die nordstory

  • Kuni Kummer sorgt seit 38 Jahren dafür, dass die Wangerooger Strandkörbe in einem so guten Zustand sind. Vergrößern
    Kuni Kummer sorgt seit 38 Jahren dafür, dass die Wangerooger Strandkörbe in einem so guten Zustand sind.
    Fotoquelle: NDR/Bärbel Fening
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    Fotoquelle: NDR
Report, Dokumentation
die nordstory

Infos
Produktionsland
D
Produktionsdatum
2013
NDR
Mo., 11.03.
14:15 - 15:15
Strandgeschichten


Im Mittelpunkt der Sendung stehen Geschichten aus Deutschlands Norden - über interessante Menschen, idyllische Landschaften und beeindruckende Tierwelten.
Strandkörbe, Dünen und Meer versprechen Momente, in denen man abschalten, entspannen und genießen kann. Dafür muss man nicht unbedingt weit reisen, denn viele der kilometerlangen und idyllischen Sandstrände im Norden bieten ihren Besuchern Erholung und abwechslungsreiche Vielfalt.
Das Team der "nordstory" hat vier ganz unterschiedliche Strände in Norddeutschland besucht und zeigt, wo es sich im Sommer gut aushalten lässt.

Thema:

Wangerooge in Niedersachsen

Kurz vor Beginn der Hauptsaison haben die Männer der Strandkorbwerkstatt Wangerooge alle Hände voll zu tun. 1.400 Strandkörbe müssen an den kilometerlangen Strand der Ostfriesischen Insel gebracht werden und alle sollen tipptopp in Schuss sein. Kuno Kummer reinigt und repariert sie, wenn etwas kaputt gegangen ist, und tupft den nagelneuen Strandkörben Körben die Nummer auf. Seine Kollegen haben gut damit zu tun, alle Strandkörbe am Strand zu verteilen: Hans Zientarski fährt unzählige Male zwischen der Strandkorbwerkstatt und den verschiedenen Strandabschnitten hin und her. Strandkorbwärter Günther Manott schiebt und rückt sie im Sand zurecht. Morgens dreht er sie Richtung Osten, damit sie trocknen können und damit es schön aussieht. Die Männer würden sich zwar nie selbst in einen Strandkorb legen, aber sie freuen sich darauf, wenn in der Hauptsaison endlich wieder Leben am Strand ist, denn dafür haben sie in den vergangenen Wochen und Monaten viel gearbeitet.

Die Boberger Düne in Hamburg

Das Naturschutzgebiet Boberger Niederung gleich hinter der Hochhaussiedlung Mümmelmannsberg ist eine erstaunliche, 350 Hektar große Sandlandschaft, ein Überbleibsel aus der Eiszeit zwischen Geest und Marsch. Einerseits ist es Naherholungsziel mit Badesee, andererseits Naturschutzgebiet. Für Frederik Landwehr ist alles willkommen, Tierarten wie Insekten und Kröten und natürlich Badegäste. Am meisten Spaß macht ihm die Arbeit mit den Kindergruppen. Zusammen mit Karen Elvers betreut der Landschaftsentwickler das dortige Naturschutz-Informationshaus, das von der Loki Schmidt Stiftung betrieben wird. Im Sommer stehen sie dort vor vielen Herausforderungen, denn dann kommen die Anlieger aus den Siedlungen zum Chillen, Grillen, Baden. Wenn es dann für die unter Schutz stehende Fledermaus zu laut wird, muss schon mal der Naturschutzwart gerufen werden.

St. Peter-Ording in Schleswig-Holstein

Der Strand von St. Peter-Ording bietet einzigartige Dünenlandschaften, man sieht dort Häuser auf Pfählen und beeindruckende Szenen von Surfern und Kitern. Er ist zwölf Kilometer lang und zwei Kilometer breit. In der Saison ist der Strand mit 1.400 Strandkörben bestückt. Etwa 260.000 Besucher kommen im Sommer hierher und wollen am Strand etwas erleben, wissen Sonja Behrendt und Hein Jeve. Sieben Tage die Woche sind sie dann in Aktion. Seit 2006 betreiben die beiden ein Wassersportcenter am Strand von St. Peter-Ording, eine der größten und bekanntesten Surfschulen Deutschlands. Anstrengend ist der Sommer aber auch für die Beamten des Bäderdienstes. Sie haben jede Menge zu tun, um im Tumult am Strand den Überblick zu behalten und für Ordnung zu sorgen. Wenn der Tag sich dem Abend neigt und es ruhiger wird, tauchen die Strandsucher auf: Sonden-Gänger sieht man bei der Suche nach verloren gegangenen Schätzen.

Fischland-Darß-Zingst in Mecklenburg-Vorpommern

An den schneeweißen, kilometerlangen Stränden der Halbinsel Fischland-Darß-Zingst kann man das Meer fühlen, hören, sehen, eben mit allen Sinnen erleben. Die Fotografin Monika Lawrenz schwört auf das Licht am Morgen in Zingst und am Nachmittag am Weststrand in Prerow. Kein Licht ist mit diesem vergleichbar. Der Komponist Lutz Gerlach hört, dass das Meer jeden Tag anders klingt. Er übersetzt die Geräusche in Noten, die er in seiner Klanggalerie in Ahrenshoop niederschreibt. Die Tänzerin Sandra Gawlik, einst am Friedrichstadtpalast engagiert, regeneriert ihre müden Glieder am Meer. Die Gelassenheit, die sie hier erlebt, gibt sie beim Strandyoga an Menschen weiter, die hier wohnen oder Urlaub machen.



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