außerdem "Zur Sache" - Pin: Warum sind Müllgebühren nicht überall gleich? Über die Höhe der Müllgebühren entscheidet jede Stadt und jeder Kreis im Land selbst. Und das führt zu erheblichen Unterschieden! Für eine 60-Liter Restmülltonne plus Biotonne etwa muss eine Familie in Zweibrücken 244 Euro zahlen, in Mainz aber nur 98 Euro. Wie kann das sein? Der "Zur Sache-Pin" klärt auf.

"Zur Sache" hilft: Ärger mit Altlasten

Familie Cirar ist kurz vor dem Bankrott, nur weil eine Gemeinde ein problematisches Baugrundstück nicht zurücknehmen möchte. Für rund 45.000 Euro hatten die Cirars im Sommer 2017 das Grundstück von der Ortsgemeinde in Waldrach bei Trier erworben. Kurz darauf stellte sich heraus, dass im Boden Schwermetalle vorhanden sind. Die Entsorgung soll nun 40.000 Euro kosten. Geld, das die junge Familie nicht hat. Deswegen kann sie auch nicht mit dem Bau beginnen. Verzweifelt haben sich die Cirars nun an "Zur Sache Rheinland-Pfalz" gewandt.

Jetzt wird's ernst: "Närrisches Treiben auf der Insel"



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