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  • Winter im äußersten Osten Hokkaidos. Das Treibeis türmt sich jedes Jahr zu einer dicken Schicht und bringt den Schiffsverkehr zum Erliegen. Vergrößern
    Winter im äußersten Osten Hokkaidos. Das Treibeis türmt sich jedes Jahr zu einer dicken Schicht und bringt den Schiffsverkehr zum Erliegen.
    Fotoquelle: NDR/nonfictionplanet/Sven Jaxx
  • Eisfischen auf Hokkaido. Für die japanische Küche sind vor allem die kleinen Fische gefragt. Vergrößern
    Eisfischen auf Hokkaido. Für die japanische Küche sind vor allem die kleinen Fische gefragt.
    Fotoquelle: NDR/nonfictionplanet/Sven Jaxx
  • Ein Schloss für Hokkaido: Jeden Winter werden beim Eisfestival in Mombetsu Soldaten zum Eisschnitzen abkommandiert. Vergrößern
    Ein Schloss für Hokkaido: Jeden Winter werden beim Eisfestival in Mombetsu Soldaten zum Eisschnitzen abkommandiert.
    Fotoquelle: NDR/nonfictionplanet/Sven Jaxx
  • Der Eisbrecher Garinko: Mit seinem Spiralantrieb kämpft sich das Schiff durch die Treibeisfelder vor Hokkaido. Vergrößern
    Der Eisbrecher Garinko: Mit seinem Spiralantrieb kämpft sich das Schiff durch die Treibeisfelder vor Hokkaido.
    Fotoquelle: NDR/nonfictionplanet/Sven Jaxx
  • Riesen-Seeadler finden auf Hokkaido perfekte Bedingungen zum Überwintern. Viele Vögel kommen aus dem benachbarten Russland und bleiben bis zum Frühjahr in Japan. Vergrößern
    Riesen-Seeadler finden auf Hokkaido perfekte Bedingungen zum Überwintern. Viele Vögel kommen aus dem benachbarten Russland und bleiben bis zum Frühjahr in Japan.
    Fotoquelle: NDR/nonfictionplanet/Sven Jaxx
Natur+Reisen, Land und Leute
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NDR
Do., 18.01.
20:15 - 21:00


Ausgerechnet ein kleiner Kürbis hat die Insel Hokkaido in Japans kaltem Norden berühmt gemacht. Im Winter verwandeln Eis und Schnee sie in eine weiße Zauberwelt. Die ist nicht nur idyllisch: Wer auf oder um Hokkaido herum unterwegs sein will, muss mit Kälte, Schneemassen und Treibeis klarkommen. Shigeru Yamai ist Kapitän der "Garinko" und hat das Kommando über einen höchst seltsamen Eisbrecher an der Ostküste. Mit riesigen Spindeln bohrt sich sein Schiff durch die lotusblütenförmigen Eisschollen. Das futuristische Gefährt ist längst zur landesweiten Attraktion geworden. Mal sind Wissenschaftler an Bord, mal Urlauber, immer auf der Suche nach Fotos und Abenteuern. Der Zahnarzt Akira Watanabe kann auf Hokkaido berufliche und private Leidenschaften besonders gut miteinander verbinden. Tagsüber feilt er an den Zähnen seiner Patienten, abends modelliert er Kunstwerke aus Eis für den allwinterlichen Skulpturenwettbewerb. Auch dabei ist Fingerspitzengefühl gefragt. Und manche Werkzeuge eignen sich für Praxis und Eisarena gleichermaßen. Wenn Hiroshi Chiba auf die zugefrorene Bucht vor seiner Haustür fährt, dann hat er keine künstlerischen Ambitionen: Er ist Fischer. Und weil die harten Winter von Hokkaido sein Fangrevier stets mit einer festen Eisdecke versiegeln, muss er Löcher in die Oberfläche schlagen, damit er mit seinen Kollegen an Beute kommt. Die Männer leben von ganz kleinen Fischen, den Wakasagi. Sie sind wichtiger Bestandteil der japanischen Küche. Hiroshi mag sie am liebsten in der Variante als Zuckerfisch. Nebenberuflich versorgt er damit Delikatessenläden in ganz Japan. Auch Eiji Ishii geht mit Leidenschaft auf die Jagd: Er hat sich als Kameramann und Fotograf auf Wildtiere spezialisiert. Die großen Seeadler sind seine Lieblingsvögel. Und die Küste von Hokkaido gilt im Winter als idealer Ort, um die majestätischen Tiere ganz dicht vor die Linse zu bekommen. Gleich in der Nachbarschaft des Tierfilmers betreibt Kiwako Igarashi ihr kleines Hafencafé. Hier wird nicht nur der Dorfklatsch ausgetauscht. Ins Hafencafé bringt jeder etwas mit: Fisch oder Kekse, alles wird von Kiwako liebevoll unter den Gästen verteilt. Takashi Kuwahara träumte schon als Kind davon, Meeresforscher zu werden. Heute widmet er sich auf Hokkaido dem inoffiziellen Wappentier seiner Heimatinsel: Clione. Sie können schwimmen, sind aber keine Fische. Sie haben Flügel, sind aber keine Vögel. Takashis Forschungsobjekte gehören zur Gattung der Ruderschnecken. Viel mehr ist nicht über die kleinen Wesen bekannt. Und genau das fasziniert den Wissenschaftler. Mit dem Kescher in der Hand streift er über den Strand auf der Suche nach Nachschub fürs Labor.

Thema:

Hokkaido - Japans kalter Norden

Ausgerechnet ein kleiner Kürbis hat die Insel Hokkaido in Japans kaltem Norden berühmt gemacht. Im Winter verwandeln Eis und Schnee sie in eine weiße Zauberwelt. Die ist nicht nur idyllisch: Wer auf oder um Hokkaido herum unterwegs sein will, muss mit Kälte, Schneemassen und Treibeis klarkommen. Shigeru Yamai ist Kapitän der "Garinko" und hat das Kommando über einen höchst seltsamen Eisbrecher an der Ostküste. Mit riesigen Spindeln bohrt sich sein Schiff durch die lotusblütenförmigen Eisschollen. Das futuristische Gefährt ist längst zur landesweiten Attraktion geworden. Mal sind Wissenschaftler an Bord, mal Urlauber, immer auf der Suche nach Fotos und Abenteuern. Der Zahnarzt Akira Watanabe kann auf Hokkaido berufliche und private Leidenschaften besonders gut miteinander verbinden. Tagsüber feilt er an den Zähnen seiner Patienten, abends modelliert er Kunstwerke aus Eis für den allwinterlichen Skulpturenwettbewerb. Auch dabei ist Fingerspitzengefühl gefragt. Und manche Werkzeuge eignen sich für Praxis und Eisarena gleichermaßen. Wenn Hiroshi Chiba auf die zugefrorene Bucht vor seiner Haustür fährt, dann hat er keine künstlerischen Ambitionen: Er ist Fischer. Und weil die harten Winter von Hokkaido sein Fangrevier stets mit einer festen Eisdecke versiegeln, muss er Löcher in die Oberfläche schlagen, damit er mit seinen Kollegen an Beute kommt. Die Männer leben von ganz kleinen Fischen, den Wakasagi. Sie sind wichtiger Bestandteil der japanischen Küche. Hiroshi mag sie am liebsten in der Variante als Zuckerfisch. Nebenberuflich versorgt er damit Delikatessenläden in ganz Japan. Auch Eiji Ishii geht mit Leidenschaft auf die Jagd: Er hat sich als Kameramann und Fotograf auf Wildtiere spezialisiert. Die großen Seeadler sind seine Lieblingsvögel. Und die Küste von Hokkaido gilt im Winter als idealer Ort, um die majestätischen Tiere ganz dicht vor die Linse zu bekommen. Gleich in der Nachbarschaft des Tierfilmers betreibt Kiwako Igarashi ihr kleines Hafencafé. Hier wird nicht nur der Dorfklatsch ausgetauscht. Ins Hafencafé bringt jeder etwas mit: Fisch oder Kekse, alles wird von Kiwako liebevoll unter den Gästen verteilt. Takashi Kuwahara träumte schon als Kind davon, Meeresforscher zu werden. Heute widmet er sich auf Hokkaido dem inoffiziellen Wappentier seiner Heimatinsel: Clione. Sie können schwimmen, sind aber keine Fische. Sie haben Flügel, sind aber keine Vögel. Takashis Forschungsobjekte gehören zur Gattung der Ruderschnecken. Viel mehr ist nicht über die kleinen Wesen bekannt. Und genau das fasziniert den Wissenschaftler. Mit dem Kescher in der Hand streift er über den Strand auf der Suche nach Nachschub fürs Labor.



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