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    Die Lachse werden gleich in Norwegen zu Filets weiterverarbeitet.
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Report, Dokumentation
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Produktionsland
Deutschland
SWR
Do., 23.08.
22:00 - 22:45


Früher war Lachs eine Delikatesse, heute ist er ein Massenprodukt. Auch, weil er in riesigen Aquakulturen gezüchtet wird und deshalb preiswerter ist als zum Beispiel Kabeljau oder Heilbutt. Aber in den letzten Jahren ist der Zuchtlachs immer wieder in Verruf geraten. Es ist die Rede von Antibiotika, Pestiziden und sogar "giftigem Lachs". Was ist dran an diesen Vorwürfen? Der Hamburger Küchenchef Thomas Sampl macht sich auf den Weg zu Lachsfarmern, Wissenschaftlern und Händlern, um Antworten auf diese Frage zu finden. Lachs, der in Deutschland verzehrt wird, kommt zu über 90 Prozent aus Norwegen. Rund 400 Millionen Lachse schwimmen hier in Meeresgehegen. Die Aquakultur hat zwar Fortschritte gemacht, aber es gibt auch noch jede Menge Probleme. Der Lachs ist ein Raubfisch und ernährt sich in freier Wildbahn vor allem durch andere Fische. Doch in der Zucht ist Futter aus Fischen limitiert. Deshalb stellen die Lachsfarmer auf vegetarisches Futter um. Das hat Konsequenzen, vor allem auf den Omega-3-Gehalt des Lachses. Das Pestizid Ethoxyquin, mit dem das Futter für den Lachs haltbar gemacht wird, ist in Europa eigentlich verboten. Als Konservierungsmittel ist es nur erlaubt, weil es bisher keine Alternative gibt. Wie viel giftiges Ethoxyquin ist im Lachs nachweisbar? Und wie gefährlich ist das? Das Hauptproblem der Züchter sind Lachsläuse, die sich als Folge der Massenzucht ausbreiten. Eine Plage, die sie bislang nicht in Griff bekommen und die einen Verdacht nährt: Die Lachszucht in den Fjorden könnte ausgereizt sein. Dennoch: Die Züchter in Norwegen wollen noch mehr Lachs produzieren. Denn durch die wachsende Nachfrage steigt der Lachspreis. Mehrere Firmen sind bereits an der Börse. Sie wollen mit "Meeresfabriken" die Lachszucht revolutionieren.
Früher war Lachs eine besondere Delikatesse, heute ist er ein Massenprodukt. Auch, weil er in riesigen Aquakulturen gezüchtet wird und deshalb preiswerter ist als zum Beispiel Kabeljau oder Heilbutt. Aber in den letzten Jahren ist der Zuchtlachs immer wieder in Verruf geraten. Es ist die Rede von Antibiotika, Pestiziden und sogar "giftigem Lachs".
Was ist dran an diesen Vorwürfen? Der Hamburger Küchenchef Thomas Sampl macht sich auf den Weg zu Lachsfarmern, Wissenschaftlern und Händlern, um Antworten auf diese Frage zu finden. Lachs, der in Deutschland verzehrt wird, kommt zu über 90 Prozent aus Norwegen. Rund 400 Millionen Lachse schwimmen hier in Meeresgehegen. Die Aquakultur hat zwar Fortschritte gemacht, aber es gibt auch noch jede Menge Probleme. Der Lachs ist ein Raubfisch und ernährt sich in freier Wildbahn vor allem durch andere Fische. Doch in der Zucht ist Futter aus Fischen limitiert. Deshalb stellen die Lachsfarmer auf vegetarisches Futter um. Das hat Konsequenzen, vor allem auf den Omega-3-Gehalt des Lachses. Das Pestizid Ethoxyquin, mit dem das Futter für den Lachs haltbar gemacht wird, ist in Europa eigentlich verboten. Als Konservierungsmittel ist es nur erlaubt, weil es bisher keine Alternative gibt. Wie viel giftiges Ethoxyquin ist im Lachs nachweisbar? Und wie gefährlich ist das?
Das Hauptproblem der Züchter sind Lachsläuse, die sich als Folge der Massenzucht ausbreiten. Eine Plage, die sie bislang nicht in Griff bekommen und die einen Verdacht nährt: die Lachszucht in den Fjorden könnte ausgereizt sein. Dennoch: Die Züchter in Norwegen wollen noch mehr Lachs produzieren. Denn durch die wachsende Nachfrage steigt der Lachspreis. Mehrere Firmen sind bereits an der Börse. Sie wollen mit "Meeresfabriken" die Lachszucht revolutionieren.

Thema:

Die Lachs-Industrie

Früher war Lachs eine besondere Delikatesse, heute ist er ein Massenprodukt. Auch, weil er in riesigen Aquakulturen gezüchtet wird und deshalb preiswerter ist als zum Beispiel Kabeljau oder Heilbutt. Aber in den letzten Jahren ist der Zuchtlachs immer wieder in Verruf geraten. Es ist die Rede von Antibiotika, Pestiziden und sogar "giftigem Lachs". Was ist dran an diesen Vorwürfen? Der Hamburger Küchenchef Thomas Sampl macht sich auf den Weg zu Lachsfarmern, Wissenschaftlern und Händlern, um Antworten auf diese Frage zu finden. Lachs, der in Deutschland verzehrt wird, kommt zu über 90 Prozent aus Norwegen. Rund 400 Millionen Lachse schwimmen hier in Meeresgehegen. Die Aquakultur hat zwar Fortschritte gemacht, aber es gibt auch noch jede Menge Probleme. Der Lachs ist ein Raubfisch und ernährt sich in freier Wildbahn vor allem durch andere Fische. Doch in der Zucht ist Futter aus Fischen limitiert. Deshalb stellen die Lachsfarmer auf vegetarisches Futter um. Das hat Konsequenzen, vor allem auf den Omega-3-Gehalt des Lachses. Das Pestizid Ethoxyquin, mit dem das Futter für den Lachs haltbar gemacht wird, ist in Europa eigentlich verboten. Als Konservierungsmittel ist es nur erlaubt, weil es bisher keine Alternative gibt. Wie viel giftiges Ethoxyquin ist im Lachs nachweisbar? Und wie gefährlich ist das? Das Hauptproblem der Züchter sind Lachsläuse, die sich als Folge der Massenzucht ausbreiten. Eine Plage, die sie bislang nicht in Griff bekommen und die einen Verdacht nährt: die Lachszucht in den Fjorden könnte ausgereizt sein. Dennoch: Die Züchter in Norwegen wollen noch mehr Lachs produzieren. Denn durch die wachsende Nachfrage steigt der Lachspreis. Mehrere Firmen sind bereits an der Börse. Sie wollen mit "Meeresfabriken" die Lachszucht revolutionieren.



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