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  • Wohl das legendärste Fischerdorf der italienischen Riviera – und das teuerste: Portofino. Vergrößern
    Wohl das legendärste Fischerdorf der italienischen Riviera – und das teuerste: Portofino.
    Fotoquelle: NDR/Cristina Trebbi
  • Die Westküste der italienischen Riviera, die Riviera di Ponente, ist bekannt für ihre langen Sandstände. Vergrößern
    Die Westküste der italienischen Riviera, die Riviera di Ponente, ist bekannt für ihre langen Sandstände.
    Fotoquelle: NDR/Cristina Trebbi
  • Auf einer Landspitze thront die gotische Kirche San Pietro. Dort wurden Spuren eines Venustempels entdeckt, der Portovenere seinen Namen verdankt. Vergrößern
    Auf einer Landspitze thront die gotische Kirche San Pietro. Dort wurden Spuren eines Venustempels entdeckt, der Portovenere seinen Namen verdankt.
    Fotoquelle: NDR/Eliana Wessel
  • Camogli liegt an der Ostseite der italienischen Riviera und wird im Sommer zum beliebten Badeort für Einheimische. Vergrößern
    Camogli liegt an der Ostseite der italienischen Riviera und wird im Sommer zum beliebten Badeort für Einheimische.
    Fotoquelle: NDR/Cristina Trebbi
  • Wohl das legendärste Fischerdorf der italienischen Riviera - und das teuerste: Portofino. Vergrößern
    Wohl das legendärste Fischerdorf der italienischen Riviera - und das teuerste: Portofino.
    Fotoquelle: NDR/Cristina Trebbi
  • Das Städtchen Camogli ist nicht nur bekannt für seinen Fisch, sondern auch für seine bunten, handbemalten Häuserfassaden. Vergrößern
    Das Städtchen Camogli ist nicht nur bekannt für seinen Fisch, sondern auch für seine bunten, handbemalten Häuserfassaden.
    Fotoquelle: NDR/Cristina Trebbi
Natur+Reisen, Tourismus
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NDR
Do., 18.10.
20:15 - 21:00


Es ist eine der spektakulärsten Küsten am Mittelmeer. Fast senkrecht ragt das Gebirgsmassiv in Ligurien aus dem Wasser. An den Steilhängen von Cinque Terre sind einsam kleine Dörfer mit bunten Häuserfassaden eingebettet. Nur wenige Buchten weiter lassen sich in Portofino die Schönen und Reichen am Jachthafen blicken. Hier gibt es Trubel. An der italienischen Riviera, die von der französischen Küste bis zur Toskana reicht, taucht "mareTV" ein in das Dolce Vita und den Alltag der Einheimischen. Die Menschen dort sind berühmt sind für ihren Einfallsreichtum. Und für legendäre Feste. Einmal im Jahr wird der Dorfheilige San Fortunato in Camogli richtig gefeiert. Dann werden Unmengen Fisch in einer Riesenpfanne gebraten. Diese muss allerdings erst durch die engen Gassen in den kleinen Hafen transportiert werden, dirigiert von Gianni Verdina: Millimeterarbeit für den Polizisten. Nach dem Festmahl folgt die große Prozession. Mehrere meterhohe Kreuze samt Jesusfigur werden durch den Ort geschleppt. Der beschwerliche Weg führt durch Arkaden, steile Treppen hinauf und wieder herunter, besonders heikel aber sind die vielen Lichterketten. Gianni Verdina muss höllisch aufpassen, dass sich kein Kreuz darin verheddert. Sobald es dunkel ist, werden die beiden "falò" abgefackelt, das sind zehn Meter hohe Holzkonstruktionen, die die Einheimischen in den letzten Wochen am Strand errichten haben. Das Spektakel beobachtet Comandante Bagioli ganz gemütlich von seiner Dachterrasse aus. In dem kleinen Küstenort steht Italiens einziges Altersheim für Seeleute. Seit der Kapitän in Rente ist, schleppt er bei klarer Sicht sein Teleskop auf das Dach, um wie früher die Sterne zu beobachten. Der Fisch für die Riesenpfanne kommt aus dem Naturschutzgebiet von Portofino. Hier dürfen nur die Fischer Camoglis ihre Netze auswerfen und nur unter strenger Aufsicht von Valentina Cappanera. Nach anfänglichem Misstrauen arbeiten die Männer nun sehr gerne mit der Biologin zusammen und nutzen die von ihr eingeführten Netze aus Kokosfasern. Die können die Fischer zum Saisonende einfach auf dem Meeresgrund lassen. Ein paar Buchten weiter, an den steilen Klippen von Cinque Terre, sitzt der Biobauer Samuele Bonanini auf seinem "trenino", einer Minibahn, die ihm zum besten Freund geworden ist. 16 ligurische Rebsorten baut Samuele auf einem Acker mit 45 Grad Gefälle an. Nur dank des besonderen Gefährts kann er hier überhaupt arbeiten und die Ernte und sich selbst vom Meer in die Höhe befördern. Da bewirtschaftbare Flächen an diesem Küstenabschnitt rar sind, haben sich junge Ingenieure aus Noli etwas Besonderes ausgedacht. Sie kultivieren Pflanzen unter Wasser. Nemo's Garden ist ein skurriles Gartenprojekt, das noch in den Kinderschuhen steckt. Eine erste Portion Basilikum haben sie bereits geerntet und auch das Pesto daraus probiert. Nun hoffen sie, dass sich ihr Einfallsreichtum auszahlt.

Thema:

An Italiens Riviera - Cinque Terre, Portofino, Dolce Vita

Es ist eine der spektakulärsten Küsten am Mittelmeer. Fast senkrecht ragt das Gebirgsmassiv in Ligurien aus dem Wasser. An den Steilhängen von Cinque Terre sind einsam kleine Dörfer mit bunten Häuserfassaden eingebettet. Nur wenige Buchten weiter lassen sich in Portofino die Schönen und Reichen am Jachthafen blicken. Hier gibt es Trubel. An der italienischen Riviera, die von der französischen Küste bis zur Toskana reicht, taucht "mareTV" ein in das Dolce Vita und den Alltag der Einheimischen. Die Menschen dort sind berühmt sind für ihren Einfallsreichtum. Und für legendäre Feste. Einmal im Jahr wird der Dorfheilige San Fortunato in Camogli richtig gefeiert. Dann werden Unmengen Fisch in einer Riesenpfanne gebraten. Diese muss allerdings erst durch die engen Gassen in den kleinen Hafen transportiert werden, dirigiert von Gianni Verdina: Millimeterarbeit für den Polizisten. Nach dem Festmahl folgt die große Prozession. Mehrere meterhohe Kreuze samt Jesusfigur werden durch den Ort geschleppt. Der beschwerliche Weg führt durch Arkaden, steile Treppen hinauf und wieder herunter, besonders heikel aber sind die vielen Lichterketten. Gianni Verdina muss höllisch aufpassen, dass sich kein Kreuz darin verheddert. Sobald es dunkel ist, werden die beiden "falò" abgefackelt, das sind zehn Meter hohe Holzkonstruktionen, die die Einheimischen in den letzten Wochen am Strand errichten haben. Das Spektakel beobachtet Comandante Bagioli ganz gemütlich von seiner Dachterrasse aus. In dem kleinen Küstenort steht Italiens einziges Altersheim für Seeleute. Seit der Kapitän in Rente ist, schleppt er bei klarer Sicht sein Teleskop auf das Dach, um wie früher die Sterne zu beobachten. Der Fisch für die Riesenpfanne kommt aus dem Naturschutzgebiet von Portofino. Hier dürfen nur die Fischer Camoglis ihre Netze auswerfen und nur unter strenger Aufsicht von Valentina Cappanera. Nach anfänglichem Misstrauen arbeiten die Männer nun sehr gerne mit der Biologin zusammen und nutzen die von ihr eingeführten Netze aus Kokosfasern. Die können die Fischer zum Saisonende einfach auf dem Meeresgrund lassen. Ein paar Buchten weiter, an den steilen Klippen von Cinque Terre, sitzt der Biobauer Samuele Bonanini auf seinem "trenino", einer Minibahn, die ihm zum besten Freund geworden ist. 16 ligurische Rebsorten baut Samuele auf einem Acker mit 45 Grad Gefälle an. Nur dank des besonderen Gefährts kann er hier überhaupt arbeiten und die Ernte und sich selbst vom Meer in die Höhe befördern. Da bewirtschaftbare Flächen an diesem Küstenabschnitt rar sind, haben sich junge Ingenieure aus Noli etwas Besonderes ausgedacht. Sie kultivieren Pflanzen unter Wasser. Nemo's Garden ist ein skurriles Gartenprojekt, das noch in den Kinderschuhen steckt. Eine erste Portion Basilikum haben sie bereits geerntet und auch das Pesto daraus probiert. Nun hoffen sie, dass sich ihr Einfallsreichtum auszahlt.



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