Zu Gast bei Denis Scheck sind diesmal der Autor Steffen Kopetzky mit seinem neuen Roman "Propaganda" und Hanns-Josef Ortheil mit "Der von den Löwen träumte". "Propaganda" spannt einen großen Bogen von der für über 15 000 US-Soldaten tödlich endenden "Allerseelenschlacht" in der Eifel im Zweiten Weltkrieg bis hin zum Vietnamkrieg und den Pentagon-Papieren. Sein Protagonist, Leutnant John Glueck, erfährt Krieg und Lüge. Er schreibt für eine Propagandazeitung und arbeitet als Angehöriger der amerikanischen Armee in der Spezialabteilung "Psychologische Kriegsführung". Sein Idol ist Ernest Hemingway, den er bei einem Fronteinsatz trifft. Steffen Kopetzky war bis 2008 als künstlerischer Leiter der Bonner Biennale tätig und engagiert sich als ehrenamtlicher Kulturreferent in seiner Heimatstadt Pfaffenhofen. Er schreibt Romane, Erzählungen, Hörspiele und Theaterstücke. Sein letzter Roman "Risiko" stand 2015 monatelang auf der Bestsellerliste. In "Der von den Löwen träumte", dem neuen Roman Hanns-Josef Ortheils, reist Ernest Hemingway 1948 nach Venedig. Nach schweren Depressionen befindet er sich in einer Krise und versucht, in der Einsamkeit eines Landhauses zurück zum Schreiben zu finden. Die Freundschaft zu einem jungen Fischer und die Liebe zu einer 18-jährigen Venezianerin führen ihn ins Leben zurück. Hanns-Josef Ortheil arbeitet seit 1988 als freier Schriftsteller. Vor allem mit seinen autobiografischen Romanen und Tagebüchern ist er sehr erfolgreich. Viele seiner Bücher landeten auf den Bestsellerlisten. Seit 2009 ist er Direktor des neu gegründeten Instituts für Literarisches Schreiben und Literaturwissenschaft der Stiftungsuniversität Hildesheim. Hanns-Josef Ortheil erhielt zahlreiche Auszeichnungen und Stipendien.