kulturMontag
Kultur, Magazin • 18.10.2021 • 22:30 - 23:30
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Originaltitel
kulturMontag
Produktionsland
A
Produktionsdatum
2021
Kultur, Magazin

kulturMontag

Die Ibiza-Affäre als Miniserie – Mit u.a. Andreas Lust und Nicholas Ofczarek: Ein Polit-Thriller, den das Leben schrieb: die sogenannte "Ibiza Affäre", die 2019 letztlich zum Bruch der Regierungskoalition zwischen ÖVP und FPÖ führte, war einer der größten Politskandale der vergangenen Jahre. In einer Mischung aus fiktionalem Drama und Satire zeichnet eine neue vierteilige Miniserie, basierend auf dem Buch "Die Ibiza-Affäre: Innenansichten eines Skandals" der beiden "SZ"-Journalisten Bastian Obermayer und Frederik Obermaier, die Genese rund um die illegalen Machenschaften der involvierten Politiker nach. Starbesetzt mit Andreas Lust in der Rolle des FPÖ-Chefs und Nicholas Ofczarek als Privatdetektiv, der diesen mittels attraktivem Lockvogel – einer russischen Oligarchin (Anna Gorshkova) – in einer Finca auf Ibiza in die Videofalle lockt. Der "kulturMontag" gibt einen Ausblick auf die Produktion und hat Regisseur Christopher Schier sowie Schauspieler Nicholas Ofczarek ins Studio eingeladen. Plötzlich berühmt – Friedenspreis des deutschen Buchhandels für Afrikanerin Tsitsi Dangarembga: Bis vor kurzem war ihr Name ein weißer Fleck auf der literarischen Landkarte im deutschen Sprachraum. Das hat sich mit einem Schlag geändert, als verlautbart wurde, dass die simbabwische Schriftstellerin und Filmemacherin Tsitsi Dangarembga mit dem Friedenspreis des deutschen Buchhandels ausgezeichnet wird. Ein kräftiges Signal für Afrika, ist es doch die international meistbeachtete literarische Auszeichnung Deutschlands. Und eine wichtige Würdigung einer starken Frau, zählt doch Dangarembga zu den bedeutendsten Künstlerinnen ihres Landes. Begleitet wird ihr kreatives Schaffen vom Engagement, die Kultur in Simbabwe zu fördern und sie insbesondere für Frauen zu öffnen. Gleichzeitig kämpft sie für Freiheitsrechte und weibliche Selbstbestimmung. Der "kulturMontag" hat Tsitsi Dangarembga zum Gespräch in Berlin getroffen. Hitlers "Gottbegnadete" – Zwei Ausstellungen über die NS-Verflechtungen nach dem Krieg: Der vermeintliche Neuanfang nach 1945 ist auch in der Kunst und Kultur an vielen Stellen kaum mehr als schöner Schein. Wie intensiv der Kunsteinfluss von Hitlers "Gottbegnadeten" auch nach dem Krieg war, thematisieren das Deutsche Historische Museum in Berlin und das Wien Museum an seinem Standort MUSA. Es sind sehenswerte Schauen, die einem die Augen öffnen für die noch sichtbaren Spuren dieser Lieblingskünstler der Nazis in unseren Städten. Denn an den Akademien, bei der Kunst am Bau und der Möblierung des öffentlichen Raums waren die Kreativen mit NS-Vergangenheit weiterhin gefragt, wie die Ausstellungen an ausgewählten Biografien nachzeichnen. Die Künstler profitierten dabei besonders stark von anderen NS-Profiteuren, die ihre Karrieren in Verwaltungen, der Justiz oder an den Universitäten über das Kriegsende hinaus fortgesetzt hatten. Viele ihrer Werke aus der NS-Zeit liegen auch in den Depots der Wiener Museen. Die Ausstellung im MUSA ermöglicht zudem eine Suche in der Datenbank der erstmals öffentlich gemachten Mitgliedsakten der Reichskammer, die rund 3.000 Wiener Künstler/innen ausweist.
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