Endlich haben Antonia und Regina sich mit Breitwieser ausgesöhnt. Der alte Intrigant ist plötzlich handzahm und macht Antonia sogar den Hof. doch dann wittert er wieder Geschäfte. Als er herausfindet, dass der in seinem Hotel abgestiegene Star-Dirigent Friedrich Theisenbeck einmal Antonias große Liebe war, betätigt sich Breitwieser ebenso geschickt wie intrigant als Postillon d'Amour. Breitwieser bringt die beiden unauffällig zusammen - in der Hoffnung, dass Antonia zu Theisenbeck zurückkehrt und deshalb ihr Hotel aufgibt. Um den eingerosteten Gefühlen der beiden etwas nachzuhelfen, informiert Breitwieser den Dirigenten auch über seinen unehelichen Sohn. Dessen Existenz hat Antonia ihm bis heute verschwiegen, weil Theisenbeck sie vor 30 Jahren für eine Karriere in Boston "opferte" und sich seitdem nie wieder bei ihr gemeldet hatte. Als Theisenbeck nun seinen erwachsenen Sohn Thomas kennenlernt, flammt seine Liebe zu Antonia tatsächlich wieder auf. Er bittet Antonia, mit ihm zu kommen. Falls es nun noch gelänge, Regina mit dem charmanten Magnus de Boer zu verkuppeln, der sich als jüngerer Bruder des verstorbenen Justus erweist, wäre die Bahn frei: Kampflos könnte Breitwieser dann das Hotel seiner Konkurrentinnen übernehmen und hätte endlich den ersehnten Seezugang. Zu seinem Glück fehlt Breitwieser aber noch ein Enkelkind. Dummerweise scheint sein Sohn Felix sich nicht für Frauen zu interessieren. Doch in dieser Frage erweist sich Breitwieser schließlich als erstaunlich progressiv.