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  • Mieceslaw Morgas und sein Sohn bei der Arbeit am mehrere Kilometer langen Reusen Zaun. Sie sind die letzten Fischer von Izbica, einem winzigen Dorf im slowinzischen Nationalpark. Vergrößern
    Mieceslaw Morgas und sein Sohn bei der Arbeit am mehrere Kilometer langen Reusen Zaun. Sie sind die letzten Fischer von Izbica, einem winzigen Dorf im slowinzischen Nationalpark.
    Fotoquelle: NDR/nonfictionplanet/Steffen Schneider
  • Unaufhaltsames Naturschauspiel zwischen Lebasee und Ostsee: Die zwischen 30 und 42 Meter hohe Lontzkedüne im slowinzischen Nationalpark wandert durch den Wind jährlich bis zu 10 Meter in östliche Richtung. Vergrößern
    Unaufhaltsames Naturschauspiel zwischen Lebasee und Ostsee: Die zwischen 30 und 42 Meter hohe Lontzkedüne im slowinzischen Nationalpark wandert durch den Wind jährlich bis zu 10 Meter in östliche Richtung.
    Fotoquelle: NDR/nonfictionplanet/Steffen Schneider
  • Die Wanderdüne von Leba: Betreten erlaubt, aber nur an ganz bestimmten Stellen. Vergrößern
    Die Wanderdüne von Leba: Betreten erlaubt, aber nur an ganz bestimmten Stellen.
    Fotoquelle: NDR/nonfictionplanet/Steffen Schneider
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Traditionsreiche Seebäder, riesige Wanderdünen, bewaldete Steilküsten: Die pommersche Ostseeküste ist landschaftlich äußerst vielfältig. Die Menschen in diesem Teil Polens, zwischen Stettiner Haff und Danziger Bucht, sind zugleich traditionsbewusst und innovativ. Auf dem riesigen Küstensee von Leba wird seit Generationen mit einer ausgeklügelten Reusenkonstruktion gefischt, die Gleise der historischen Bäderbahn werden mit einer selbst gebauten Dieseldraisine gewartet, ein alter Weltkriegsbunker mitten in der Ostsee wird zum Feriendomizil umgebaut. Den Heilschlamm für die Kurgäste fördert ein über 50 Jahre alter Bagger, wenn er nicht gerade streikt. Die hygienische Unbedenklichkeit sichert die junge Chefin des Torfabbaus aber doch lieber mit modernster Labortechnik ab. Bei Leba hat eine riesige Wanderdüne schon einmal ein ganzes Dorf unter sich begraben, den kleinen Ort Lontzke. Seitdem trägt sie den Namen Lontzkedüne. Die hält Dariusz Staniaszek und seine Kollegen vom Slowinzischen Nationalpark auf Trab. Alle zwei Tage müssen sie in die "polnische Sahara" hinaus, um den von Sand verschütteten Zaun wieder aufzurichten und die Touristen aus den geschützten Bereichen fernzuhalten. Auf dem Lebasee, der nur durch die Lontzkedüne von der Ostsee getrennt ist, fischen Mieczyslaw und Jaroslaw mit einer ganz speziellen Reusenkonstruktion. Jedes Frühjahr müssen sie sie mühsam wieder neu aufbauen, wie schon ihre Vorfahren, alles in Handarbeit. Der Weg zu den Reusen ist alles andere als leicht zu finden, denn eine Seekarte gibt es nicht und oft erschwert Nebel die Sicht. Vor der Halbinsel Hel finden sich jede Menge Hinterlassenschaften der polnischen Armee und auch der deutschen Wehrmacht. Das Warschauer Architektenduo Marta Frejda und Michal Gratkowski funktioniert einen geschichtsträchtigen Bunker, der mitten in der Ostsee steht, in ein Ferienhaus auf dem Wasser um. Ihr Auftraggeber? Geheim, passend zum mysteriösen Gebäude. Eine historische Schmalspurbahn verbindet acht Badeorte, von Trzesacz über Niechorze bis Pogorzelica. Der Brigadier Wieslaw und seine Gleisarbeiter sind hier mit einer selbst gebauten Dieseldraisine unterwegs, ihrem Wartungsfahrzeug. Immer wieder müssen sie abgesackte Schwellen richten. Eigentlich ja mit der Wasserwaage, aber wenn es mal schnell gehen soll, dann reicht auch Augenmaß. Marzena Skrzyniarz checkt den Mikrobengehalt im Heilschlamm, der für die Kurgäste gewonnen wird. Vier Meter tief sticht der mehr als 50 Jahre alte Bagger ins Torfmoor. Nach jedem Meter zieht die junge Geologin und Chefin des Staatsbetriebes eine Probe für die Laboruntersuchung. Doch plötzlich streikt die Maschine. Dabei warten die Kurkliniken dringend auf ihr Borowina, auf ihren Heilschlamm.

Thema:

An Pommerns Küste - Die Ostsee zwischen Stettin und Danzig

Traditionsreiche Seebäder, riesige Wanderdünen, bewaldete Steilküsten: Die pommersche Ostseeküste ist landschaftlich äußerst vielfältig. Die Menschen in diesem Teil Polens, zwischen Stettiner Haff und Danziger Bucht, sind zugleich traditionsbewusst und innovativ. Auf dem riesigen Küstensee von Leba wird seit Generationen mit einer ausgeklügelten Reusenkonstruktion gefischt, die Gleise der historischen Bäderbahn werden mit einer selbst gebauten Dieseldraisine gewartet, ein alter Weltkriegsbunker mitten in der Ostsee wird zum Feriendomizil umgebaut. Den Heilschlamm für die Kurgäste fördert ein über 50 Jahre alter Bagger, wenn er nicht gerade streikt. Die hygienische Unbedenklichkeit sichert die junge Chefin des Torfabbaus aber doch lieber mit modernster Labortechnik ab. Bei Leba hat eine riesige Wanderdüne schon einmal ein ganzes Dorf unter sich begraben, den kleinen Ort Lontzke. Seitdem trägt sie den Namen Lontzkedüne. Die hält Dariusz Staniaszek und seine Kollegen vom Slowinzischen Nationalpark auf Trab. Alle zwei Tage müssen sie in die "polnische Sahara" hinaus, um den von Sand verschütteten Zaun wieder aufzurichten und die Touristen aus den geschützten Bereichen fernzuhalten. Auf dem Lebasee, der nur durch die Lontzkedüne von der Ostsee getrennt ist, fischen Mieczyslaw und Jaroslaw mit einer ganz speziellen Reusenkonstruktion. Jedes Frühjahr müssen sie sie mühsam wieder neu aufbauen, wie schon ihre Vorfahren, alles in Handarbeit. Der Weg zu den Reusen ist alles andere als leicht zu finden, denn eine Seekarte gibt es nicht und oft erschwert Nebel die Sicht. Vor der Halbinsel Hel finden sich jede Menge Hinterlassenschaften der polnischen Armee und auch der deutschen Wehrmacht. Das Warschauer Architektenduo Marta Frejda und Michal Gratkowski funktioniert einen geschichtsträchtigen Bunker, der mitten in der Ostsee steht, in ein Ferienhaus auf dem Wasser um. Ihr Auftraggeber? Geheim, passend zum mysteriösen Gebäude. Eine historische Schmalspurbahn verbindet acht Badeorte, von Trzesacz über Niechorze bis Pogorzelica. Der Brigadier Wieslaw und seine Gleisarbeiter sind hier mit einer selbst gebauten Dieseldraisine unterwegs, ihrem Wartungsfahrzeug. Immer wieder müssen sie abgesackte Schwellen richten. Eigentlich ja mit der Wasserwaage, aber wenn es mal schnell gehen soll, dann reicht auch Augenmaß. Marzena Skrzyniarz checkt den Mikrobengehalt im Heilschlamm, der für die Kurgäste gewonnen wird. Vier Meter tief sticht der mehr als 50 Jahre alte Bagger ins Torfmoor. Nach jedem Meter zieht die junge Geologin und Chefin des Staatsbetriebes eine Probe für die Laboruntersuchung. Doch plötzlich streikt die Maschine. Dabei warten die Kurkliniken dringend auf ihr Borowina, auf ihren Heilschlamm.



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