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Kultur, Magazin
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MDR
Do., 14.03.
22:05 - 22:35


Von der Kittelschürze bis zum Rock-Konzert - so kontrastreich kann Kultur in Mittel- und Ostdeutschland sein. Die sehr unterhaltsam gestalteten Beiträge haben die Kunstwelt ebenso zum Thema wie deren Skandale.

Thema:

Muss die Sprache weiblicher werden?

Seit geraumer Zeit haben mysteriöse Wortgebilde unsere Sprache und unseren Alltag bereichert: Das Binnen-I ist so ein Gebilde. Diverse Institutionen - darunter etliche Universitäten und Behörden - haben sich für eine geschlechtersensible Sprache entschieden - jüngst optimierte die Stadt Hannover wesentliche Teile ihrer Bürger*innen-Kommunikation. Befürworter erhoffen sich davon mehr Sichtbarkeit für Frauen in der Gesellschaft. Aber was bedeutet das eigentlich für die Sprache in der Kultur, für den Journalismus und die Literatur?

Ist das noch Pop oder schon Kunst? Ein Porträt der Band "Bilderbuch"

Sexy, cool, mutig und international. All das ist deutschsprachiger Pop normalerweise nicht. Vielleicht erscheint die österreichische Band "Bilderbuch" deshalb wie ein herrlich schriller Heilsbringer in einer sonst eher faden Welt der Retorten und Schablonen, denn "Bilderbuch" sind all das: sexy, cool, mutig und international. Und sie sind damit seit einigen Jahren ziemlich erfolgreich.

Ein Reisebuch führt den Leser "Ostwärts" durch die Welt

Wenn Sie immer schon wissen wollten, wie man eine Suppe mit den Händen isst, ohne sich nachher umziehen zu müssen - oder warum die Menschen in Tadschikistan ihren Tee gerne dreimal zurück in die Kanne gießen, bevor sie ihn trinken - warum man in Russland bei einer Polizeikontrolle lieber nicht filmen sollte - oder falls Sie ganz allgemein unter Fernweh leiden, dann finden sie Rat im neuen Buch der Autorin Julia Finkernagel. Seit über zehn Jahren tourt die Reisejournalistin mit Rucksack und Kamera durch die Welt: Immer "Ostwärts", von Europa bis in die Mongolei.

"Schäfchen im Trockenen" - Anke Stelling ist nominiert für den Preis der Leipziger Buchmesse

Sie ist die Protagonistin ihres eigenen Lebens. Sie guckt auf sich, guckt in sich rein, guckt sich im Spiegel an und stellt fest, dass die Frau in ihr völlig anders ist als ihr Spiegelbild, das sie sehen kann. Reha ist um die vierzig, ist Schriftstellerin, hat vier Kinder, einen Mann und bei einem Hausbauprojekt ihrer Freunde kann sie nicht mitmachen, das Eigenkapital fehlt. Der Traum vom miteinander Leben und Wohnen wird sich nicht erfüllen. Der Roman ist ein herrlich wütender Text, in dem man sich selbst wiederfinden kann. Der Roman von Anke Stelling "Schäfchen im Trockenen" ist für den Preis der Leipziger Buchmesse nominiert.

Kulturkalender

- Ballettpremiere "Hieronymus B." - 16.3. Halle, Opernhaus
- Fritz Overbeck zum 150. Geburtstag "Wenn wir diesen Himmel nicht hätten" - Ausstellung, Bad Frankenhausen, Panoramamuseum 9.3. bis 10.6.
- Film "Trautmann" - über die ungewöhnliche Karriere der Fußball-Legende Bert Trautmann, ab 14. März im Kino



Werbepause? Zeit für Spielchen!

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