nano spezial: Super-Papa

Report, Infomagazin
nano spezial: Super-Papa

Infos
Produktionsland
Deutschland / Österreich / Schweiz
Produktionsdatum
2016
SF1
Mo., 06.08.
10:15 - 10:45



Thema:

Väter von heute - zwischen Wunsch und Wirklichkeit

Bis in die 1960er-Jahre war die Rollenaufteilung zwischen Vater und Mutter klar geregelt: Der Vater war Ernährer und autoritäre Respektsperson. Die Frau kümmerte sich um die Erziehung und Versorgung der Kinder. Dieses Rollenverständnis gilt längst als überholt. Angestossen durch die Emanzipation der Frau wollen sich die Väter nicht mehr auf die Rolle des Ernährers reduzieren lassen. Sie wollen anders sein als ihre eigenen Väter: engagiert, fürsorglich, einfühlsam. Und sie wollen Zeit für ihre Kinder haben. Doch zwischen Wunsch und Wirklichkeit klafft eine Lücke.

Teilzeitmann

Umfragen zeigen: Vollzeitmänner klagen häufiger über zu wenig Zeit für die Kinder, für sich, für die Frau. Irgendwie kommt alles zu kurz. Doch warum arbeiten dann nicht viel mehr Väter weniger? Klar, man muss sich Teilzeit auch leisten können. Und solange der Mann deutlich mehr verdient als die Frau, ist schnell klar, wer zu Hause bleibt. Oft liegt es aber auch am Arbeitgeber, den Männern selbst und manchmal auch an den Frauen. «nano» begleitet einen Mann, der die Hindernisse auf dem Weg zur Teilzeitarbeit bestens kennt.

Mehr Testosteron - Mehr Mühe mit der fürsorglichen Vaterrolle

Nicht nur die Frauen verändern sich während Schwangerschaft und Muttersein. Auch manche werdenden Väter legen an Gewicht zu, leiden unter Morgenübelkeit und Sodbrennen. Bei so viel Solidarität mit der Schwangeren spricht man vom Couvade-Syndrom. Bei vielen Vätern verändern sich auch die Hormonspiegel. Ulrike Ehlert von der Universität Zürich hat den Testosteronwert bei 500 Vätern gemessen und gefragt, ob und wie sehr sie die Vaterschaft als Einschränkung empfinden.

Stressbarometer - So anstrengend ist Vatersein

Das Modell Vater-Mutter-Kind ist längst nicht das einzige, in dem Väter heute leben. Es gibt Stiefväter, alleinerziehende Väter, getrennt lebende Väter, die keinen Kontakt mehr zu ihren Kindern haben, und Patchwork-Familienväter. Im Rahmen des Europäischen Forschungsprojektes «Central European Network on Fatherhood», kurz Cenof, haben Zürcher Psychologinnen 3000 Väter in verschiedenen Konstellationen befragt und sich nach ihrer Gesundheit erkundigt.

Weshalb Väter wichtig sind

Entwicklungspsychologen von der Universität Wien wollen Unterschiede zwischen Väter und Müttern genauer benennen können. Sie gehen dabei der Frage nach, ob väterliche Eigenheiten eine besondere Rolle beim Beziehungsaufbau zwischen Vater und Kind spielen. Denn enge Bindungen sind für die Entwicklung der Kinder das A und O - auch zu den Vätern. Nur in einem engen Beziehungsgeflecht lernen die Kinder zu vertrauen und ihre Emotionen zu regulieren.



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