plan b

  • Die französische Küstenstadt Dünkirchen bietet jetzt schon am Wochenende einen kostenlosen Busverkehr - finanziert mit einer besonderen Abgabe für Unternehmen mit mehr als neun Beschäftigten. Ab 2018 soll der Nulltarif ganzjährig gelten. Vergrößern
    Die französische Küstenstadt Dünkirchen bietet jetzt schon am Wochenende einen kostenlosen Busverkehr - finanziert mit einer besonderen Abgabe für Unternehmen mit mehr als neun Beschäftigten. Ab 2018 soll der Nulltarif ganzjährig gelten.
    Fotoquelle: ZDF/Jörg Adams
  • Die französische Küstenstadt Dünkirchen bietet jetzt schon am Wochenende einen kostenlosen Busverkehr - finanziert mit einer besonderen Abgabe für Unternehmen mit mehr als neun Beschäftigten. Ab 2018 soll der Nulltarif ganzjährig gelten. Vergrößern
    Die französische Küstenstadt Dünkirchen bietet jetzt schon am Wochenende einen kostenlosen Busverkehr - finanziert mit einer besonderen Abgabe für Unternehmen mit mehr als neun Beschäftigten. Ab 2018 soll der Nulltarif ganzjährig gelten.
    Fotoquelle: ZDF/Jörg Adams
  • Als die brandenburgische Kurstadt Templin schon vor 20 Jahren den Nulltarif einführte, war der Erfolg so groß, dass die Finanzierung des öffentlichen Nahverkehrs an ihre Grenzen geriet. Vergrößern
    Als die brandenburgische Kurstadt Templin schon vor 20 Jahren den Nulltarif einführte, war der Erfolg so groß, dass die Finanzierung des öffentlichen Nahverkehrs an ihre Grenzen geriet.
    Fotoquelle: ZDF/Andreas Haas
  • Als die brandenburgische Kurstadt Templin schon vor 20 Jahren den Nulltarif einführte, war der Erfolg so groß, dass die Finanzierung des öffentlichen Nahverkehrs an ihre Grenzen geriet. Busfahrer Gerhard Klose war dabei. Vergrößern
    Als die brandenburgische Kurstadt Templin schon vor 20 Jahren den Nulltarif einführte, war der Erfolg so groß, dass die Finanzierung des öffentlichen Nahverkehrs an ihre Grenzen geriet. Busfahrer Gerhard Klose war dabei.
    Fotoquelle: ZDF/Andreas Haas
  • Detlef Tabbert ist Bürgermeister von Templin und will den öffentlichen Nahverkehr seiner Stadt so stärken, dass möglichst viele Autos dem Zentrum der Kurstadt fernbleiben. Vergrößern
    Detlef Tabbert ist Bürgermeister von Templin und will den öffentlichen Nahverkehr seiner Stadt so stärken, dass möglichst viele Autos dem Zentrum der Kurstadt fernbleiben.
    Fotoquelle: ZDF/Andreas Haas
  • Die estnische Hauptstadt Tallinn hat den Nulltarif für Busse und Bahnen eingeführt und gleichzeitig viel Geld in den öffentlichen Nahverkehr investiert. Seitdem ist die Altstadt nahezu autofrei. Vergrößern
    Die estnische Hauptstadt Tallinn hat den Nulltarif für Busse und Bahnen eingeführt und gleichzeitig viel Geld in den öffentlichen Nahverkehr investiert. Seitdem ist die Altstadt nahezu autofrei.
    Fotoquelle: ZDF/Johannes Backes
  • Die estnische Hauptstadt Tallinn hat den Nulltarif für Busse und Bahnen eingeführt und gleichzeitig viel Geld in den öffentlichen Nahverkehr investiert. Seitdem ist die Altstadt nahezu autofrei. Vergrößern
    Die estnische Hauptstadt Tallinn hat den Nulltarif für Busse und Bahnen eingeführt und gleichzeitig viel Geld in den öffentlichen Nahverkehr investiert. Seitdem ist die Altstadt nahezu autofrei.
    Fotoquelle: ZDF/Johannes Backes
  • Die estnische Hauptstadt Tallinn hat den Nulltarif für Busse und Bahnen eingeführt und gleichzeitig viel Geld in den öffentlichen Nahverkehr investiert. Seitdem ist die Altstadt nahezu autofrei. Vergrößern
    Die estnische Hauptstadt Tallinn hat den Nulltarif für Busse und Bahnen eingeführt und gleichzeitig viel Geld in den öffentlichen Nahverkehr investiert. Seitdem ist die Altstadt nahezu autofrei.
    Fotoquelle: ZDF/Jorna Suumann
  • Das öffentliche Verkehrsnetz Berlins gilt als das bestausgebaute Deutschlands. Für viele Bewohner allerdings zu teuer. Mit dem Button "Ticketteiler" geben sich Benutzer zu erkennen, die auf ihrer Fahrkarte zu bestimmten Uhrzeiten jemanden kostenlos mitnehmen dürfen. Vergrößern
    Das öffentliche Verkehrsnetz Berlins gilt als das bestausgebaute Deutschlands. Für viele Bewohner allerdings zu teuer. Mit dem Button "Ticketteiler" geben sich Benutzer zu erkennen, die auf ihrer Fahrkarte zu bestimmten Uhrzeiten jemanden kostenlos mitnehmen dürfen.
    Fotoquelle: ZDF/Andreas Haas
  • Jana Edelmann-Raute fährt den Bürgerbus in Homberg (Efze), damit auch in der ländlichen Gemeinde Menschen ohne eigenes Auto mobil bleiben. Vergrößern
    Jana Edelmann-Raute fährt den Bürgerbus in Homberg (Efze), damit auch in der ländlichen Gemeinde Menschen ohne eigenes Auto mobil bleiben.
    Fotoquelle: ZDF/Michael Kern
Report, Doku-Reihe
plan b

Infos
Produktionsland
Deutschland
Produktionsdatum
2017
ZDF
Do., 28.06.
05:00 - 05:30
Fahren ohne Fahrschein - Kostenloser Nahverkehr


Verstopfte Innenstädte, verspätete Busse, teure Tickets - Alltag in Deutschland. Seit dem Vorstoß der Bundesregierung ist die Idee eines kostenlosen öffentlichen Nahverkehrs in aller Munde. "plan b" zeigt, dass es funktionieren kann: Sowohl in der estnischen Hauptstadt Tallinn als auch im französischen Dünkirchen wurde der Nulltarif eingeführt. Die deutschen Pioniere des kostenlosen Nahverkehrs leben im brandenburgischen Templin. Dort nahm nach der Wende der Autoverkehr so rasant zu, dass die Luftqualität des Kurortes ernsthaft in Gefahr geriet. Templin führte eine revolutionäre Reform durch: unentgeltlich Bus fahren für jedermann. Die Fahrgastzahlen explodierten, neue Busse mussten angeschafft werden. Weil aber die Kosten stiegen, mussten die Bürger doch wieder an der Finanzierung beteiligt werden. Heute gibt es eine "Jahreskurkarte" für nur 44 Euro, und die nutzen immer noch mehr Menschen als vor der Reform. Ein Teilerfolg für die Gemeinde in Brandenburg. Verkehrsexperte Allan Alaküla ist stolz auf seine Heimatstadt Tallinn. Denn in der Hauptstadt von Estland können die Einwohner seit 2013 mit einem elektronischen Ticket alle Busse und Bahnen kostenlos nutzen. Die Autokolonnen sind dadurch aus den Straßen der Innenstadt verschwunden. Ein weiterer positiver Effekt: Der Gratisfahrschein für Anwohner zog immer mehr Bürger aus dem Umland an. Diese meldeten ihren Wohnsitz um und spülten Steuereinnahmen in Tallinns Stadtkasse. Diese Einnahmen nutzt die Stadt, um die öffentlichen Verkehrsverbindungen weiter zu modernisieren. Eine Erfolgsgeschichte, findet Allan Alaküla: "Wir inspirieren andere Städte, den kostenlosen Nahverkehr einzuführen!" "Gratuit" steht mit großen Lettern an den öffentlichen Verkehrsmitteln der französischen Hafenstadt Dünkirchen. Hier läuft gerade ein Probebetrieb für den Nulltarif an den Wochenenden. Eingeführt hat ihn Patrice Vergriete, der mit seinen Verkehrsplänen den Einzug in das Bürgermeisteramt geschafft hat. Die Maßnahme zeigt bereits erste positive Auswirkungen auf die Entwicklung der strukturschwachen Innenstadt. Mit der Unterstützung einer in Frankreich gesetzlich möglichen "Arbeitgeberabgabe" werden neue Busspuren und Haltestellen gebaut, die Busse modernisiert. "Das ist natürlich eine steuerliche Belastung", weiß Patrice Vergriete, aber eine, die für Dünkirchen zum Erfolg führen kann.


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