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  • Forscher in Island fanden heraus: Freizeitaktivitäten und Familienzeit sind die wichtigsten Faktoren, um Kinder und Jugendliche von Suchtmitteln fernzuhalten. Vergrößern
    Forscher in Island fanden heraus: Freizeitaktivitäten und Familienzeit sind die wichtigsten Faktoren, um Kinder und Jugendliche von Suchtmitteln fernzuhalten.
    Fotoquelle: ZDF/Yves Schurzmann
  • So sieht Suchtprävention im Nachtleben des spanischen Tarragona aus: Mit Spielen, Quizfragen und Infos klärt das "Kommando NitsQ" spielerisch über den Umgang mit Drogen auf. Vergrößern
    So sieht Suchtprävention im Nachtleben des spanischen Tarragona aus: Mit Spielen, Quizfragen und Infos klärt das "Kommando NitsQ" spielerisch über den Umgang mit Drogen auf.
    Fotoquelle: ZDF/Yves Schurzmann
  • Das Projekt "Youth in Iceland" sorgt mit einer Mischung aus Angeboten und Verboten dafür, dass die Jugend Islands vom Sorgenkind zum Vorreiter Europas im Bereich Suchtprävention wurde. Initiator Jón Sigfússon hält inzwischen Vorträge auf der ganzen Welt (hier in Tarragona, Spanien). Vergrößern
    Das Projekt "Youth in Iceland" sorgt mit einer Mischung aus Angeboten und Verboten dafür, dass die Jugend Islands vom Sorgenkind zum Vorreiter Europas im Bereich Suchtprävention wurde. Initiator Jón Sigfússon hält inzwischen Vorträge auf der ganzen Welt (hier in Tarragona, Spanien).
    Fotoquelle: ZDF/Yves Schurzmann
  • Gute Erlebnisse schweißen zusammen: Im "Mountain Activity Club" (MAC) suchen Menschen mit und ohne Drogenvergangenheit gemeinsam den Kick an der Steilwand. Ein Projekt, das ehemals Suchtkranken Stabilität und Kontaktmöglichkeiten außerhalb der Drogenszene liefert. Vergrößern
    Gute Erlebnisse schweißen zusammen: Im "Mountain Activity Club" (MAC) suchen Menschen mit und ohne Drogenvergangenheit gemeinsam den Kick an der Steilwand. Ein Projekt, das ehemals Suchtkranken Stabilität und Kontaktmöglichkeiten außerhalb der Drogenszene liefert.
    Fotoquelle: ZDF/Yves Schurzmann
  • Dominik Forster war Junkie, Drogendealer, saß im Knast. Heute hat er sein Leben im Griff, auch dank des "Mountain Activity Clubs" (MAC): In dem von ihm gegründeten Verein klettern ehemals Drogenabhängige zusammen mit Menschen ohne Suchtvergangenheit und finden so gemeinsam den "Kick ohne Kick". Vergrößern
    Dominik Forster war Junkie, Drogendealer, saß im Knast. Heute hat er sein Leben im Griff, auch dank des "Mountain Activity Clubs" (MAC): In dem von ihm gegründeten Verein klettern ehemals Drogenabhängige zusammen mit Menschen ohne Suchtvergangenheit und finden so gemeinsam den "Kick ohne Kick".
    Fotoquelle: ZDF/Yves Schurzmann
  • Die 13-jährige Audur spielt Fußball im Verein. Auf Island werden Freizeitaktivitäten vom Staat gefördert, sodass jedes Kind ein Hobby haben kann. Das soll Kinder und Jugendliche von Drogen fernhalten. Vergrößern
    Die 13-jährige Audur spielt Fußball im Verein. Auf Island werden Freizeitaktivitäten vom Staat gefördert, sodass jedes Kind ein Hobby haben kann. Das soll Kinder und Jugendliche von Drogen fernhalten.
    Fotoquelle: ZDF/Yves Schurzmann
  • Dominik Forster macht Suchtprävention an Schulen zum Event. Wenn er davon erzählt, wie tief man als Süchtiger fallen kann, weiß er, wovon er spricht: Er war selbst jahrelang abhängig, dealte, saß im Gefängnis. Seine Erfahrungen hat er in zwei Büchern verarbeitet, heute ist Präventionsarbeit sein Beruf. Vergrößern
    Dominik Forster macht Suchtprävention an Schulen zum Event. Wenn er davon erzählt, wie tief man als Süchtiger fallen kann, weiß er, wovon er spricht: Er war selbst jahrelang abhängig, dealte, saß im Gefängnis. Seine Erfahrungen hat er in zwei Büchern verarbeitet, heute ist Präventionsarbeit sein Beruf.
    Fotoquelle: ZDF/Yves Schurzmann
  • Um besser zu verstehen, was Jugendliche von Drogen fernhalten kann, entwickelten die Projektleiter von "Youth in Iceland" Fragebögen, die die Bedürfnisse der Kinder offenlegen sollten. Seit 20 Jahren füllt jedes Kind jährlich einen dieser Fragebögen aus. Vergrößern
    Um besser zu verstehen, was Jugendliche von Drogen fernhalten kann, entwickelten die Projektleiter von "Youth in Iceland" Fragebögen, die die Bedürfnisse der Kinder offenlegen sollten. Seit 20 Jahren füllt jedes Kind jährlich einen dieser Fragebögen aus.
    Fotoquelle: ZDF/Yves Schurzmann
  • Der 19-jährige Kai Karaga (M.) hat eine steile Drogenkarriere hinter sich. Mithilfe der Bewohner des Hofs Fleckenbühl hat er den kalten Entzug geschafft - ohne Ärzte oder Medikamente. Der Hof ist eine Lebensgemeinschaft ehemals Süchtiger, die gemeinsam ein drogenfreies Leben führen wollen. Vergrößern
    Der 19-jährige Kai Karaga (M.) hat eine steile Drogenkarriere hinter sich. Mithilfe der Bewohner des Hofs Fleckenbühl hat er den kalten Entzug geschafft - ohne Ärzte oder Medikamente. Der Hof ist eine Lebensgemeinschaft ehemals Süchtiger, die gemeinsam ein drogenfreies Leben führen wollen.
    Fotoquelle: ZDF/Yves Schurzmann
Report, Doku-Reihe
plan b

Infos
Produktionsland
Deutschland
Produktionsdatum
2018
ZDF
Sa., 04.08.
17:35 - 18:05
Leben ohne Sucht - Raus aus der Abhängigkeit


Alkohol, Drogen, Medikamente - Suchterkrankungen zählen zu den häufigsten psychischen Krankheiten. Therapien sind aufwendig und langwierig. Trotzdem sind Rückfälle eher Regel als Ausnahme. "plan b" begleitet Menschen, die Wege aus der Sucht gefunden haben, und Projekte, die zeigen, wie Prävention gelingt. Der Fleckenbühler Hof im nordhessischen Cölbe ist mehr als ein Bauernhof: Jeder Einzelne, der hier lebt und arbeitet, hat eine Suchtkarriere hinter sich und ist bereit, anderen den Weg aus der Sucht zu zeigen. Verbunden ist das für alle mit strikten Regeln und viel harter Arbeit. Wer das bei den "Fleckenbühlern" versuchen will, wird aufgenommen - zu jeder Tages- und Nachtzeit. Denn die Sucht zu überwinden, lernt man am besten von denen, die es selbst geschafft haben. Dominik Forster war drogenabhängig, Dealer und landete im Knast. Heute holt er sich seinen Kick beim Klettern. Mit anderen ehemaligen Suchtkranken gründete Forster den "Mountain Activity Club". Inzwischen klettern hier Menschen mit und ohne Drogenvergangenheit gemeinsam: Echte Gefühle und echte Erlebnisse ersetzen den Drogenrausch. Dominik Forster hat seine Erfahrungen in Büchern verarbeitet. Und: Er will, dass andere von seinen Fehlern profitieren. An Schulen und in Suchteinrichtungen macht er Suchtprävention zum Event. Jugendliche in Island haben gute Chancen, nie in einer Abhängigkeit zu landen. Ob Tabak, Alkohol oder illegale Drogen - nirgends in Europa konsumieren Jugendliche weniger Suchtmittel als in Island. Vor 20 Jahren sah das noch ganz anders aus: Die isländische Jugend war das Sorgenkind Europas. Den Wandel brachte das Programm "Youth in Iceland" mit einer Mischung aus staatlich geförderten Freizeitprogrammen und strengen Maßnahmen. Heute gilt das Land als Vorbild für Europa, das isländische Präventionsmodell wird weltweit kopiert. Etwa im spanischen Tarragona, wo man von den Erfolgen der Isländer lernen möchte. "Das isländische Modell ist wirklich wie ein magischer Schlüssel", ist sich Patricia Ros, Präventionsexpertin aus Tarragona, sicher.


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